Gelöschte Fichen landen im Bundesarchiv

  • Sonntag, 4. Juli 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 4. Juli 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 4. Juli 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Wenn Fichen «gelöscht» werden, müssen sie ins Bundesarchiv verschoben werden.

Weitere Themen:

Im Kanton Aargau kümmern sich neben der Polizei auch Sozialarbeiter um häusliche Gewalt.

Die Inflation ist ein Mittel gegen steigende Staatschulden. Aber auch ein Risiko.

Der geistliche Führer der islamistischen Hisbollah ist gestorben.

Beiträge

  • Was passiert mit «gelöschten» Fichen?

    In der neuen Fichen-Affäre wird immer wieder der Ruf laut, die Daten zu löschen.

    Doch Löschen heisst nicht wirklich löschen: nach dem Archivierungsgesetz müssen diese Daten ins Bundesarchiv. Dort lagern sie und sind für 50 Jahre gesperrt. Doch Direktbetroffene können ihre Fiche einsehen. Doch seit 2004 erhielt das Bundesarchiv gar keine Fichen mehr. .

    Karoline Arn

  • Neue Wege gegen häusliche Gewalt

    Über 16'000 Mal hat die Polizei im letzten Jahr Fälle von häuslicher Gewalt registriert. Gewalt in den eigenen vier Wänden ist ein Offizialdelikt. Das heisst, dass die Polizei eingreifen muss, wenn eine Meldung kommt. Doch nach dem Polizei-Einsatz passiert häufig nichts mehr.

     Opfer und Täter bleiben ratlos zurück.

    Im Kanton Aargau geht man einen neuen Weg: Hier melden sich kurz nach dem Polizei-Einsatz Sozialarbeiter bei den Betroffenen.

    Maurice Velati

  • Risikoreiche Inflation

    Bei einem gesunden Wirtschaftswachstum wären die wachsenden Staatsschulden kein Problem. Doch die Sparprogramme vieler Staaten verhindern derzeit eine Konjunktur.

    Deshalb liebäugeln manche Ökonomen mit einem andern Mittel gegen die Schuldenlast: Der Inflation. Steigende Preise sollen die reale Schuldenlast verkleinern. Ein Weg, der auch Risiken hat.

    Barbara Widmer

  • Hisbollah-Führer Fadlallah gestorben

    Das frühere geistliche Oberhaupt der pro-iranischen Hisbollah im Libanon, Mohammed Hussein Fadlallah, ist tot. Der schiitische Grossayatollah starb im Alter von 75 Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

    Für die USA war er ein Terrorist und sie setzten ihn auf die entsprechende Liste. Im Nahen Osten sprach man vom geistlichen Führer der islamistischen Hisbollah.

    Iren Meier

  • Boomland Indonesien

    Bundespräsidentin Doris Leuthard fliegt am Montag nach Indonesien. Ziel der Reise ist die Stärkung der Handelbeziehungen

    Indonesien hat viel Wachstums-Potential. Zehn Jahre nach Beginn der Demokratisierung ist Indonesien politische und wirtschaftlich auf dem Weg zur Supermacht Südostasiens.

    Urs Wälterlin.

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi