Friedenspreis für Claudio Magris

  • Sonntag, 18. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 18. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 18. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Claudio Magris, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, warnt Europa vor Ausgrenzung und kulturellem Dominanzdenken.

Weitere Themen:

In Deutschland wollen CDU/CSU und FDP bis zum kommenden Wochenende die harzigen Verhandlungen über ein Regierungsbündnis abschliessen

Ein Sunnitische Extremist hat bei einem Selbstmordanschlag in Iran mindestens 31 Menschen getötet.

Beiträge

  • Preisträger Claudio Magris warnt vor Populismus

    Claudio Magris, der diesjährige Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, warnt vor einem neuen Populismus und neuen Barrieren in Europa. «Der Krieg hat viele Gesichter», meint der Preisträger.

    Der 1939 geborene Magris war von 1978 bis zu seiner Emeritierung 2006 Professor für Moderne deutschsprachige Literatur an der Universität Triest und betätigt sich als Romanautor und Essayist.

    Ulrich Sonnenschein

  • Deutschland ringt um eine schwarz-gelbe Regierung

    Nach den Wahlen in Deutschland sprachen Union und FDP von «Wunschpartnern» und stellten eine baldige schwarz-gelbe Koalition in Aussicht. Doch die Verhandlungen erweisen sich als harzig. In gehässigem Ton wird vor allem über den Wunsch der FDP nach einer Steuersenkung gestritten.

    Uneinig sind sich CDU/CSU und FDP auch in der Gesundheitspolitik.

    Die Koalitionsverhandlungen sollen am kommenden Wochenende unter Dach und Fach sein. CSU, CDU und FDP wollen dann einen Vertrag unterzeichnen und tags darauf an ihren jeweiligen Sonderparteitagen die Koalitionsvereinbarungen absegnen.

    Ursula Hürzeler

  • Die Wirtschaftskrise trifft Estland hart

    Die drei ehemaligen Sowjetrepubliken und neuen EU-Länder Lettland, Litauen und Estland galten lange als Wirtschaftswunderkinder. Doch nun macht ihnen die Krise zu schaffen. In Estland gehen täglich Firmen Konkurs.

    In Estland, der nördlichste der drei baltischen Staaten, stehen fast 15 Prozent der Bevölkerung auf der Strasse - ohne Arbeit, ohne Einkommen.Trotz Hilfe der EU erholt sich die Wirtschaft nicht. 

    Die Reportage von Brigitt Zingg aus einem Arbeitslosen-Zentrum in der estnischen Hauptstadt Tallin.

  • Der Kaffeepreis steigt massiv

    Derzeit wird auf der Welt mehr Kaffee getrunken als produziert, die Lagerhallen leeren sich. Die steigende Nachfrage treibt den Preis in die Höhe.

    Magere Ernten treiben die Rohkaffee-Preise zusätzlich in die Höhe. Davon profitieren ganz besonders die Produzenten in den wichtigsten Kaffeländern Brasilien, Kolumbien und Peru.

    Ulrich Achermann

Moderation: Hans Ineichen