Insiderhandel soll wirkungsvoller bekämpft werden

  • Donnerstag, 13. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 13. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 13. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Insider, die vertrauliche Informationen in Gewinne an der Börse ummünzen, sollen härter angefasst werden, sagt der Nationalrat.

Weitere Themen:

Iran wählt ein neues Parlament - die Stimmung am Tag vor der Wahl.

Der Währungsfonds fordert mehr Engagement gegen die Kreditkrise. 

Das Vorzeigeprojekt «Sesam» vor dem Aus.

 

Beiträge

  • Härteres Vorgehen gegen Insiderhandel

    Insider, die vertrauliche Informationen in Gewinne an der Börse ummünzen, sollen in der Schweiz härter angefasst werden. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat einer Verschärfung der Insiderstrafnorm zugestimmt. 

    Die bisherige Handhabung der Strafnorm hatte kaum zu Verurteilungen geführt. Zahlreiche prominente Verdächtigte wie etwa Martin Ebner oder die Chefs des Modekonzerns Charles Vögele wurden freigesprochen.

    Priscilla Imboden

  • SVP überrascht im Steuerstreit mit der EU

    Im Streit mit der EU um die Besteuerung von ausländischen Holdinggesellschaften in der Schweiz sorgt die SVP für eine Überraschung: Die Fraktion reicht eine Motion ein, welche die Forderungen der EU erfüllt.

    Damit durchkreuzt die SVP die Strategie ihres ehemaligen Bundesrates Christoph Blocher. Er hatte die EU mit Drohungen zum Einlenken zwingen wollen.

    Auch kantonale Finanzdirektoren zeigen sich überrascht von der Wende.

    Philipp Burkhardt

  • Auch im Geburtsort Ahmadinejads stösst der Wahlkampf auf wenig Interesse.

    Irans Wähler sind von der Politik enttäuscht

    Am Freitag wird in Iran ein neues Parlament gewählt. Die Bevölkerung interessiert sich allerdings wenig für die Wahlen. Die Politiker stehen in schlechtem Ruf , die Bevölkerung ist enttäuscht.

    Irans Präsident Ahmadinejad hatte dem iranischen Volk Aufschwung und Wohlstand versprochen. Doch das Versprechen hat er nicht gehalten. Stimmen auf Teherans Strassen.

    Ulrich Pick

  • Welches Thema dominiert den iranischen Wahlkampf?

    Vor dem Wahltag beschäftigt die iranische Bevölkerung vor allem ein Thema: Die Wirtschaftskrise im Land.

    Dieses Thema sollte also auch den Wahlkampf dominieren. Tut sie das auch? Diese Frage an Korrespondent Werner van Gent

    Martin Durrer

  • Der tiefe Dollarkurs gibt Anlass zur Beunruhigung.

    IWF warnt vor unsicheren Zeiten

    Mit einer gewaltigen Geldspritze von 200 Milliarden Dollar wollten fünf Zentralbanken die internationalen Finanzmärkte beruhigen. Das hat zwar gewirkt, aber nur kurz. Inzwischen fallen die Aktienkurse wieder und der Dollar hat ein neues Rekordtief erreicht.

    Die Schweizerische Nationalbank zeigt sich vorläufig noch wenig beeindruckt. Der Internationale Währungsfonds hingegen ist sehr beunruhigt und fordert energische Massnahmen.

    Markus Mugglin

  • Forschungsprojekt «Sesam» ist gescheitert

    Der Nationale Forschungsschwerpunkt «Sesam» hätte ein Vorzeigeprojekt werden sollen. Das ehrgeizige Ziel war es, zu erforschen, wie psychische Krankheiten entstehen. Jetzt wird das Projekt nicht durchgeführt.

    3000 Kinder, deren Eltern und Grosseltern sollten im Rahmen von «Sesam» über einen Zeitraum von 20 Jahren medizinisch und psychologisch begleitet werden sollen. Gegen das Projekt mit einem Budget von 22 Millionen Franken regte sich von Beginn weg Widerstand.

    Christian Heuss

  • Oprah Winfrey präsentiert «The Big Give».

    Selbstlosigkeit als Quotenrenner im US-Fernsehen

      «The Big Give» - das grosse Geben - heisst die neueste Blüte, die das US-amerikanische Reality-TV getrieben hat. Zehn Kandidaten reisen durch die USA und helfen Bedürftigen. Wer mit dem bereit gestellten Budget am meisten Gutes tut, gewinnt und erhält eine Million Dollar.

    Die inszenierte Selbstlosigkeit aus Eigeninteresse kommt an beim Publikum: Die ersten beiden Folgen von «The Big Give» erreichten Rekordquoten.

    Isabelle Jacobi

  • Keine Spitzenmedizin für ältere Patienten.

    Im Alter wird bei der Spitzenmedizin gespart

    Immer mehr ältere Menschen belasten die Krankenkassen. Die letzten zwei Jahre vor dem Tod sind statistisch gesehen die teuersten. Kostspielige Medikamente und Behandlungsmethoden treiben die Gesundheitskosten in die Höhe.

    Dabei fällt oft das Stichwort Rationierung: Wo die Lebenserwartung nicht mehr gross ist, spart man mit Spitzenmedizin. Offiziell wird das noch nicht praktiziert. Aber die Diskussion allein hat schon Wirkung: manche ältere Menschen verzichten von sich aus auf medizinische Behandlungen, weil sie die die Kassen und die Gesellschaft nicht belasten wollen.

    Monika Binotto

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger