Finanzminister diskutieren Steuerflucht

  • Sonntag, 14. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 14. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 14. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Finanzminister Hans-Rudolf Merz trifft seine Kollegen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein. Prioritäres Thema ist die Steuerflucht.

Weitere Themen:

Spekulanten stossen Griechenland noch tiefer ins Elend, indem sie auf den Staatsbankrott wetten.

Die Einheitsregierung ist in Simbabwe seit einem Jahr an der Macht.

Beiträge

  • Diskussion über Weissgeld-Strategie

    In Luxemburg sind die Finanzminister der deutschsprachigen EU-Länder sowie der Schweiz und  Liechtensteins zusammengetroffen. Eines der Themen ist die Steuerflucht.

    Was die Minister genau besprechen, ist nicht bekannt. Doch man darf annehmen, dass auch die sogenannte Weissgeld-Strategie auf den Tisch kommt.

    Oliver Washington

  • Mit der griechischen Finanzmisere Geld verdienen

    Die Staatsschulden Griechenlands steigen in astronomische Höhen, neues Geld wäre dringend nötig. Doch dafür muss Griechenland immer höhere Zinsen bezahlen. Das treibt die Verschuldung noch weiter in die Höhe.

    Was für Griechenland ein Teufelskreis ist, ist für Spekulanten eine Chance: Sie wetten auf den griechischen Staatsbankrott und verschlimmern damit die Lage Griechenlands zusätzlich.

    Thomas Oberer

  • Populismus statt weise Finanzpolitik in Argentinien

    Argentinien erlitt 2001 den Staatsbankrott. Ein knappes Jahrzehnt später ist die öffentliche Finanzlage erneut so desolat, dass Präsidentin Christina Kirchner Milliardensummen aus den Devisenreserven der Zentralbank für den Schuldendienst einsetzen will.

    Aber die Gerichte erklärten Christina Kirchners Dekret für ungültig. Nun muss Anfang März das Parlament entscheiden, ob das Loch in der Staatskasse aus den Töpfen der Zentralbank gestopft werden darf.

    Südamerika-Korrespondent Ulrich Achermann sprach über die argentinische Finanzkrise mit Roberto Lavagna, dem Mann, der als Wirtschaftsminister das Land einst aus der Schuldenfalle befreite.

    Ulrich Achermann

  • Weder Machtteilung noch Einheit in Simbabwe

    Seit den 1980er Jahren dominierte Robert Mugabe die Politik von Simbabwe. Die Opposition wurde unterdrückt. Zuletzt war die Wirtschaft völlig am Boden.

    Vor einem Jahr keimte Hoffnung. Eine Regierung der nationalen Einheit wurde geschaffen. Mugabes früherer Herausforderer, Morgan Tsvangirai übernahm das Amt des Premierministers.

    Ein Jahr danach allerdings ist von Machtteilung und Einheit wenig zu sehen. Das Mugabe-Lager hält an seinem Machtgebaren fest.

    Ruedi Küng

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Roman Fillinger