Federer gewinnt Final von Paris

  • Sonntag, 7. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 7. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 7. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Roger Federer gewinnt erstmals das French Open. Mit seinem 14. Grand-Slam-Titel hat sich der 27 Jahre alte Schweizer endgültig auf Seite eins im grossen Buch der Tennis-Geschichte eingeschrieben.

Weitere Themen:

Moskauer Journalisten bekommen für ihren Mut den Pressefreiheitspreis 2009.

Seit Ausbruch der Finanzkrise suchen Experten nach einer neuen Super-Regulierungsbehörde.

Seit Anfang Jahr läuft im luzernischen Inwil eine einzigartige, elektronische Güllegrube.

Beiträge

  • Federer triumphiert am French Open

    Roger Federer hat zum ersten Mal das French Open gewonnen. Er siegte im Final in Paris in nur drei Sätzen gegen den Schweden Robin Söderling 6:1, 7:6 und 6:4.

    Es ist Federes 14. Grand-Slam-Titel. Das hat bisher nur Pete Sampras geschafft. Und Federer hat damit als sechster Spieler in der Tennisgeschichte alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen.

    Bernhard Schär

  • Moskauer Journalisten mit Pressefreiheitspreis geehrt

    Die Redaktion der Zeitung «Nowaja Gaseta» recherchiert mutig und schreibt gegen Macht und Mächtige in Russland an. Dafür erhielt die Zeitung am Weltkongress des International Press Institute den angesehenen Pressefreiheitspreis.

    Die Zeitung «Nowaja Gaseta» ist ein gefährlicher Arbeitsplatz für Journalisten: Im Lauf der vergangenen Jahre wurden ein Anwalt und vier Reporter der Moskauer Zeitung ermordet, darunter die berühmte Reporterin Anna Politkowskaja. Drei weitere Journalisten wurden schwer verletzt.

    Fredy Gsteiger

  • Virtuelle Superbehörde für Finanzwelt?

    Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat mit der mangelnden Regulierung der Finanzmärkte zu tun. Davon sind immer mehr Politiker und Expertinnen überzeugt. Die Regulierungsbehörden widersprechen nicht und wollen es künftig besser machen.

    Die Frage ist allerdings wie. Eine Gelegenheit, Antworten zu finden, ist das Jahrestreffen der Internationalen Wertpapieraufsichtsbehörden, welches am Montag in Tel Aviv. Mit dabei ist da auch eine Delegation aus der Schweiz.

    Internationale Standards sind der Schlüsselfaktor: In einer globalisierten Finanzwelt müssen auch die Spielregeln global gelten. Doch die Staaten wollen die wichtige Kompetenz der Börsenaufsicht  nicht an eine Weltorganisation abgeben. Vielleicht kann es eine virtuelle Superbehörde richten.

    Beat Soltermann

  • Gigantische Biogasanlage entschärft Güllenproblem

    Man nehme 45'000 Tonnen Gülle und flüssige Bio-Abfälle, dazu 16'000 Tonnen Gartenabfälle, vergäre sie zusammen und schon hat man die grösste Biogasanlage der Schweiz.

    Seit Anfang Jahr läuft diese gigantische, elektronische Güllegrube mitsamt einem top-modernen Komposthaufen in Inwil im Kanton Luzern. Einzigartig ist, dass dort zwei Technologien für ein Pionierprojekt zusammengeführt werden.

    Und mit so einer Abfall- und Energie-Anlage lassen sich gleiche mehrere Probleme entschärfen. So wurde beispielsweise dem Güllentourismus ein Ende gesetzt.

    Andrea Keller

  • Kreative Regisseure kämpfen gegen Zensur in Iran

    In Iran entstehen 80 Kinospielfilme pro Jahr. Iranische Filme sind an europäischen Festivals präsent und kommen regelmässig auch in Schweizer Kino. Aber was im Ausland für Furore sorgt, bleibt in Iran oft verboten.

    Der erfolgreiche iranische Regisseur Bahman Farmanara wartet seit eineinhalb Jahren darauf, dass sein Werk «Erdverbunden» in Iran auf die Leinwand kommt.

    Iranische Filmschaffende kämpfen mit politischer und religiöser Zensur. Doch sie sind wahre Meister im Umgang mit den Zensurbehörden.

    Robert Richter

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber