Helmut Schmidt - ein streitbarer Sozialdemokrat ist tot

  • Dienstag, 10. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 10. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 10. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Sein Tod markiert eine Zäsur für Deutschland und Europa. Schmidts intellektuelle Brillanz, analytische Schärfe, Gradlinigkeit und Prinzipientreue bleiben unvergleichlich», sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Bild: Helmut Schmidt auf einem Bild von 2009.

    Helmut Schmidt - ein streitbarer Sozialdemokrat ist tot

    Helmut Schmidt war einer der populärsten und angesehensten deutschen Politiker. Im Alter von 96 Jahren ist der frühere Bundeskanzler in seiner Heimatstadt Hamburg gestorben.

    Joe Schelbert

  • Willen und Zigarette - beides hatte Helmut Schmidt bis fast zum Ende. Und wie! Am Ende mochte er aber nicht einmal mehr rauchen – und ist nun im Alter von fast 97 Jahren gestorben. Er liebte die Musik und seine Stadt Hamburg. Bild: Helmut Schmidt im Januar 2012.

    Kanzler in schwieriger Zeit - zum Tod von Helmut Schmidt

    Als Mann mit Schiffermütze und Zigarette ist er vielen im Gedächtnis geblieben, und als politischer Lotse Deutschlands verstand sich Helmut Schmidt selbst. Kurz vor seinem 97. Geburtstag ist er in Hamburg verstorben. Was bleibt?

    Peter Voegeli

  • «Es braucht nicht immer mehr Europa, manchmal ist auch weniger Europa die Lösung», sagt der britische Premier David Cameron.

    Britische Wünsche an die EU

    Keine engere Union, keine Benachteiligung von Nicht-Euro-Ländern, weniger Regulierung und grössere Einschränkungen beim freien Personenverkehr: Diese vier Forderungen hat der britische Premier Cameron der EU präsentiert.

    Nur wenn diese erfüllt würden, könne er der britischen Bevölkerung einen Verbleib in der EU empfehlen. Die EU-Kommisssion hat wenig Freude am Vorpreschen David Camerons.

    Christoph Wüthrich, Martin Alioth und Oliver Washington

  • Die Frage an den Anti-Doping-Experten. Gilt eigentlich: Je korrupter ein politisches System, desto schlechter die Dopingkontrollen?

    Die Arbeit der Welt-Anti-Doping-Agentur

    Der Wada-Bericht über Russland lässt aufhorchen. Ins Rollen gebracht hatte die Wada-Untersuchung ein ARD-Dokumentarfilm. Wieso wurde die Welt-Anti-Doping-Agentur erst nach den Journalisten aktiv? Gespräch mit Matthias Kamber, Präsident von Anti-Doping Schweiz.

    Roman Fillinger

  • «Der Westen sieht Zentraleuropa als Vasallen», sagt der neue polnische Finanzminister Pawel Szalamacha.

    Antiliberal – der neue polnische Finanzminister

    Nachdem in Polen die Partei «Recht und Gerechtigkeit» die Wahlen gewonnen hat, fürchten viele westliche Beobachter einen nationalistischen Wirtschaftskurs. Pawel Szalamacha gehört zum engsten Beraterkreis von Parteichef Jaroslaw Kaczinsky; er ist der neue Finanzminister Polens. Seine Absichten.

    Urs Bruderer

  • Die IEA vermittelt mit ihrer neuesten Prognose einen Hoffnungsschimmer.

    IEA - Lichtblick für die Entwicklung des Klimas

    Die Internationale Energie-Agentur hat ihren globale Energie-Ausblick veröffentlicht: Die Welt hat begonnen, ihre Energieversorgung auf saubere Quellen umzustellen, und eine wachsende Wirtschaft müsse nicht zwangsläufig mehr Treibhausgase produzieren, sagt die IEA.

    Wie kommt es zu dieser hoffnungsvollen Prognose?

    Thomas Häusler

  • «Sogar die Leute in New Jersey, die für ihren schroffen Umgangston bekannt sind, würden ihre Frage als rüpelhaft bezeichnen», donnert der Republikaner Chris Christie. Das Publikum im Saal tobt. Parteikollege Ted Cruz doppelt nach: «Sehen Sie! Genau deswegen trauen die Leute den Medien nicht», ruft er - und breitet seine Arme wie ein Pfarrer aus. Bild: Ted Cruz und Chris Christie bei einer TV-Debatte.

    US-Wahlkampf bringt die Medien in Bedrängnis

    Der Kampf um die US-Präsidentschaft war noch nie etwas für zarte Pflänzchen. Neu ist, mit welcher Schärfe die Kandidaten die Medien attackieren: Einseitig, frech und lügnerisch seien diese. Dabei versuchen Journalistinnen und Journalisten einfach ihre Arbeit zu machen.

    Beat Soltermann

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Isabelle Jacobi