Gefangenenaustausch in Nahost

  • Mittwoch, 16. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 16. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 16. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Israel hat im Gegenzug zur Übergabe der beiden Soldaten-Leichname Goldwasser und Regev fünf libanesische Gefangene freigelassen.

Weitere Themen:

Armee-Chef Roland Nef hat Geld bezahlt, damit seine ehemalige Partnerin eine Anzeige zurückzog.

Die UBS will für 3,5 Milliarden Franken entwertete Wertpapiere zurückkaufen, um Kunden-Klagen in den USA zu entgehen.

Die Aktien der Swiss Re fahren Achterbahn, nachdem bekannt wurde, dass sie mit mehreren Milliarden bei kriselnden US-Hypothekenbanken engagiert ist.

Beiträge

  • Der freigelassene Libanese Samir Kantar.

    Trauer und Freude in Nahost

    Nach der Übergabe der Leichen zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah hat Israel im Gegenzug fünf libanesische Häftlinge freigelassen, darunter den verurteilten Mörder Samir Kantar.

    Der Austausch hat in Isrsael und Libanon ganz gegensätzliche Reaktionen ausgelöst. In Israel gab es Tränen, nachdem endlich klar wurde, dass die beiden Soldaten, welche die Hisbollah vor zwei Jahren gefangen genommen hatte, tot sind. Auf der anderen Seite hingegen herrschte Feststimmung. Die fünf frei gelassenen libanesischen Gefangenen wurden als Helden empfangen.

    Iren Meier

  • Kommentar: Wer geht - Schmid oder Nef?

    Die Affäre, die am Sonntag als «Causa Schmid» begann, ist inzwischen also auch eine «Causa Nef». Und einer der beiden muss gehen. Der Kommentar von DRS-Inlandchef Lukas Schmutz.

    Lukas Schmutz

  • Bundesrat Schmid (l), Armeechef Nef.

    Die Luft für Armeechef Nef wird dünner

    Der Stuhl von Armeechef Roland Nef gerät ins Wanken: Nef hat seine Ex-Partnerin finanziell entschädigt, nachdem sie ihn wegen Nötigung angezeigt hatte.

    In der Folge wurde das Verfahren gegen Nef eingestellt.

    In den letzten Tagen war vor allem Verteidigungsminister Samuel Schmid kritisiert worden, weil er dem Bundesrat verschwieg, dass gegen Nef eine Strafuntersuchung lief, als er diesen zum Armeechef vorschlug. Nun aber gerät Nef ins Kreuzfeuer der Kritik.

    Philipp Burkhardt

  • Fichen sind nicht gleich Fichen

    In diesen Tagen wirft eine neue Fichenaffäre Wellen: Jene um fichierte Basler Grossräte ausländischer Herkunft. Doch die Fichen von heute haben mit den Fichen von damals wenig gemeinsam.

    Mit «damals» ist 1989 gemeint, als bekannt wurde, dass Bund und Kantone über 900 000 Fichen über Bürger angelegt hatten. Vor allem linke Politiker und Gewerkschafterinnen waren gezielt überwacht worden. Das Ganze ging als «Fichenskandal» in die Geschichte ein.

    Pascal Krauthammer

  • Die UBS will einen weiteren Prozess verhindern.

    UBS-Befreiungsschlag in den USA

    Wegen drohender Gerichtsklagen hat sich die UBS bereit erklärt, gewisse Wertpapiere zurückzunehmen, die sie US-Kunden verkauft hatte. Kostenpunkt dieser Aktion: bis zu 3,5 Milliarden Franken.

    Sind das einmal mehr schlechte Neuigkeiten aus dem Hause UBS? Nicht unbedingt, denn mit der Ankündigung hat sie zu einem Befreiungsschlag angesetzt.

    Thomas Rüst

  • Swiss Re im Strudel der Finanzkrise

    Nicht nur die UBS, auch die Swiss Re bekommt die Finanzkrise derzeit stark zu spüren. Die Aktie des weltweit grössten Rückversicherers sackte zeitweise um fast neun Prozent ab.

    Der Grund ist eigentlich gar keiner: Zwar ist die Swiss Re tatsächlich mit fast 10 Milliarden Dollar in Anleihen der krisengeschüttelten US-Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac engagiert, wie sie bestätigte. Doch diese Information ist seit langem bekannt.

    Beat Soltermann

  • Behinderter Läufer will nach Peking

    Der 21jährige Südafrikaner Oskar Pistorius läuft in Luzern um einen Lebenstraum: die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking über 400 Meter.

    Wegen eines Geburtsschadens wurden Pistorius schon als Baby die Unterschenkel amputiert. Seither steht und geht und vor allem rennt er mit Prothesen. Pistorius hat sich beim Internationalen Leichtathletik-Verband das Startrecht für Peking erstritten, obwohl eine Studie zum Schluss gekommen war, dass Pistorius mit seinen Prothesen im Vorteil sei gegenüber Athleten mit gesunden Beinen.

    Die Frage an Gert-Peter Brüggemann, Professor für Biomechanik in Köln und Autor der Studie: Wie sieht das aus, wenn der Beinamputierte Pistorius rennt?

    Hans Ineichen

  • Sommergeschichten mit Geschichte: Glykol-Wein-Skandal in Öster...

    «Zum Wohl Glykol» war 1985 das geflügelte Wort in Österreich, nachdem in jenem Sommer der Skandal um gepanschten Wein aufgeflogen war. Eine Reihe Winzer und Händler hatten über Jahre ihre Weine mit dem Frostschutzmittel Glykol gepanscht, um sie «lieblicher» zu machen.

    Der wichtigste Kunde Deutschland verbot den Import aus dem Nachbarland, weltweit kam es zum Boykott österreichischer Weine. Österreichs Weinexporte stürzten in den Keller.

    Einige Winzer hatten es geschafft, einen ganzen Berufszweig in Verruf zu bringen. Heute ist die damalige Krise beinahe vergessen, Österreichs Tropfen sind gefragter denn je.

    Joe Schelbert

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer