Grosse Einigkeit bezüglich Imam-Ausbildung

  • Dienstag, 21. Juli 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 21. Juli 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. Juli 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schweiz soll Imame künftig selber ausbilden.

Weitere Themen:

Der Schweizer Aussenhandel hat im ersten Halbjahr den stärksten je registrierten Einbruch erlebt.

Experten sind überrascht von der schnellen Ausbreitung des Schweinegrippe-Virus, sehen aber keinen Grund zur Panik.

China hat in der muslimischen Altstadt von Kashgar im Westen des Landes eine grosse Abrissaktion gestartet.

Beiträge

  • Schweiz soll Imame ausbilden

    350'000 Musliminnen und Muslime leben in der Schweiz, die meisten kommen aus dem Balkan oder der Türkei.

    Trotz ihrer Vielfältigkeit, was Herkunft, Sprache und religiöse Ausrichtung angeht, scheint für die muslimische Bevölkerung eines klar: Imame sollen an schweizerischen Hochschulen ausgebildet werden und nicht im muslimischen Ausland.

    Das zeigt eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds. Ulrich Rudolph ist Islamwissenschafter am Orientalischen Seminar der Universität Zürich und einer der Projektleiter der Nationalfonds-Studie. Hans Ineichen hat mit ihm gesprochen.

    Hans Ineichen

  • Aussenhandel eingebrochen - Krise frisst drei Jahre Wachstum auf

    Der Schweizer Aussenhandel ist im ersten Halbjahr so stark geschrumpft wie noch nie. Die Exporte und die Importe sind um je 16 Prozent eingebrochen. Und die neusten Zahlen über den Aussenhandel verheissen nichts Gutes für die Zukunft.

    Rainer Borer

  • Schweinegrippe: markante Ausbreitung

    Das Virus der Schweinegrippe breitet sich rascher aus als erwartet. Die Zahl der betroffenen Länder steigt. Mittlerweile wurden weltweit mehr als 700 Todesfälle bestätigt. Diese rasante Ausbreitung des Virus überrascht zwar Experten. Doch Grund für Panik sehen sie nicht.

    Jetzt sei Wachsamkeit angesagt, und Vorbereitung.

    Odette Frey

  • China: Historische Altstadt von Kaschgar wird abgerissen

    Kaschgar liegt an der einstigen Seidenstrasse ganz im Westen von China und hat eine zweitausendjährige Geschichte. Die Altstadt wird fast vollständig von den muslimischen Uiguren bewohnt.

    Die Stadt war denn auch von den jüngsten Unruhen zwischen Uiguren und Han-Chinesen stark betroffen. Nun haben die chinesischen Behörden mit Abrissarbeiten in der Altstadt begonnen. Sie planen, den grössten Teil der historischen Bauten zu zerstören und die Bevölkerung in Neubauten umzusiedeln.

    Hans Ineichen hat mit dem früheren DRS-China-Korrespondenten Peter Achten gesprochen und ihn gefragt, wie die chinesischen Behörden dies begründen.

    Hans Ineichen

  • Rendez-vous/Echo-Serie: Kasse machen

    Das liebe Geld, das wir Monat für Monat verdienen, geben wir zu einem grossen Teil auch wieder aus. Im Supermarkt zum Beispiel. Wir drücken es dort einer der zig-tausend Kassiererinnen in die Hand. Eine von ihnen ist Stephanie Lier.

    Die 27-Jährige arbeitet seit dreieinhalb Jahren als Kassiererin bei der Migros, in einem grossen Einkaufs-Zentrum bei Bern. Dort ist sie eine von 40 Frauen an der Kasse. Stephanie Lier und ihr Mann sind Doppelverdiener.

    Simone Fatzer

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber