In Kuba wird die Staatsspitze neu organisiert

  • Dienstag, 19. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 19. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Fidel Castro hat nach 49 Jahren an der Macht seinen Rücktritt vom Präsidentenamt Kubas angekündigt. Für Kuba geht eine Ära zu Ende, oder anders gesagt: Eine neue Ära beginnt.

Weitere Themen:

Kurz nach der Präsentation eines Rekordgewinns hat die Credit Suisse einen Abschreiber von fast 3 Milliarden Franken bekannt geben.

Zwei der vor neun Tagen in Zürich geraubten Bilder sind wieder aufgetaucht.

In Pakistan hat die Partei von Machthaber Pervez Musharraf die Parlamentswahlen verloren.

Beiträge

  • Kubas Staatsspitze wird umgebaut

    Der schwerkranke 81-Jährige Fidel Castro hat nach fast einem halben Jahrhundert an der Spitze Kubas seinen Rücktritt als Staatschef angekündigt.

    Er werde nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen, erklärte er in einem öffentlichen Brief.

    Frage an Martin Schulz, Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament und Kuba-Kenner: Ist dieser Rücktritt mehr als eine formelle Erklärung zu einer Ablösung, die längst stattgefunden hat?

    Martin Durrer

  • CS schreibt weitere Milliarden ab

    Der Glanz bei der Credit Suisse verblasst nun doch etwas. Nach einem weiteren Abschreiber von 2,85 Mrd. Dollar wegen faulen Krediten erwartet die Grossbank im ersten Quartal 2008 eine Gewinneinbusse von 1,0 Mrd. Dollar.

    Noch letzte Woche liess sich die zweitgrösste Schweizer Bank mit einem Spitzenresultat für 2007 als Musterknabe feiern. Nun muss sie im Zusammenhang mit der Kreditkrise im ersten Quartal 2008 umgerechnet 3,1 Mrd. Fr. abschreiben. Bislang hatte sie die Wertberichtigungen im Investment Banking auf total 2,0 Mrd. Fr. beziffert. Wieviel wird noch folgen?

    Martin Stucky

  • Finanzplatz Schweiz könnte unter Druck geraten

    Noch ist der Streit um Steuerhinterziehungen ein Streit zwischen Deutschland und Liechtenstein. Bald schon könnte aber auch die Schweiz betroffen sein.

    Denn wenn sich deutsche Politiker gegen Steueroasen in Europa aussprechen, könnte das auch Folgen haben für die Schweiz. Der hiesige Finanzplatz dürfte unter Druck kommen. Wie stark, da sind sich Politiker und Experten nicht einig.

    Monika Binotto

  • Grosser Erfolg für Bourbaki-Panorama

    Das berühmte Bourbaki-Panorama in Luzern ist wieder, was es mal war. Zehn Jahre hat die Restaurierung des Rundgemäldes gedauert.

    Panoramen begeisterten im 19. Jahrhundert ein Massenpublikum. Was kaum bekannt ist: Heute entstehen wieder neue Panoramen. Und sie begeistern auch im Zeitalter von Kino und Computersimulationen.

    Nadja Fischer

  • Lukas Gloor (l.), Direktor der Sammlung E. G. Bührle und Polizeisprecher Mario Cortesi informieren die Medien

    Zwei Gemälde wieder aufgetaucht

    Teilerfolg für die Polizei, Aufatmen bei der Zürcher Sammlung E.G. Bührle: Zwei der gestohlenen vier Bilder aus der Sammlung sind in tadellosem Zustand wieder aufgetaucht.

    Die zwei Ölgemälde im Wert von 70 Millionen Franken wurden am Montag in einem Auto auf dem Parkplatz der Klinik Burghölzli in Zürich gefunden. Sie kehren in den nächsten Tagen ins Museum zurück. Nach den zwei weiteren wird mit Hochdruck gesucht.

    Klaus Ammann

  • Musharraf-Partei verliert Wahlen

    Bei den pakistanischen Parlamentswahlen haben die Oppositionsparteien die Mehrheit errungen. Die Peoples Party der ermordeten Benazir Bhutto und die Muslimische Liga des früheren Premiers Nawas Sharif liegen ungefähr gleich auf.

    Die Resultate sind nicht endgültig, aber Präsident Musharraf hat die Niederlage seiner Partei eingestanden.

    Die Frage an den Korrespondenten des britischen «Economist», James Astill: Warum verliert Musharraf?

    Martin Durrer

  • UBS im Visier der deutschen Steuer-Ermittler

    In Deutschland läuft die Fahndung nach Steuersündern weiterhin auf Hochtouren, vor allem bei Bank-Instituten.

    Im Visier der Ermittler sind dabei nicht nur Private, sondern auch verschiedene Banken. Am Montag waren die Frankfurter Privatbank Metzler und die Dresdner Bank durchsucht worden, nun war die UBS an der Reihe.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Annelies Tenisch