Gewalt in Burma

  • Mittwoch, 26. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 26. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 26. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Generäle in Burma gehen gewaltsam gegen die friedlichen Demonstranten vor. Mindestens ein Mensch stirbt.

Weitere Themen:

Italien will die Abschiebung von Roma erleichtern.

Frankreich baut seine Schulden nicht ab.

Das Schweizer Erbrecht wird nicht zugunsten der Enkel umgebaut.

Beiträge

  • Gewalt gegen Demonstranten in Burma

    Polizei und Militär in Burma haben erstmals Gewalt eingesetzt, um die andauernden friedlichen Demonstrationen einzudämmen. Mindestens ein Mensch ist gestorben. Die fast schon volksfestartige Stimmung ist verflogen.

    Inzwischen hat sich der Druck des Auslands auf die Generäle verstärkt.

    ARD-Korrespondent Bernd Musch-Borowska

  • Rumänische Roma einfacher aus Italien ausweisen

    Die Ankunft von immer mehr Roma, Fahrenden vor allem aus Rumänien, hat in Italien in den letzten Monaten zu Spannungen geführt. Die italienische Regierung plant nun, die Ausschaffung von Fahrenden zu erleichtern.

    Bereits im Oktober soll ein entsprechendes Gesetz dem Parlament unterbreitet werden.

    Rolf Pellegrini

  • Frankreich will später sparen

    Die französische Regierung hat die Eckdaten für ihren Budgetentwurf für das kommende Jahr vorgelegt. Frankreichs Neuverschuldung wird 2008 bei knapp 42 Milliarden Euro liegen, wie Premierminister François Fillon sagte. Das ist im europäischen Vergleich hoch.

    Wäre Frankreich ein Unternehmen, dann wäre die Pleite längst besiegelt, fügte Fillon an.

    Philipp Scholkmann

  • Reduktion von CO2 ohne wirtschaftliche Nachteile

    Über die Schweizer Klimapolitik wird derzeit hitzig debattiert. Vor allem darüber, wo wieviel CO2 eingespart werden soll: vor allem im Inland, wie es das Departement Moritz Leuenberger vorschlägt oder in erster Linie im Ausland, wie es das Departement Doris Leuthard verlangt.

    Erhellendes zu dieser Debatte kommt nun aus Deutschland. Die Beraterfirma McKinsey hat im Auftrag des Deutschen Bundes der Industrie berechnet, wie und zu welchen Kosten CO2 eingespart werden kann.

    Priscilla Imboden

  • Kein Erbrecht zugunsten der Enkel

    Der Ständerat will das Schweizer Erbrecht nicht so umbauen, dass Enkel bevorzugt werden. Er hat ein Postulat von Anita Fetz abgelehnt, die damit jungen Familien unter die Arme greifen wollte.

    Fetz begründete ihren Vorstoss mit einer Nationalfondsstudie, wonach wegen der steigenden Lebenserwartung im Jahr 2020 nur noch ein Drittel der Erbenden unter 55 Jahre alt sein werden. Die meisten Menschen erbten also dann, wenn sie nicht mehr auf das Geld angewiesen seien.

    Gaby Szöllösy

  • Chavez will die Uhren neu richten

    Venezuelas Uhren gehen anders. Das ist keine abgegriffene Metapher für einen karibischen Sonderfall. Es ist vorerst ein Plan und bald vielleicht schon die reine Wahrheit.

    Präsident Hugo Chávez hat bereits vieles in seinem Land auf den Kopf gestellt. Nun will er die Uhren um eine halbe Stunde verstellen.

    Ulrich Achermann

  • Wieder Wahlkampf in der Ukraine

    In der Ukraine finden am 30. Oktober vorgezogene Parlamentswahlen statt. Die alten Widersacher stehen sich wieder gegenüber: Präsident Viktor Juschtschenko und Premier Viktor Janukowitsch.

    Die beiden Politiker repräsentieren zwei politische Lager mit sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen. Die «Orangen», die den Präsidenten unterstützen, haben ihre Hausmacht im Westen und im Zentrum, die «Blauen» von Janukowitsch im russischsprachigen Süden und Osten der Ukraine.

    In der ostukrainischen Heimatregion des Premierministers, dem Kohle- und Stahlgebiet Donbass, hat DRS-Korrespondent Max Schmid den Wahlkampf der Janukowitsch-Partei beobachtet.

Autor/in: Martin Durrer