Griechen protestieren gegen Sparprogramm

  • Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 10. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Ein landesweiter Streik gegen das Sparprogramm der Regierung legt in Griechenland das öffentliche Leben lahm. Wie will die Europäische Union den griechischen Staatsbankrott verhindern?

Weitere Themen:

Guido Bertolaso, oberster Zivilschützer Italiens, ist nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten.

Die rechte Genfer Bewegung Mouvement Citoyens Genovois will die SVP das Fürchten lehren.

Beiträge

  • Protest gegen griechische Sparpolitik

    In Griechenland gehen die Menschen aus Furcht vor Sparmassnahmen der Regierung und aus Angst vor sozialer Härte auf die Strasse. Viele Sektoren des öffentlichen Lebens waren lahmgelegt. Eine Reportage.

    Urs Bruderer

  • Madrid will nicht mit Athen verglichen werden

    Mit wachsender Sorge blicken die Währungshüter in Brüssel neben Griechenland auch nach Spanien, einem weiteren Sorgenkind. In Madrid allerdings verbittet man sich allzu direkte Vergleiche mit den überschuldeten Griechen.

    Alexander Gschwind

  • Was kann die EU im Fall Griechenland tun?

    Am morgigen Treffen der EU-Finanzminister wird auch über ein Weg diskutiert, den griechischen Staatsbankrott zu verhindern. Doch Hilfe für Griechenland zu mobilisieren, sei nicht einfach, sagt Wirtschaftsredaktor Thomas Oberer.

    Weder die Europäische Zentralbank (EZB) noch die nationale Notenbank dürfen einem Mitgliedstaat Kredite geben oder deren Schuldtitel übernehmen. Aber bei einer Neuverschuldung über drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts muss ein Defizitverfahren eröffnet werden.

    Philipp Scholkmann

  • Schwerer Schlag für Berlusconi

    Guido Bertolaso gibt unter Korruptionsvorwürfen sämtliche Ämter ab. Das ist ein schwerer Schlag für Ministerpräsident Silvio Berlusconi: Mit dem Rücktritt von Bertolaso verliert er einen seiner engsten Mitarbeiter, der auch für sein Image wertvoll war.

    Massimo Agostinis

  • MCG will SVP mit ihren eigenen Waffen schlagen

    Bei den Genfer Kantonalwahlen letzten Herbst wurde das Mouvement Citoyens Genovois (MCG) praktisch aus dem Nichts zur zweitstärksten Politkraft im Kanton - mit Hilfe einer aggressiven Kampagne gegen die Grenzgänger.

    Nun will sich die Bürgerbewegung auf alle Westschweizer Kantone ausweiten und auch national eine Rolle spielen. Das wiederum macht die SVP nervös.

    Patrick Mülhauser

  • Audioguide: Kunst geht ins Ohr

    Wer in ein Museum geht, erhält bei der Kasse meistens nicht bloss ein Informationsblatt, sondern auch ein kleines Gerät, das akustisch durch die Ausstellung führt: der so genannte Audioguide.

    Die kleinen Geräte sind beliebt und dank ihnen schauen sich die Besucher die Exponate nicht bloss länger an - sondern auch anders.

    Romana Costa

  • «Die anderen sollen sparen, nicht ich»

    Griechenland hat gewaltige Schulden und steht nahe am Bankrott. Viele fürchten, dass es zu Reformen nicht fähig sei. «Viele wollen nicht begreifen, wie schlimm es um das Land steht», sagt Petros Markaris. Die Mentalität sei, die anderen sollen sparen, nicht ich.

    Petros Markaris schrieb beliebte Fernsehkomödien und Drehbücher für Theo Angelopoulos, übersetzte Goethe und Brecht ins Griechische. Der 73-Jährige ist auch der Schöpfer von Kostas Charitos, dem Kommissar, der seine Morde aufklärt und nebenbei mit seinem Fiat Mirafiori und seiner Stadt Athen kämpft.

    Urs Bruderer

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Isabelle Jacobi