Flüchtlinge - grosse Hilfsbereitschaft in München

  • Dienstag, 1. September 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 1. September 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 1. September 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Flüchtlinge, die aus Budapest kommen, warten vor dem Münchner Hauptbahnhof auf den Weitertransport in ein Aufnahmezentrum.

    Flüchtlinge - grosse Hilfsbereitschaft in München

    Gemäss der deutschen Bundespolizei sind seit Dienstag Nacht mindestens 3500 Flüchtlinge von Ungarn her mit dem Zug in München eingetroffen. Für die Behörden und viele freiwilligen Helferinnen und Helfer eine Belastung - und eine Herausforderung.

    Der Blick nach Ungarn und die Reportage aus München.

    Bernhard Odehnal und Hedwig Thomalla

  • Das neue Asylgesetz dürfte den Vandalen, die das Asylzentrum im dänischen Tustrup angegriffen hatten gefallen. Die zwei Worte neben dem Hakenkreuz bedeuten «erste Warnung».

    Neues dänisches Asylgesetz soll Flüchtlinge abschrecken

    In Dänemark ist ein neues, verschärftes Asylgesetz in Kraft getreten. Die staatliche Hilfe für registrierte Flüchtlinge wird damit um fast die Hälfte gekürzt.

    Hinter der neuen Politik steckt nicht unbedingt die aktuelle Flüchtlingsproblematik; es ist vielmehr ein Verhaltensmuster, das typisch ist für die dänische Demokratie.

    Bruno Kaufmann

  •  Das Urteil gegen Khadija Ismayilova ist Teil einer Welle der Repression, die Aserbeidschan erfasst hat. «Die Regierenden wollen vor allem verhindern, dass andere Leute Geld verdienen können. Denn dann würden sie zur Konkurrenz, zu unabhängigen Bürgern und Bürgerinnen, die Fragen stellen», sagt sie.

    Aserbaidschan: Hartes Urteil gegen kritische Journalistin

    Ein Gericht in Aserbaidschans Hauptstadt Baku hat die bekannte Radiojournalistin Khadija Ismayilova zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, wegen Steuerhinterziehung und illegaler Geschäftstätigkeit.

    Ismayilova war bis zu ihrer Verhaftung eine der kritischsten und unbequemsten Stimmen im ölreichen Kaukasusstaat.

    Judith Huber

  • Das Geschenk aus Rom: Frauen, die abgetrieben haben, dürfen im heiligen Jahr mit der Vergebung der katholischen Kirche rechnen.

    Beichterlaubnis bei Abtreibungen - die Sünde bleibt

    Wer abgetrieben oder dabei geholfen hat, der oder dem soll verziehen werden. Das hat Papst Franziskus verkündet. Was radikal klingt, ist nicht so gemeint.

    Franco Battel

  • Otto Perez, Präsident von Guatemala.

    Guatemala - der Ruf eines Volkes nach dem Rechtsstaat

    Kurz vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen in Guatemala fordern auf den Strassen Tausende den Rücktritt von Staatschef Otto Pérez. Er wird verdächtigt, einer der führenden Köpfe eines Korruptionsrings gewesen zu sein.

    Pérez tritt nicht mehr zur Wahl an; die Rücktrittsforderung wirkt deshalb irritierend.

    Toni Keppeler

  • Die kenianische Läuferin Joyce Zakary - ganz rechts im Bild - ist in Peking positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden – und wurde daraufhin von den Wettkämpfen suspendiert.

    Leichtathletik-Dopingskandale - irritierende Gleichgültigkeit

    Ein deutscher Dokumentarfilm zeigte kurz vor der Leichtahtletik-WM in Peking fast 150 fragwürdige Olympia- und WM-Medaillen, über 800 verdächtige Blutproben und weitere Doping-Anschuldigungen gegen Russland und Kenia. Trotzdem hat die Weltmeisterschaft in Peking ein Millionenpublikum gefunden.

    Kaum jemand schien empört.

    Rachel Murith

  • Eigentlich passt  Sauerkraut gut in die heutige Zeit. Es ist vitaminreich, kalorienarm, fördert die Verdauung und ist preiswert.

    Ein Herz für «Suur-Chabis»

    Es ist Erntezeit im Gürbetal, Hauptanbaugebiet für verschiedene Kohlsorten in der Schweiz. Die Kohlköpfe werden hauptsächlich zu Sauerkraut verarbeitet.

    Das traditionelle Wintergericht hat in letzter Zeit seine Beliebtheit eingebüsst, doch die Produzenten glauben an ein Revival des Traditionsgemüses. Reportage aus dem Chabisland.

    Brigitte Mader

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Judith Huber