François Fillon in den Mühlen der Justiz

  • Dienstag, 14. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 14. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 14. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Fall Fillon beschert Frankreich eine Premiere: Noch nie kandidierte ein Politiker für das höchste Amt im Land, obwohl die Justiz gegen ihm ermittelt.

    François Fillon in den Mühlen der Justiz

    Gegen den französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon wird ein offizielles Ermittlungsverfahren eröffnet. Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, öffentliche Gelder veruntreut zu haben; er soll drei Familienmitglieder zum Schein beschäftigt haben.

    Charles Liebherr

  • Die ganz spitzen Zähne sind dem schärferen EU-Waffenrecht bereits gezogen worden.  Für die Schweiz bedeutet das: Soldaten dürfen ihre Waffe weiterhin zu Hause aufbewahren und sie nach dem Militärdienst  als Sportschützen nutzen.

    Brüssel im Visier der Schweizer Schützen

    Das EU-Parlament hat einem schärferen Waffenrecht zugestimmt. Als Schengen-Mitgliedstaat müsste die Schweiz die neuen Regeln übernehmen. Allerdings ist ungewiss, ob das Schweizer Parlament dieser Verschärfung zustimmt.

    Schweizer Schützinnen und Schützen haben sich seit Beginn der Verhandlungen heftig gegen die Verschärfung gewehrt. Sie drohen gar mit einer Abstimmung zur Schweizer Schengen-Mitgliedschaft.

    Peter Maurer

  • Geht es um die Wahl des neuen Premiers, haben niederländische Wählerinnen und Wähler keine grosse Auswahl: rechts oder sehr rechts. Bild: Geert Wilders und Mark Rutte.

    Die Niederlande am Abend vor den Wahlen

    Am Mittwoch finden in den Niederlanden Parlamentswahlen statt. Um das Amt des Ministerpräsidenten liefern sich der amtierende, rechtsliberale Ministerpräsident Mark Rutte und der Rechtspopulist Geert Wilders ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Beim einzigen TV-Duell am Montagabend kam es zu heftigen Vorwürfen auf beiden Seiten. Was unterscheidet die Kandidaten inhaltlich?

    Elsbeth Gugger

  • Das Schicksal der SRG, das zeigt sich immer deutlicher, entscheidet sich wohl nicht im Parlament, sondern voraussichtlich nächstes Jahr in der Volksabstimmung über die Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren.

    Eine Niederlage für die SRG-Gegnerschaft

    Der Nationalrat hat eine erste grosse Debatte geführt über den Service Public im Bereich der elektronischen Medien – und damit über die künftige Rolle der SRG.

    Die Gegner und Gegnerinnen der SRG haben dabei eine Niederlage erlitten: Ein grosser Teil der FDP hat nämlich die SVP im Stich gelassen.

    Philipp Burkhardt

  • Tausende Menschen versuchen jeden Tag, das Kampfgebiet zu verlassen – sobald sich irgendwo ein Korridor öffnet. Doch der Fluchtweg führt durch verminte Strassen unter dem Beschuss islamistischer Scharfschützen.

    Mossul – Schrecken ohne Ende für die Zivilbevölkerung

    Ganze drei Monate hat die Koalition aus irakischen Sicherheitskräften und kurdischen Peshmerga gebraucht, um den Osten der Stadt Mossul vom «Islamischen Staat» zu befreien. Vor einem Monat dann begann die Rückeroberung des Stadtzentrums auf der Westseite des Tigris.

    Wie lange der Kampf um Mossul noch dauern wird, ist unsicher. Sicher ist, dass die Bevölkerung der nordirakischen Stadt einen hohen Preis bezahlt.

    Philipp Scholkmann

  • «Amerika ist seit vielen Jahren ein wichtiger politischer Partner, ein Freund, aber wir wollen auch darauf achten, dass unsere Interessen gewahrt bleiben», sagt Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

    «Wir wollen darauf achten, dass unsere Interessen gewahrt werden»

    Bundeskanzlerin Angela Merkel werde US-Präsident Donald Trump anlässlich des Treffens in Washington am Freitag von den Vorzügen des Freihandels zu überzeugen versuchen. Aber ganz so konsequent ist Deutschland nicht mit seiner Forderung nach Freihandel.

    Das Gespräch mit Matthias Machnig, der Nummer Zwei im Wirtschaftsministerium der Bundesregierung.

    Peter Voegeli

  • «Wir stahlen ihre Kinder», so der irische Premierminister Enda Kenny vergangene Woche im Parlament, «wir verschenkten sie, wir verkauften sie, wir handelten mit ihnen, wir hungerten sie aus, wir vernachlässigten oder verleugneten sie – bis sie verschwanden.»

    Irlands gestohlene Kinder

    In Irland sind die Leichen hunderter Kleinkinder Kleinkindern in einer Sickergrube entsorgt worden. Das hat die irische Regierung anfangs des Monats bestätigt. Die Grube gehörte einst zu einem katholischen Heim für uneheliche Kinder in Tuam, in der westirischen Grafschaft Galway.

    Das Heim war Teil der systematischen Ausgrenzung unverheirateter Mütter.

    Martin Alioth

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Tobias Gasser