Feier für neue Bundesrätin fast ohne SVP

  • Donnerstag, 20. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wird in ihrem Heimatkanton Graubünden empfangen. Nur wenige SVP-Vertreter sind dabei.

Weitere Themen:

Der Ständerat ringt mit dem Verbandsbeschwerderecht.

Franz Hohler wird mit dem Ehrenstier ausgezeichnet.

Die deutschen Lokführer drohen erneut mit Streik.

Beiträge

  • Graubünden feiert die neue Bundesrätin

    Der Kanton Graubünden hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf einen riesigen Empfang bereitet. In der Hauptstadt Chur säumten rund 2000 Menschen, darunter etwa 800 Schulkinder, den Weg vom Bahnhof zum Kirchgemeindehaus Titthof, wo der Festakt stattfand. SVP-Fussvolk hatte es nur aber wenig dabei.

    Roland Wermelinger

  • Offene Fragen beim Beschwerderecht der Verbände

    Der Ständerat ringt mit dem Verbandsbeschwerderecht und vor allem um einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik».

    Die im Mai 2006 von der Zürcher FDP eingereichte Initiative will die Verbandsbeschwerde ausschliessen, wenn ein Projekt vom Volk oder von einem Parlament bewilligt worden ist. Die Entscheidung ist auf Freitag vertagt, viele Fragen sind noch offen.

    Rolf Camenzind

  • Franz Hohler.

    Franz Hohler mit Ehrenstier ausgezeichnet

    Der Kabarettist Franz Hohler erhält den Salzburger Ehrenstier 2008. 1982 hatte er selbst den inzwischen renommierten Salzburger Stier mit aus der Taufe gehoben.

    Hohler wird ausgezeichnet für sein Gesamtwerk, denn offenbar will er die Kabarrett-Bühne nach über 40 Jahren verlassen. Ist ihm Spass vergangen?

    Casper Selg im Gespräch mit Franz Hohler

  • Deutsche Lokführer drohen wieder mit Streik

    Auf Bahnreisende in Deutschland rollt im neuen Jahr wieder eine Streikwelle zu: Vom 7. Januar an sollen erneut die Züge stillstehen. Die Lokomotivführergewerkschaft GDL erklärte ihre Verhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert.

    Der Arbeitskampf soll so lange fortgeführt werden, bis der Konzern ein akzeptables Angebot vorlegt. Im Gegenzug nahm die Deutsche Bahn alle bisher gemachten Angebote und Zugeständnisse zurück.

    Ursula Hürzeler

  • Neuem ANC-Führer droht Anklage wegen Korruption

    Dem neuen Chef des Afrikanischen Nationalkongresses ANC, Jacob Zuma, droht in Südafrika ein Gerichtsverfahren. Der Generalstaatsanwalt hat nach eigenen Angaben genügend Beweise, um Zuma der Korruption anzuklagen.

    Zuma steht im Verdacht, 660 000 Franken von einer französischen Rüstungsfirma angenommen zu haben. Ist das einfach eine Frust-Reaktion der Freunde von Thabo Mbeki, Zumas Vorgänger, oder ist das mehr?

    Casper Selg im Gespräch mit NZZ-Korrespondent Jean-Pierre Kapp

  • Gedämpfter Optimismus im Nahen Osten

    Aus dem Nahen Osten ist sich die Weltöffentlichkeit seit Jahren nur negative Nachrichten gewöhnt. Doch seit einigen Wochen lässt in Irak die Gewalt nach. Beim Streit um das iranische Atomprogramm scheint wenigstens die Option eines Militärschlags gegen Teheran vom Tisch.

    Und nach jahrelanger Funkstille gibt es zwischen Israel und Palästina wieder Friedensgespräche.

    Kein Grund zum Jubeln, aber wenigstens für gedämpften Optimismus, meint William Cohen, unter Präsident Bill Clinton Verteidigungsminister der USA.

    Fredy Gsteiger

  • Etwas Stolz im Verzascatal

    Das Verzascatal oberhalb des Lago Maggiore ist 25 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Stausee am Taleingang bis hinauf zum Pizzo Barone auf 2874 Meter über Meer. 800 ständige Einwohner hat das Tal.

    Im Sommer steigen Bergwanderer in die fast weglosen Bergflanken mit den Ruinen untergegangener Alpwirtschaften. An diesen Steinhäusern haften Erinnerungen an eine alpine Zivilisation, die vor 50 Jahren untergegangen ist.

    Im Jahr 1946 erschien ein Buch, das das Leben im Verzascatal beschrieb. Diese längst vergriffene Arbeit ist jetzt neu herausgegeben worden. Die Leute im Tal sagen: Es sei das wichtigste Buch, das es gebe über das Tal.

    Alexander Grass

Autor/in: Casper Selg