Frühere Crossair-Angestellte im Zeugenstand

  • Mittwoch, 7. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 7. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 7. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Am dritten Tag des Crossair-Prozesses haben frühere Angestellte die Fragen des Gerichts beantwortet.

Weitere Themen:

Dmitri Medwedew ist als neuer russischer Präsident vereidigt worden.

Die Slowakei kann nächstes Jahr den Euro einführen.

Die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten ist für Barack Obama zum Greifen nahe.

Beiträge

  • Der Crossair-Prozess in Bellinzona.

    Ex-Angestellte der Crossair im Zeugenstand

    Am dritten Tag des Crossair-Prozesses haben frühere Angestellte die Fragen des Gerichts beantwortet. Dieses muss klären, ob das Personal tatsächlich von oben eingeschüchtert worden war.

    Die Anklage behauptet, dass ein Klima der Angst geherrscht habe und deswegen die Sicherheitsnormen grob verletzt wurden. Deshalb sei das frühere Top-Management waren für diese Katastrophe mitverantwortlich.

    Alexander Grass

  • Russlands neuer Präsident Dmitri Medwedew (l.).

    Doppelherrschaft in Russland

    In einem prunkvoll inszenierten Festakt hat Dmitri Medwedew das Amt des russischen Präsidenten übernommen. Seinen Vorgänger Wladimir Putin ernannte er zum Regierungschef.

    Putin verfügt nach acht Amtsjahren über enormen Einfluss und ist in der Bevölkerung sehr populär. Allerdings ist derzeit noch unklar, wie viel Einfluss er in Zukunft haben wird.

    Max Schmid

  • Die Slowakei soll in den Club der Euro-Länder aufgenommen werden.

    Slowakei darf Kronen gegen Euro tauschen

    Die Slowakei kann nächstes Jahr den Euro einführen. Das osteuropäische Land erfülle alle Kriterien für die Gemeinschaftswährung, erklärte die EU-Kommission.

    Doch die Europäische Zentralbank hat erhebliche Zweifel an der Euro-Reife der Slowakei, vor allem wegen der Inflation. Und auch im Land selbst wird befürchtet, mit dem Euro werde alles teurer.

    Marc Lehmann

  • Gen-Mais für Österreich.

    Österreich muss Import-Stopp für Gentech-Mais aufheben

    Österreich muss die Grenzen für zwei gentechnisch veränderte Maissorten öffnen, kann aber bei seinem Anbauverbot bleiben.

    Das hat die EU-Kommission beschlossen und beugt sich damit der Welthandels-Organisation WTO. Diese hatte entschieden, dass das österreichische Import-Verbot eine nicht wissenschaftlich begründete Handelsschranke sei.

    Joe Schelbert

  • Erfolg Obamas mit Schönheitsfehlern

    Barack Obama hat bei den Vorwahlen in North Carolina klar gewonnen und in Indiana nur hauchdünn gegen seine parteiinterne Rivalin Hillary Clinton verloren. Doch Obamas Erfolg hat eine Kehrseite.

    Wählernachfragen zufolge gewann Clinton in den beiden Vorwahlen 60 Prozent der Stimmen von Weissen, Obama siegte bei den Farbigen mit 90 Prozent. Weisse - so scheint es - wählen wieder weiss, Schwarze schwarz.

    Das Rassendenken ist wieder da. Die Schuld dafür trifft in den Augen mancher Schwarzer auch Obamas ehemaligen Pfarrer und Vertrauten Jeremiah Wright.

    Einer, der den Ärger über den schwarzen Pastor besonders eindrücklich formuliert hat, ist Zennie Abraham, ein 45-jähriger Geschäftsmann aus Kalifornien.

    Max Akermann

  • Kritische Stimmen zu 60 Jahren Israel

    Vor 60 Jahren verkündete die Regierung Ben Gurion die Staatsgründung von Israel. Ein Jahr früher, als der Uno-Plan das vorgesehen hatte.

    Morgen beginnen die offiziellen Feiern. Man wird zurückblicken, auf eine sehr bewegte Geschichte, auf Erfolge, Konflikte, Verluste. Man wird feiern, dass es den Staat Israel gibt. Man wird in die Zukunft blicken und sich fragen, wie man mit den grossen Problemen und Herausforderungen umgehen kann und soll.

    Robert Stähli

  • Stammtisch-Politik in Belgrader Kafana

    Wer bei uns in die Beiz geht, geht in Serbien in die «Kafana». Im alten Jugoslawien waren die «Kafanas» staatlich. Jetzt werden sie entweder geschlossen oder in trendige Kaffeebars umgewandelt.

    Die vielleicht berühmteste ist die «Srpska Kafana» in der Hauptstadt Belgrad, die im alten Stil wieder auferstanden ist. Hier isst man wieder, trinkt, lacht, streitet wie in alten Zeiten.

    Aber vor den Parlamentswahlen vom nächsten Wochenende wissen viele Belgrader und Belgraderinnen nicht, ob sie nun lachen oder weinen sollen.

    Walter Müller

  • Hassreden in Serbien vor den Wahlen

    Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Serbien am kommenden Sonntag hat Staatspräsident Boris Tadic dem Regierungschef Vojislav Kostunica vorgeworfen, unter den Bürgern Hass zu schüren, da er die Bürger in Patrioten und Verräter einteile.

    Bei den Parlamentswahlen in Serbien ringen 22 Parteien und Bündnisse um 250 Parlamentssitze. Es sind bereits die 13. in bloss acht Jahren.

    Doch viele Serbinnen und Serben sind verbittert und haben wenig Vertrauen in die Zukunft. Die Frage an Walter Müller: Was sind die Gründe für diese Stimmung?

    Martin Durrer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer