Gewinnsprung bei Crédit Suisse

  • Donnerstag, 22. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Grossbank Crédit Suisse hat ihren Gewinn im dritten Quartal überraschend auf 2,4 Milliarden Franken markant gesteigert.

Weitere Themen:

Der Bundesrat übt scharfe Kritik an Libyen, lässt aber offen, welche Gegenmassnahmen er treffen will.

Verteidigungsminister Ueli Maurer möchte 500 bis 700 Millionen Franken zusätzlich pro Jahr für die Armee.

 

Beiträge

  • Warum macht die Crédit Suisse einen so grossen Gewinn?

    Nur ein Jahr nach dem Höhepunkt der internationalen Finanzkrise präsentieren manche Banken wieder Zahlen wie vor der Krise. Die Crédit Suisse gehört dazu. Wieso?

    Fürs dritte Quartal weist die Grossbank überraschend einen Gewinn von 2,4 Milliarden Franken aus. Besonders profitabel war das Investment Banking. Wie ist das möglich? Dürfen sich die Schweizer Steuerzahlenden darüber freuen, oder ist die Crédit Suisse ein Risiko? Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann im Gespräch.

    Philipp Scholkmann

  • Obama will bei den Managerlöhnen hart durchgreifen

    US-Präsident Obama will die Einkünfte der Topmanager jener Firmen massiv einschränken, die mit Staatsmilliarden gerettet wurden. Mit drakonischen Strafen wollen die USA einmal mehr ein Exempel statuieren.

    Peter Voegeli

  • Millionen für die Armee - aber nicht für Kampfflugzeuge

    Verteidigungsminister Ueli Maurer will mehr Geld für die Armee. 500 bis 700 Millionen Franken pro Jahr seien dringend nötig. Allerdings reichte auch dieses Geld nicht für neue Kampfflugzeuge, meint der Verteidigungsminister. Das lässt vor allem Maurers Hauspartei, die SVP, aufhorchen.

    Géraldine Eicher

  • Welche Retorsionsmassnahmen in der Ghadhafi-Affäre?

    Nach wochenlanger Zurückhaltung wirft der Bundesrat Libyen vor, systematisch die Zusammenarbeit zu verweigern und Völkerrecht zu verletzen. Er überlegt sich Gegenmassnahmen. Welche Möglichkeiten hat die Schweiz überhaupt?

    Recherchen von Inlandredaktor Philipp Burkhardt haben ergeben, dass der Schweiz kaum effektvolle Gegenmassnahmen zur Verfügung stehen.

    Philipp Burkhardt

  • Der Derivatehandel kämpft gegen sein schlechtes Image

    Strukturierte Produkte versprechen grosse Gewinne, oder eben grosse Verluste. Sie sind zum Teil hochspekulativ. Im Zuge der Lehman-Pleite vor einem Jahr haben strukturierte Produkte einen extrem schlechten Ruf bekommen, da manche Anleger damit ihr ganzes Geld verloren haben.

    Von diesem schlechten Image versucht die Branche nun wegzukommen. Wie die Schweizer Messe für strukturierte Produkte zeigt, die heute in Zürich zu Ende gegangen ist.

    Thomas Oberer

  • Konkurrenz für Tunesiens Ben Ali

    22 Jahre schon regiert Ben Ali, der Staatschef von Tunesien. Und daran werden auch die Wahlen vom nächsten Wochenende nichts ändern. Die Opposition hat in Tunesien kaum etwas zu sagen. Konkurrenz kommt allerdings aus der eigenen Familie.

    Als wahre Herrscherin über das Land gilt nämlich Leilah Trabélsi, die Gattin von Ben Ali. Mit ihrem Familien-Clan spielt sie auch den Präsidenten selbst mehr und mehr an die Wand.

    Alexander Gschwind

  • EstInnen und RussInnen: Leben neben- aber nicht miteinander

    Bis vor zwei Jahren stand im Zentrum der estnischen Hauptstadt Tallinn ein sowjetischer Soldat - in Bronze. Doch die Regierung liess die Statue auf einen Soldatenfriedhof verlegen. Aus russischer Sicht ein Affront, für die Esten ein Befreiungsschlag.

    Heute, zwei Jahre danach, scheint ein Zusammenleben wieder möglich. Auch wenn die Politik den Konflikt aufs Neue schürt.

    Brigitte Zingg

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber