Freier Personenverkehr für Kroatinnen und Kroaten

  • Dienstag, 26. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 26. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  •  Laut dem Bundesrat hängt die Forschungszukunft der Schweiz von einem Ja zur Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit Kroatien ab. Mit allen Stimmen gegen die SVP gibt der Nationalrat deshalb grünes Licht für das Kroatien-Protokoll.

    Freier Personenverkehr für Kroatinnen und Kroaten

    Der freie Personenverkehr soll auch für Kroatinnen und Kroaten gelten. Der Nationalrat hat der Anpassung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU zugestimmt und ermächtigt den Bundesrat, das sogenannte Kroatien-Protokoll zu ratifizieren. Am Rande der Debatte kam es zu einem Eklat.

    Philipp Burkhardt

  • Wer stoppt Erdogan? Genf erteilt dem türkischen Präsidenten eine Abfuhr - doch dieser lässt sich nicht beirren. Bild: Der Fotograf Demir Sönmez steht vor dem vom türkischen Konsulat beanstandeten Bild in Genf.

    Türkischer Kulturkampf gegen den Westen?

    Recep Tayyip Erdogan befindet sich auf einem Kriegszug gegen alle, die ihn kritisieren. In der Schweiz, in Deutschland und zu Hause in der Türkei klagt er gegen Künstler, Musiker und Journalistinnen. Was will der türkische Präsident damit erreichen?

    Thomas Bormann

  • Rot-Grün-Mitte ade! Das Regierungsrezept der Stadt Bern hat ausgedient.

    Stadt Bern: Rot-Grün-Mitte-Bündnis bricht auseinander

    Erstmals seit 24 Jahren treten die linken und grünen Parteien nicht mehr gemeinsam zu den Stadtberner Wahlen an. Alle drei Parteien erheben Anspruch auf die Nachfolge von Stadtpräsident Alexander Tschäppät.

    Die SP hat Ursula Wyss nominiert, für das Grüne Bündnis kandidiert Franziska Teuscher und für die Grüne Freie Liste Alec von Graffenried.

    Thomas Pressmann

  • Wer bezahlt die Schweizer Politik? Ein neuer Versuch,  Licht ins Dunkel der Parteienfinanzierung zu bringen – mit einer Initiative. Bild: FDP-Nationalrat Beat Walti und BDP-Nationalrat Martin Landolt.

    Parteienfinanzierung – die bürgerliche Kontroverse

    Wer Parteien finanziert, darf in der Schweiz anonym bleiben. Ein Komitee aus SP, Grünen und der BDP will das ändern und hat die sogenannte Transparenz-Initiative lanciert: Parteien sollen Spenden über 10'000 Franken pro Jahr offenlegen müssen.

    Die Argumente dafür und dagegen von BDP-Nationalrat Martin Landolt und Beat Walti von der FDP.

    Andrea Jaggi

  • Es ist dem Kreml viel wert, dass Russland eine Atommacht bleibt. Präsident Putin gibt die Linie vor: Der Anteil des Atomsstroms soll von derzeit 18 auf 25 Prozent steigen. Bild: Das AKW Kalininskaya, 280 Kilometer nordwestlich von Moskau.

    Atommacht Russland

    Auch Russland leidet bis heute an den Folgen der Atomkatastrophe von Tschenobyl am 26. April 1986. Grosse Gebiete im Südwesten des Landes sind immer noch verseucht. Trotzdem setzt Russland weiter auf Atomenergie. Präsident Putin will den Anteil des Atomstroms sogar ausbauen.

    David Nauer

  • Eine Frau in einem Shirt des FC Liverpool, am 27. Gedenktag an die 96 Opfer von 1989. Nun hat ein Gericht die Ursache für die damalige Massenpanik teilweise der Polizei zugeschoben.

    Polizei trägt Teilschuld am Hillsborough-Desaster von 1989

    27 Jahre nach dem Unglück in Sheffield sind die Fans des FC Liverpool von einem Geschworenengericht entlastet worden. Im Hillsborough-Stadion von Sheffield kamen am 15. April 1989 während eines Spiels 96 Zuschauer ums Leben, 766 wurden verletzt.

    Planungsfehler der Polizei hätten die Katastrophe verursacht oder dazu beigetragen.

    Christoph Wüthrich

  • «Intuitiv schiessen Polizisten eher auf einen Schwarzen ohne Pistole oder sie schiessen nicht auf den Weissen mit Pistole. Beides ist falsch»; man müsse alle Gruppen gleich behandeln, ausser es gebe einen Grund dies nicht zu tun, sagt Lorie Fridell.

    «Polizisten sind nicht rassistischer als andere Menschen»

    Die US-Amerikanerin Lorie Fridell ist Expertin zum Thema Stereotype und Polizeiarbeit. Ihre Botschaft: Alle hegen unbewusste Vorurteile gegenüber anderen Menschengruppen. Fridell lehrt die Polizistinnen und Polizisten, wie sie diese Vorurteile in Griff bekommen.

    Besuch in einer Polizeischule in Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien.

    Priscilla Imboden

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Judith Huber