Iranischer Raketentest bereitet Sorgen

  • Mittwoch, 9. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 9. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 9. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Iran testet am persischen Golf Raketen. Die USA und Israel fühlen sich bedroht.

Weitere Themen:

Der G8 Gipfel in Japan ist zu Ende. Die Industrieländer bleiben beim Klimaschutz unverbindlich.

Nach dem Uranunfall in Südfrankreich wächst die Kritik an den Behörden.

Die Eidgenössische Bankenkommission fordert eine höhere Eigenkapitaldeckung der Banken.

Beiträge

  • Iran soll mehrere Raketen getestet haben, darunter eine Langstreckenversion.

    Iran testet Rakete mit Reichweite bis Israel

    Iran hat anscheinend mehrere Raketen getestet. Darunter soll auch eine Langstreckenversion mit einer Reichweite von 2000 Kilometern gewesen sein. Sie könnte somit Israel erreichen.

    Will die Regierung in Teheran damit einen Warnschuss abgeben oder muss die Region auch mit einer Offensive rechnen? Die Frage geht an den Strategieexperten Christoph Bertram.

    Martin Durrer

  • G8 beim Baumpflanzen.

    Trotz Kritik: Experten halten G-8-Gipfel für wichtig

    Die Bilanz des G-8-Gipfels auf der japanischen Insel Hokkaido fällt unterschiedlich aus. Die Tagenden sind zufrieden, viele Beobachter äussern Kritik. Doch es gibt auch Kritik an der Kritik.

    G-8-Gipfel seien besser als ihr Ruf, wenden manche Experten ein. Ihre vorrangige Aufgabe bestehe nicht darin, Entscheidungen zu fällen, sondern Themen aufs Tapet zu bringen.

    Fredy Gsteiger

  • Atomanlage Tricastin in Südfrankreich.

    Uranunfall in Frankreich: Kritik an Behörden

    Nach dem Zwischenfall in der grössten Atomanlage Frankreichs in Tricastin wächst die Kritik an den Behörden. Beanstandet wird, dass Stunden verstrichen, ehe die Verantwortlichen überhaupt reagierten.

    Der Unfall hatte sich bei Reinigungsarbeiten in dem Werk ereignet, das Atommüll behandelt und Material aus einer Urananreicherungsanlage aufbereitet.

    Dabei waren 30 Kubikmeter Flüssigkeit mit 360 Kilogramm abgereicherten Uran aus einem undichten Kessel entwichen. Ein Teil blieb auf dem Firmengelände, ein anderer Teil lief in die nahen Gewässer Gaffière und Lauzon.

    Philipp Scholkmann

  • Banken kritisieren Forderung der EBK

    Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat vor kurzem ihre Forderung nach höheren Eigenmittelreserven bei den beiden Schweizer Grossbanken bekräftigt. UBS und Credit Suisse sollen so besser für mögliche künftige Krisen gewappnet sein.

    Die Banken aber klagen: Eine solche Risikoreduktion komme teuer, und das habe Nebenwirkungen, heisst es dort. Bislang liegt die Eigenmittelquote der Banken bei drei Prozent. Experten schätzen, dass der EBK zwischen vier und fünf Prozent vorschweben.

    Eveline Kobler

  • Leuthard knüpft engere Bande nach Russland

    Bundesrätin Doris Leuthard will auf ihrer Russlandreise die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern verbessern. Dabei geht es auch darum, die Anliegen der Schweizer Unternehmen deutlich zu machen.

    Russland gilt zwar als attraktiv, aber nach wie vor als schwieriges Terrain. Wer als Unternehmer mit einer Expansion nach Russland liebäugelt, braucht noch immer einen langen Atem. Zwar gibt es erfolgreiche Schweizer Firmen, allzu leicht aber wird ihnen die Arbeit bis heute nicht gemacht.

    Dagmar Zumstein

  • Sommergeschichte mit Geschichte: Watergate-Skandal

    Sommer 1974: in den USA gibt Präsident Richard Nixon seinen Rücktritt bekannt. Kurz zuvor hatte er noch erklärt, er habe nie die Justiz behindert und er sei kein Schwindler.

    Im gleichen Jahr war im Frühling in Deutschland Bundeskanzler Willy Brandt zurückgetreten, sein persönlicher Referent Günther Guillaume war als DDR-Spion enttarnt worden.

    1974 war aber auch das Jahr, als ABBA mit Waterloo das Eurovisionswettsingen gewann, in den hiesigen Kinos «The Sting» mit Paul Newman und Robert Redford Furore machte und VW den Golf als designierten Käfer-Nachfolger auf den Markt brachte.

    Beat Soltermann

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Judith Huber