Griechenland: Asylantrag als Mittel gegen die Rückschaffung

  • Dienstag, 5. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 5. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 5. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Kaum begonnen, schon gestoppt: keine Rückführungen von Griechenland in die Türkei. Platzt der Pakt zwischen der EU und der Türkei?

    Griechenland: Asylantrag als Mittel gegen die Rückschaffung

    Die Rückführungsaktion von Flüchtlingen von Griechenland in die Türkei gerät bereits ins Stocken. Am Montag wurden 200 Menschen von den Inseln Lesbos und Chios in die Türkei zurückgeschafft. Am Dienstag kein einziger.

    Rodothea Seralidou

  • Auf den Waffenstillstand ist kaum Verlass. Armenischer Freiwilliger in der Region Bergkarabach.

    Krieg ohne Ende um Bergkarabach

    Im Konflikt um die Grenzregion und selbsternannte Republik Bergkarabach im Südkaukasus kommt es seit Jahren immer wieder zu Gewaltakten zwischen Armenien und Aserbaidschan. Die im März 1992 gegründete Minsker-Gruppe der OSZE mit 13 Teilnehmerstaaten trifft sich zurzeit in Wien.

    Die Kaukasus-Expertin Silvia Stöber kennt den Konflikt. Das Gespräch.

    Simone Fatzer

  • Der Internationale Strafgerichtshof sistiert auch den Prozess gegen den Vizepräsidenten von Kenia, William Ruto.

    ICC-Prozess gegen Kenias Vizepräsident Ruto vertagt

    Im Anschluss an die Wahlen in Kenia im Jahr 2007 kam es zu blutigen Unruhen mit mehr als tausend Toten. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat die mutmasslichen Drahtzieher vor fünf Jahren angeklagt.

    Der Prozess gegen den Hauptverdächtigen, Präsident Kenyatta, wurde mangels Beweisen sistiert. Nun wird auch das Verfahren gegen Vizepräsident Ruto auf Eis gelegt.

    Elsbeth Gugger

  • Das britische Weltreich sei auf ein paar Steueroasen zusammengeschrumpft, sogenannte Schatzinseln, spottet der britische Staranwalt Geoffrey Robertson.

    Britische Schatzinseln: Die Oasen der Londoner City

    In den «Panama-Papieren» tauchen auffällig oft britische Kolonien als Standorte für Briefkastenfirmen auf. Auf die Frage, ob London da aufräumen könnte, verstricken sich britische Politiker in heillose Widersprüche. Mit gutem Grund.

    Martin Alioth

  • Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson.

    Islands Premier Gunnlaugsson tritt zurück

    Im Zusammenhang mit den Enthüllungen in den Panama-Papieren ist der isländische Ministerpräsident unter Druck geraten: Seiner Frau gehört eine Briefkastenfirma auf Panama, an der er selbst auch beteiligt gewesen war. Nun hat er seinen Rücktritt bekannt gegeben.

    Bruno Kaufmann

  • Vielleicht beschwört Kohl die Kohl‘sche Europapolitik: Deutschland verhandelte immer mit dem Scheckbuch und versuchte auf irgendeine Weise auch die Kleinen an Bord zu holen. Vielleucht will Kohl dies nicht nur Merkel sagen, sondern auch Orban – den er trotz des autoritären Gebarens als grossen Europäer bezeichnet. Freunde sind Freunde. Bild: Angela Merkel und Viktor Orban in Brüssel.

    Kohl trifft Orban – ein Tritt an Merkels Schienbein?

    Dass Helmut Kohl am 19. April Viktor Orban treffen will, elektrisiert Politik und Medien in Deutschland. Der ungarische Premier ist einer der schärfsten Kritiker der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Was will der Kanzler der deutschen Einheit und der europäischen Einigung seiner Nachfolgerin damit sagen?

    Peter Voegeli

  • Der internationale Währungsfonds und die Euro-Länder sind bezüglich Griechenland uneinig.

    Euro-Länder: Kein Schuldenerlass für Griechenland

    Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat ein Gesprächsprotokoll dreier IWF-Experten veröffentlicht: Um die griechische Schuldenlast zu senken und das Land vor dem Bankrott zu bewahren, drängt der IWF auf einen Schuldenerlass. Doch die Euro-Länder zieren sich.

    Maren Peters

  • Dass bei einem Ja zur Initiative «Pro Service Public» die bundesnahen Betriebe geschwächt würden, das sei Angstmacherei, sagt Peter Salvisberg vom Initiativ-Komitee.

    Initiative «Pro Service Public» hat einen schweren Stand

    Immer weniger Poststellen und immer teurere Bahnbillette – und gleichzeitig machen die Unternehmen Millionengewinne. Das stört die Initianten der Vorlage «Pro Service Public». Sie fordern, dass Post, SBB und Swisscom besseren Service zu günstigeren Preisen bieten.

    Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative einstimmig ab.

    Rafael von Matt

  • Stabilität und die demonstrative Loyalität des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wichtiger als alles andere. Ein Treffen der zwei Präsidenten am 25. März in Moskau.

    Kadyrows demonstrative Loyalität zu Putin trägt Früchte

    Formal gehört Tschetschenien immer noch zu Russland, doch der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow hat ein Regime errichtet, das der Kreml kaum noch kontrolliert.

    Trotzdem hat der russische Präsident Wladimir Putin den Weg geebnet für eine weitere Amtszeit des tschetschenischen Gewaltherrschers. Putin sei eben Pragmatiker, sagt die russische Kaukasus-Expertin Ekaterina Sokirianskaja.

    David Nauer

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge