Härtetest für die Bilateralen Verträge mit der EU

  • Montag, 10. Februar 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 10. Februar 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. Februar 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Zieht die Schweiz Mauern hoch, schliesst sie sich ab von der EU?

    Härtetest für die Bilateralen Verträge mit der EU

    Das Abstimmungsergebnis zur SVP-Initiative war in vielen europäischen Hauptstädten grosses Thema. Die Regierungen in den EU-Ländern zeigen zwar Verständnis, halten den Entscheid aber für schlecht.

    Die EU-Diplomaten in Brüssel lassen durchblicken, dass sie die Forderungen der Masseneinwanderungs-Initiative nicht hinnehmen werden.

    Monika Oettli und Urs Bruderer

  • Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

    Zuwanderung - künftig ein Ringen um Fachkräfte

    Gut qualifizierte Einwanderer müssten auch weiterhin ihre Familien mitbringen dürfen, findet Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann. Fragt sich, ob deshalb künftig weniger gut gebildete Menschen die Familie in der Heimat zurücklassen müssen, damit die Kontingente ausreichen.

    Dominik Meier

  • Bucher Industries ist auf Fachkräfte angewiesen: 25 Prozent der Belegschaft in der Schweiz  stammt aus dem Ausland, vor allem aus der EU.

    Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft

    Noch diese Woche will sich Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann mit Wirtschaftsvertretern und Sozialpartnern austauschen, um sich ein Bild davon zu machen, was die Bedürfnisse der Wirtschaft sind. Die Unsicherheit ist gross.

    Eveline Kobler

  • Jakob Kellenberger (rechts), 1997 als Staatssekretär mit EU-Verhandlungsführer François Lamoureux - vor Beginn der Bilateralen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU in Brüssel.

    Die EU gibt sich kompromisslos

    Für Brüssel ist die Personenfreizügigkeit ein so hohes Gut, dass Abstriche nicht in Frage kommen. Ohne die Freiheit im Personenverkehr gibt es keine anderen Abkommen. Der bilaterale Weg scheint damit wegzubrechen. Gespräch mit Jakob Kellenberger.

    Der langjährige IKRK-Präsident hatte als Staatssekretär die ersten bilateralen Verträge ausgehandelt.

    Ursula Hürzeler

  • Die SVP gegen die anderen. Das war die Konstellation im Abstimmungskampf um die Initiative «Gegen Masseneinwanderung» der Schweizerischen Volkspartei.

    Von der aussichtlosen Initiative zur Stimmenmehrheit

    Die SVP mit ihren ewig gleichen Parolen, den provozierenden Plakaten und dem Übervater Christoph Blocher. Auch diesmal trat die Volkspartei mit der Initiative «Gegen Masseneinwanderung» allein gegen den Rest der Schweiz an. Ein Erfolg schien aussichtslos. Warum doch alles anders kam.

    Elmar Plozza

  • In Zürich, das die Zuwanderung stark spürt – etwa, weil Wohnungen immer teurer werden – hat die Mehrheit der Stimmenden Nein gesagt zur SVP-Initiative.

    Städtische Bevölkerung auf der Verliererseite

    Die Mehrheit der BewohnerInnen der Schweizer Kernstädte, die politisch eher links dominiert sind, gehören zu den VerliererInnen der Abstimmung. Gerade dort ist aber der Anteil der ausländischen Bevölkerung sehr hoch. Viele Stimmberechtigte schütteln darum heute den Kopf.

    Curdin Vincenz

  • Francis Cheneval, Philosophieprofessor an der Universität Zürich.

    Die Schweiz zieht die Mauern hoch

    Ein Volk von Rosinenpickern, das zwar hemmungslos das Geld von Reichen nimmt, aber sonst am liebsten unter sich bleibt. Francis Cheneval, Philosophieprofessor an der Universität Zürich im Gespräch über Befindlichkeit und Wertvorstellungen in der Schweiz.

    Ursula Hürzeler

  • 577 Einwohner, 1 Schulhaus, 2 Kindergartenklassen,  letztes Jahr 33 Geburten und Zuzüger und 29 Wegzüger und Todesfälle: Die bernische Gemeinde Zuzwil stimmte genau gleich wie die Schweiz.

    Zuzwil - die kleine Schweiz?

    50,3 Prozent Ja gegen 49,7 Prozent Nein: Mit diesem historisch-knappen Stimmenverhältnis hat die Schweiz die SVP-Masseneinwanderungs-Initiative angenommen. Das haargenaugleiche Abstimmungsergebnis gab es in der kleinen Gemeinde Zuzwil, 12 Kilomter nördlich von Bern.

    Peter Maurer

  • Malabar Gold and Diamonds, ein Schmuckgeschäft an der grössten Juwelierstrasse in Delhi. Hier gibt es Gold, wohin man blickt. Goldarmreifen, Goldringe mit Edelsteineinlagen, fein ziselierte Goldamulette. 380 Franken kostet ein simpler Goldarmreif von knapp acht Gramm.

    Gold-Sucht in Indien - zum Schaden der Volkswirtschaft

    Indien leidet an einer Gold-Vergiftung, klagte der Vize-Präsident der indischen Zentralbank auf einer Gold-Konferenz in Bangalore. Denn Inderinnen und Inder sind süchtig nach Gold.

    Im vergangenen Jahr importierten sie 1000 Tonnen des Edelmetalls; so viel lagert in den Kellern der Schweizerischen Nationalbank.

    Karin Wenger