Griechenland und die Türkei nähern sich an

  • Freitag, 14. Mai 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. Mai 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 14. Mai 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Türkisch-Griechische Annäherung: die beiden Staaten sprechen auch über Abrüstung - die Krise macht's möglich.

Weitere Themen:

Das ungarische Parlament sorgt mit einem nationalistischen Gesetz für Angst und Ärger in der Nachbarschaft.

Die Börse misstraut dem hunderte Milliarden teueren Rettungspaket - der Euro sinkt weiter. Sind daran allein die Spekulanten schuld?

Brasilianische Geheimniskrämerei: Lula da Silvas Annäherung an Iran macht immer mehr Experten misstrauisch.

Beiträge

  • Griechisch-türkisches Tauwetter

    Wenn ein türkischer Regierungschef nach Griechenland reist, dann ist das immer etwas Besonderes, denn die beiden Länder stehen aufgrund ihrer kriegerischen Vergangenheit in einer grossen Rivalität.

    Doch anlässlich der jetzigen Visite von Recep Tayyip Erdogan bei Jiorgos Papandreou in Athen wollen die beiden Länder zentralen Steitigkeiten ein Ende setzen.

    Ein Gespräch mit DRS-Korrespondent Werner van Gent.

  • Ungarns rechtskonservatives Parlament verärgert Nachbarn

    Das ungarische Parlament, das am Freitagnachmittag zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten ist, wird von den Rechtsparteien dominiert. Die rechtskonservative Fidesz-Partei verfügt über eine Zweidrittel-Mehrheit. Erstmals sitzt auch eine rechtsextreme Partei im Parlament. Das hat Konsequenzen.

    Ungarn plant ein Gesetz, dass die Nachbarn verärgert.

    Marc Lehmann

  • Der Euro ist wieder auf Talfahrt

    Der Milliardenrettungsschirm konnte den Euro nur kurzzeitig stabilisieren. Heute begann eine erneute, rasante Talfahrt. Gegenüber dem Schweizer Franken hat er heute ein neues Allzeitief erreicht.

    Philippe Erath

  • Welchen Anteil haben die Spekulanten an der Euro-Schwäche?

    Nicht einmal das 750-Milliarden-Kredit-Paket scheint die Talfahrt des Euro zu stoppen - Schuld an dieser «Kernschmelze» des Euro trügen Spekulanten, die sich wie «Wölfe» auf schwache Eurostaaten stürzen würden, heisst es.

    Die Euro-Politiker und Notenbankchefs brauchten zu Wochenbeginn markige Worte, um die bedrohliche Lage des Euro zu unterstreichen und so die monumentale Rettungsaktion zu rechtfertigen. Aber: Sind wirklich die risikofreudigen Hedge Fonds verantwortlich für die Eurokrise?

    Beat Soltermann

  • Strebt Brasilien nach Atomwaffen?

    Morgen besucht Brasiliens Präsident Lula da Silva seinen iranischen Amtskollegen Ahmadinejad, um den Iran in der Atomfrage zu zähmen und so neue Sanktionen zu vermeiden. Doch im Westen wachsen die Zweifel, ob Lula ein ehrlicher Makler ist.

    Denn Brasilien hat sich bei den Uno-Atomverhandlungen als Verbündeter des Irans erwiesen. Man befürchtet gar, Brasilien strebe selber nach Atomwaffen.

    Fredy Gsteiger

  • Gen-Baumwolle verringert Pestizideinsatz nicht

    Auf Tuchfühlung mit der Gentechnik - das sind wir vermutlich fast alle. Denn auch Kleider, die hierzulande über den Ladentisch gehen, enthalten gentechnisch veränderte Baumwolle. Die Hälfte der weltweit angebauten Baumwolle ist inzwischen solche gentechnisch veränderte Baumwolle.

    Sie hat den Vorteil, dass sie im Anbau weniger Pestizide braucht als herkömmliche, sagt die Agro-Industrie. Eine Studie aus China, die jetzt im Fachblatt «Science» erscheint, widerspricht.

    Odette Frey

  • Wieso konvertieren Schweizer zum Islam?

    10'000 Menschen haben in der Schweiz den Islam als Religion angenommen. Was treibt schweizerische Frauen und Männer an, zum Islam überzutreten? 

    Die Zahl der Konvertiten ist seit langer Zeit konstant - nur haben ihre Motive bis vor kurzem kaum jemanden interessiert. Judith Huber hat eine Schweizerin besucht, die bereits in den achtziger Jahren zum Islam übergetreten ist.

    Judith Huber

Moderation: Simone Fatzer