Grünes Licht für Einmarsch der Türkei in Nordirak

  • Mittwoch, 17. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Das türkische Parlament hat der Regierung in Ankara die Erlaubnis für Militärschläge gegen Rebellen der kurdischen PKK in Nordirak erteilt.

Weitere Themen:

Der Internationale Währungsfonds zieht Lehren aus der jüngsten Finanzkrise.

Julia Timoschenko wird Regierungs-Chefin der Ukraine.

Frankreichs Gewerkschaften geraten wegen Korruptions-Vorwürfen ins Zwielicht. 

Beiträge

  • Türkisches Parlament erlaubt Militäreinsatz in Irak

    Trotz Warnungen aus Brüssel, Washington und Bagdad hat das türkische Parlament die Regierung in Ankara ermächtigt, Truppen nach Irak zu entsenden. Ziel der türkischen Armee sind Stützpunkte der kurdischen Untergrund-Organisation PKK im Norden des Landes.

    Die türkische Regierung wirft den USA und Irak vor, nicht entschlossen genug gegen die PKK vorzugehen, die Nordirak als Rückzugsregion benutze.

    Werner van Gent

  • Washington krebst zurück bei Armenier-Frage

    Das Verhältnis zwischen der Türkei und den USA hat sich stark verschlechtert. Die Türkei ist verstimmt über die Resolution aus dem US-Parlament, wonach Washington die Massaker der Türken an den Armeniern als Völkermord anerkennen soll. Jetzt scheint Washington aber zurückzuweichen.

    Casper Selg

  • Währungsfonds gesteht Fehler ein

    Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten steht die Wirtschaft weltweit auf einer soliden Basis und wird auch im kommenden Jahr wachsen. Das ist die Prognose des internationalen Währungsfonds (IWF).

    In seinem Bericht gesteht der IWF ein, die Immobilien-Krise in den USA und deren globale Auswirkungen unterschätzt zu haben.

    Markus Mugglin

  • Etappen-Sieg für Timoschenko in der Ukraine

    In der Ukraine soll die bisherige Oppositions-Führerin Julia Timoschenko erneut der Regierung vorstehen. Sie habe dazu die Unterstützung von Präsident Juschtschenko erhalten, sagte die pro-westliche Politikerin.

    Vor kurzem hatten sich die pro-westlichen Parteien der «Orangenen Revolution» auf ein Regierungsbündnis verständigt. Die beiden hatten bei der Parlamentswahl Ende September zusammen 228 Sitze und damit eine hauchdünne Mehrheit erreicht.

    Brigitte Zingg

  • Frankreichs Gewerkschaften unter Korruptions-Verdacht

    Kurz vor dem Streik der Bahn-Angestellten in Frankreich sind die Gewerkschaften ins Zwielicht geraten. Es gab Gerüchte, wonach Arbeitgeber den Gewerkschaften unter dem Tisch ab und zu ein paar grosse Scheine zugesteckt haben sollen, um sie möglichst sanft zu stimmen.

    Mit dem Streik protestieren die Angestellten der Staatsbahnen dagegen, dass  die Regierung die Arbeitsbedingungen der Beamten, jenen der Privatwirtschaft anpassen will. Die Bahnangestellten würden dadurch viele Vergünstigungen verlieren.

    Philipp Scholkmann

  • Brüssel will Fischbestände besser schützen

    Die EU will den industriellen Fischfang mit Grundschlepp-Netzen im tiefen Meer verbieten. Der Fischbestand in den europäischen Meeren ist so tief ist wie noch nie. Was die Massnahme bringt, ist fraglich.

    Massimo Agostinis

  • Luxus-Hotel bringt Entwicklung nach Kabul

    Mitten in der vom Krieg verwüsteten Hauptstadt Afghanistans steht das Fünfsterne-Hotel Kabul Serena. Es ist die Anlaufstelle für ausländische Besucher in Kabul und zugleich auch ein Projekt der Entwicklungshilfe.

    Fredy Gsteiger

  • Parlamentswahl lässt polnische Wirtschaft kalt

    In Polen wird am 21. Oktober ein neues Parlament gewählt. Nach nur zwei Jahren hatte Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski im Sommer 2007 seine beiden Koalitionspartner vor die Tür gesetzt. Allein konnte seine Partei Recht und Gerechtigkeit nicht weiter regieren.

    Nun hofft der starke Mann Polens, bei der vorgezogenen Parlamentswahl erneut am meisten Stimmen zu holen. Ausgeschlossen ist das nicht, obwohl die Bilanz der Regierung eher kläglich ist. Doch Polens Wirtschaft boomt, und das könnte Kaczynski helfen.

    Ursula Hürzeler

Autor/in: Hans Ineichen