Georg Fischer streicht 600 Stellen in der Schweiz

  • Donnerstag, 28. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 28. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 28. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer streicht 2300 Stellen weltweit, davon bis zu 600 in der Schweiz.

Weitere Themen:

Die Jungparteien wollen gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit kämpfen.

Die Wirtschaftskrise hat negative Auswirkungen auf die Menschenrechtslage.

Die Werke von Alberto Giacometti sind düster, aber sehr begehrt.

Beiträge

  • Wirtschaftskrise erreicht Georg Fischer

    Der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer streicht weltweit 2300 Stellen. In der Schweiz gehen gegen 600 Arbeitsplätze verloren.

    Nach dem Finanzplatz gerät zunehmend auch der Werkplatz in den Sog der Wirtschaftskrise. Statt mit Kurzarbeit die aktuelle Flaute zu überbrücken, beginnen immer mehr Unternehmen Arbeitsplätze definitiv abzubauen.

    Barbara Widmer

  • Jungparteien gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit

    Von den Jungen Grünen links bis zur Jungen SVP rechts haben sich die Jungparteien auf gemeinsame Vorschläge zur Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit geeinigt.

    Bei einem Treffen mit Bundesrätin Doris Leuthard unterbreiteten die sechs Jungparteien ihre Ideen.

    Und sie wollen mit vereinten Kräften am Thema dran bleiben. Das würden ihre Mutterparteien wohl niemals schaffen.

    Philipp Burkhardt

  • Kostenfaktor Spitäler

    Jährlich kostet das Schweizer Gesundheitswesen 60 Milliarden Franken. Allein 23 Milliarden fliessen in die rund 300 Spitäler in der Schweiz.

    Deshalb setzen Sparversuche im Gesundheitswesen auch bei den Spitälern an. Es wird immer wieder gefordert, die Zahl der Spitäler in der Schweiz massiv zu senken.

    Wird diese Forderung allerdings konkret umgesetzt, gibt es laute Kritik. Das jüngste Beispiel ist Riehen.

    Dort entschied der Gemeinderat im April, das Gemeindespital zu schliessen. Daraufhin formierte sich in der Gemeinde mit 20‘000 Einwohnern Widerstand.  Die Kritik ist denn auch nicht immer unberechtigt. Werden die falschen Spitäler geschlossen, können die Kosten sogar steigen.

    Fredy Gasser, Beat Giger, Philipp Erath

  • Harter Kampf gegen die Taliban im Swat-Tal

    Mittlerweile sind über zwei Millionen Menschen aus dem pakistanischen Swat-Tal geflohen. Dort versucht die pakistanische Armee, die Taliban vertreiben.

    Der Kampf gegen die Taliban im Swat-Tal wird mit grosser Härte geführt, was bisher in Pakistan nie der Fall war. Die Kehrtwende der pakistanischen Regierung erklärt James Astill, Korrespondent des «Economist», mit der deutlichen Kritik der US-Regierung.

    Casper Selg

  • L’homme qui marche sous la pluie, Alberto Giacometti.

    Die Faszination der mageren Giacometti-Figuren

    Die Werke von Alberto Giacometti sind nicht besonders schön, sie sind vor allem mager und düster. Aber sie sind populär und verkaufen sich zu Höchstpreisen.

    Renommierte Kunsthäuser auf der ganzen Welt streiten sich um die Skulpturen und Bilder des Bündner Künstlers.

    Eben erst gab es grosse Ausstellungen in Paris, in Zürich, Genf und ab Ende dieser Woche zeigt auch die Fondation Beyeler bei Basel eine grosse Retrospekive mit rund 150 Arbeiten von Alberto Giacometti.

    Romana Costa

  • Wirtschaftskrise betrifft auch die Menschenrechte

    Die Wirtschaftskrise hat laut dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ausgesprochen negative Auswirkungen auf die Menschenrechtslage.

    Regierungen unter Druck griffen verstärkt zu Repression. In reichen Ländern schwinde gleichzeitig das Interesse am Kampf für die Menschenrechte, weil sich die Politiker ganz auf die Wirtschaft fokussierten.

    Von Fortschritten bei den Menschenrechten könne daher keine Rede mehr sein, sagt die Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer