Grossandrang vor den Wahllokalen in den USA

  • Dienstag, 4. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 4. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In den USA sind die Präsidentenwahlen in vollem Gange. In wenigen Stunden schon sollte sich abzeichnen, wer das Rennen um die Nachfolge von George W. Bush macht: Der Demokrat Barack Obama - er hat gemäss den Wählerumfragen die besseren Chancen - oder der Republikaner John McCain.

Weitere Themen:

In Brüssel hat Wirtschaftsministerin Doris Leuthard die Verhandlungen mit der EU über den Agrar-Freihandel aufgenommen.

Die Finanzkrise schlägt auf die Medien durch: Wegen des Einbruchs bei den Werbe-Einnahmen kündigen Publigroupe und NZZ-Gruppe den Abbau von Arbeitsplätzen an.

China und Taiwan haben sich auf ein historisches Wirtschafts-Abkommen geeinigt.

Beiträge

  • Lange Warteschlangen vor den Wahllokalen.

    USA: Rekordbeteiligung erwartet

    In den USA strömen die US-Bürger in Massen zu den Wahllokalen, um in einer historischen Abstimmung ihren neuen Präsidenten zu wählen.

    Allgemein wird mit einer Rekordbeteiligung an den Wahlen gerechnet. Gemäss Polit-Beobachtern könnte dies vor allem dem demokratischen Kandidaten Barack Obama nützen, weniger seinem republikanischen Konkurrenten John McCain.

    Kurz nach Beginn der Abstimmung im Osten des Landes bildeten sich lange Schlangen, darunter auch in den hart umkämpften Bundesstaaten Pennsylvania, Ohio und Virginia. Aus New Jersey wurde zudem gemeldet, dass die Wahlcomputer nicht funktionierten und die Wählerinnen und Wähler auf Papier-Wahlzettel ausweichen mussten.

    Beat Soltermann / Peter Voegeli

  • EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel und Doris Leuthard.

    Agrar-Verhandlungen mit der EU

    Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard und die EU-Kommissarin für Landwirtschaft, Mariann Fischer Boel, haben in Brüssel die Verhandlungen für  Agrarfreihandel eröffnet.

    Mit dem angestrebten Abkommen im Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Gesundheitsbereich sollen sowohl tarifäre Handelshemmnisse wie Zölle und Kontingente als auch nicht tarifäre wie unterschiedliche Produktvorschriften und Zulassungsbestimmungen abgebaut werden. Die Landwirtschaft und ihre vor- und nachgelagerten Bereiche sollen mehr Wettbewerb ausgesetzt werden, um die Kosten zu senken und neue Exportchancen zu eröffnen.

    Thomas Oberer

  • Medien leiden unter Finanzkrise

    Der Werbe- und Medienkonzern PubliGroupe erlässt eine Gewinnwarnung und baut 250 Stellen ab. Gründe dafür sind der anhaltende Abfluss von Werbegeldern sowie der absehbare negative Einfluss der Finanzkrise. Darunter leiden vermehrt auch andere Medienhäuser, etwa die NZZ.

    Die Publigroup rechnet deshalb gemäss eigenen Angaben beim Finanzergebnis mit einem deutlich unter den Erwartungen liegenden Betriebs- und Nettoergebnis. In der Schweiz sei der Arbeistplatzabbau hauptsächlich durch die natürliche Fluktuation bereits zum grössten Teil erfolgt oder im Gang. In weniger als 50 Fällen werde es jedoch noch zu Entlassungen kommen.

    Klaus Bonanomi

  • Taiwanesische Gegner der Annäherung protestieren gegen den Besuch aus China.

    Tauwetter zwischen China und Taiwan

    China und Taiwan haben ein Verkehrsabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Zahl der wöchentlichen Passagierflüge von 36 auf 108 erhöht wird.

    Ausserdem soll es jeden Monat 60 Frachtflüge und direkte Schifffahrtsverbindungen geben. Das Abkommen ist ein Ergebnis des Besuchs von Chen Yunlin, dem bislang höchstrangigen Gesandten aus Peking. Der Leiter der Vereinigung für Beziehungen über die Taiwan-Strasse vereinbarte mit Taiwan auch die Aufnahme regelmässiger Wirtschaftsgespräche. Diese sollen alle sechs Monate abwechselnd in Taipeh und Peking stattfinden.

    Gegen den Besuch Chens, der noch bis am Wochenende in Taiwan weilt, kam es zu Demonstrationen von Hunderten Gegner einer Verstädigungspolitik mit China.

    Urs Morf

  • Yma Sumac.

    Die «Sonne Perus» ist untergegangen

    Yma Sumac, die «Nachtigall der Anden» ist tot. Die weltbekannte Opernsängerin starb im Alter von 86 Jahren in Kalifornien.

    Die Peruanerin auch liebevoll «El Sol del Perú» genannt, war die Stimme der Inkas, «el Sol del Peru». Sie feierte vor allem im Nachkriegs Hollywood Erfolge, obwohl sie kaum jemand verstand. Denn sie sang fast nur auf Quetschua, der Sprache der Inka.

    Stephan Mester

  • Pro und Contra Verbandsbeschwerderecht

    Am 30. November stimmt das Schweizer Volk wir über eine Initiative der FDP ab, die das Verbandsbeschwerderecht einschränken will.

    Gemäss dem Initiativtext soll bei Bauprojekten, zu denen das Volk oder ein Parlament ja gesagt haben, keine Einsprache von Umweltorganisationen mehr möglich sein. Die Befürworter argumentieren, damit würden unnötige Verzögerungen bei Grossbauten verhindert, die Gegner der Beschwerde-Einschränkungen sehen die intakte Schweizer Landschaft bedroht.

    Monika Zumbrunn

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger