Gute Noten für die verschärfte Bankenregulierung Basel lll

  • Montag, 13. September 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 13. September 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 13. September 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Reaktionen der meisten Banken und Länder sind positiv und auch die Börse hat leicht zugelegt.


Weitere Themen:

Die Schweiz soll Vermögen ehemaliger Diktatoren leichter an die betrogene Bevölkerung zurückgeben können, so will es der Nationalrat.

Die erzkonservative Tea-Party-Bewegung in den USA ist eine straff geführte Organisation.

Beiträge

  • Überraschende Zufriedenheit mit Basel III

    Die Notenbank- und Aufsichtschefs von 27 Industrie- und Schwellenländern haben beschlossen, dass Finanzinstitute künftig mehr Eigenkapital halten müssen und dass dieses Kapital von besserer Qualität sein muss.

    Vor dem Entscheid hatten Banken und Regulatoren düstere Bilder gezeichnet: Die einen warnten vor zu laschen Regeln, die anderen vor zu strengen. Doch nun scheinen plötzlich alle sehr zufrieden.

    Eveline Kobler

  • Experte: «Neue Regeln gehen noch nicht weit genug»

    Volkswirtschaftlich sei es sinnvoll, dass Banken deutlich mehr Eigenkapital halten als vor der Krise.

    Zu diesem Schluss kommt eine vielbeachtete Studie, die Martin Hellwig, Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, zusammen mit Forschern aus Stanford verfasst hat. Wenn die Beschlüsse aus Basel schon länger gälten, wäre uns dann die Bankenkrise erspart geblieben? Simone Fatzer im Gespräch mit Martin Hellwig.

    Simone Fatzer

  • Potentatengelder leichter zurückgeben

    Die Diktatoren Mobuto, Marcos und Duvalier schätzten die sicheren Schweizer Banken. Hier bunkerten sie Millionen, die sie der eigenen Bevölkerung geraubt hatten. Die Rückführung dieser Gelder war komplizierter. Das soll sich ändern.

    Nach dem Ständerat hat nun auch die nationalrätliche Rechtskommission «Lex Duvalier» zugestimmt, die den Umgang mit den Vermögen von Potentaten besser regelt. Doch nicht allen geht das Gesetz weit genug.

    Philipp Erath

  • Deiss höchster Weltbürger

    Ab Dienstag ist Joseph Deiss Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen und damit der formell höchste Weltbürger. Schon nächste Woche wird der 64-jährige Ex-Bundesrat den Höhepunkt seines Amtsjahres bei der Uno erleben.

    Er wird den Milleniumsgipfel leiten, für den sich sich so viele Staats- und Regierungschefs angemeldet haben, wie noch nie: Vertreter aus 150 Nationen.

    Fredy Gsteiger

  • Chinas eigennützige Entwicklungshilfe

    Seit den Anfängen der Volksrepublik leistet China Hilfe an arme Staaten. Früher benutzte Peking die Entwicklungshilfe als Druckmittel, um von anderen Staaten diplomatisch anerkannt zu werden. Heute steht die Sicherung von Rohstoffen im Mittelpunkt.

    Vor allem in Afrika sei Chinas Entwicklungspolitik auf neo-kolonialistische Ziele ausgerichtet, sagen westliche Kritiker. Wie sieht das aus chinesischer Sicht aus?

    Urs Morf

  • Erfolgreich Gaga

    Lady Gaga räumt ab: Acht Preise für ihre Musik-Videos hat bei den MTV Music Awards eingeheimst, darunter jenen fürs beste Video überhaupt. Niemand vor ihr wurde je in 13 Kategorien nominiert. Die selbsternannte Lady ist nicht aufzuhalten.

    Gregi Sigrist

  • USA: Wer steckt hinter der Tea Party?

    Keine politische Bewegung in den USA hat in den letzten Monaten so rasant an Einfluss gewonnen wie die Tea Party. Bei den Kongresswahlen im November wird die Bewegung, die es erst seit letztem Jahr gibt, eine wichtige Rolle spielen.

    Die erzkonservativen Vertreter der Tea Party teilen vor allem einen grossen Zorn auf Washington. Doch wer finanziert die Massenbewegung?

    Peter Voegeli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi