Internationale Hilfe für Pakistan

  • Dienstag, 3. August 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. August 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. August 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Pakistan sind über drei Millionen Menschen unmittelbar von den verheerenden Überschwemmungen betroffen. Internationale Hilfe ist angelaufen.

Weitere Themen:

An der Grenze zwischen Israel und Libanon gab es ein Feuergefecht. Die Umstände sind unklar.

Weltinventar der Meereslebewesen. Wir reden mit einer beteiligten Forscherin.

Gutachten mit Sprengkraft zu gestohlenen Bankdaten.

«Newsweek» wird verkauft für einen symbolischen Dollar. Hintergründe zum Niedergang des klassischen Nachrichtenmagazins.

Beiträge

  • Flutkatastrophe Pakistan

    Nach heftigen Ragenfällen im Nordwesten Pakistans haben über drei Millionen Menschen ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren. Etwa 1500 Todesopfer sind bisher gezählt worden. Die humanitären Probleme sind die dringlichsten, aber andere, möglicherweise noch gravierendere zeichnen sich ab.

    Martin Durrer

  • Inventar der Meeresbewohner

    Die Ozeane bedecken den grössten Teil der Erdoberfläche. Dennoch weiss man wenig über sie. Nun liegen die Ergebnisse einer ersten umfassenden Bestandesaufnahme vor, die die Wissenschaft in den Meeren rund um den Globus unternommen hat.

    Dazu ein Gespräch mit der Tiefseebiologin Brigitte Ebbe vom Zentrum für marine Biodiversitätsforschung am deutschen Senckenberg-Institut.

    Philipp Scholkmann

  • Amstshilfe auch für gestohlene Bankdaten

    Soll die Schweiz einem ausländischen Staat in Steuerfragen Amtshilfe leisten, wenn sich ein Gesuch auf gestohlene Bankdaten stützt? Nein, sagt der Bundesrat und will diese Haltung zuerst in einer Verordnung, dann sogar in einem Gesetz festschreiben.

    Nun zweifelt aber das Bundesamt für Justiz in einem Gutachten an der Umsetzbarkeit.

    Oliver Washington

  • «Newsweek» an Millionär Harman verkauft

    Das amerikanische Nachrichtenmagazin «Newsweek» wird bald achtzig Jahre alt. Ruf und Leserschaft reichten einst weit über die USA hinaus. Doch die Anzeigen brachen weg, die Leserzahlen schrumpften, die Verluste stiegen. Das Magazin steht heute vor dem Bankrott.

    Nun hat ein reicher Unternehmer «Newsweek» gekauft; bezahlt hat er dafür bloss einen symbolischen Dollar. Doch die Aussichten sind schlecht, dass er das Ex-Flaggschiff wieder flott kriegt.

    Fredy Gsteiger

  • Haben Nachrichtenmagazine noch eine Zukunft?

    Weltberühmte Wochenmagazine verlieren ihre Leser. Sie haben keinen Wettbewerbsvorteil mehr. Zeigt sich hier am amerikanischen Beispiel tatsächlich ein unausweichliches Schickal, der Anfang vom Ende des Nachrichtenmagazins? Dazu ein Gespräch mit Fredy Gsteiger.

    Philipp Scholkmann

  • Explosive Verfassungsabstimmung in Kenia

    Kenia soll eine neue, bessere Verfassung erhalten. So wollen es führende Politiker des Landes, einschliesslich Präsident Mwai Kibaki und Premierminister Raila Odinga. Vehement dagegen sind aber andere gewichtige Politiker sowie die christlichen Kirchen.

    Sie rufen die Kenianer und Kenianerinnen dazu auf, am Abstimmungstag ein Nein in die Urne zu legen. Man befürchtet, dass es nach dem Wahlresultat zu Gewalt kommen könnte.

    Ruedi Küng

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber