Islands Finanzkollaps in der Rückblende

  • Montag, 12. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 12. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Isländer gelten als lesefreudiges Volk und das am Montag publizierte Buch hat ganz besonders die Qualität, zu einem Bestseller zu werden. Der Untersuchungsbericht über die Hintergründe des «Beinahe-Staatsbankrotts» vor anderthalb Jahren.

Spitzen-Politiker müssen sich harte Vorwürfe gefallen lassen.

 

Weitere Themen:

Nach dem Wahlsieg der Konservativen in Ungarn warten auf den neuen Premier Viktor Orban enorme schwierige Aufgaben.

Im Südtirol sterben bei einem Zugunglück elf Menschen.

Israel schafft die Voraussetzungen, um massenhaft Palästinenser aus dem besetzten Westjordanland ausweisen zu können.

Australien steckt in einer neuen Debatte über die Einwanderungspolitik.

Italien verliert ein Symbol. Bialetti wird osteuropäisch.

Beiträge

  • Untersuchungsbericht zum isländischen Finanzkollaps: Fakten

    Die Isländer gelten als lesefreudiges Volk und das am Montag publizierte Buch hat ganz besonders die Qualität, zu einem Bestseller zu werden. Der Untersuchungsbericht über die Hintergründe des «Beinahe-Staatsbankrotts» vor anderthalb Jahren.

    Für die IsländerInnen ist es nämlich immer noch ein Rätsel, wie es dazu hat kommen können.

    Bruno Kaufmann

  • Untersuchungsbericht zum isländischen Finanzkollaps: Analyse

    Seit 15 Monaten warten die IsländerInnen auf diesen Bericht. Er untersucht, wie es soweit kommen konnte, dass der Staat beinahe bankrott ging. Auf 8'000 Seiten werden nun die Drahtzieher der isländischen Krise identifiziert, wird der Filz der Beteiligten aufgezeigt.

    Bruno Kaufmann

  • Hans-Rudolf Merz und die linken Forderungen

    Der Finanzminister ist offenbar bereit, linke Forderungen zu den Boni von Bankmanagern zu prüfen. Dies macht die SP zur Bedingung, um dem Amtshilfeabkommen mit den USA in Sachen UBS zustimmen zu können. Doch, ob dieses Entgegenkommen Erfolg haben wird, ist offen.

    Denn Vertreter von FDP und CVP winken bei dem Vorschlag ab.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Ungarische Intellektuelle zum jüngsten Rechtsrutsch

    Am Wochenende holte in Ungarn die konservative Partei Fidesz unter Viktor Orban bei den Parlamentswahlen locker die absolute Mehrheit.

    Aber auch die Rechtsextreme Jobbikbewegung schaffte den Sprung ins Parlament, dank ihrer rassistischen Rhetorik wird sie zu Ungarns drittstärkster politischen Kraft. Die beiden profilierten Schriftsteller György Konrad und György Dalos machen sich Gedanken dazu.

    Marc Lehmann

  • Israel kann künftig Palästinenser aus Westjordanland ausweisen

    In Israel tritt am Dienstag eine neue Verordnung in Kraft, mit der die israelische Armee zehntausende Palästinenser aus dem besetzten Westjordanland ausweisen kann. Dies betrifft Palästinenser, die aus israelischer Sicht illegal dort leben.

    Iren Meier

  • Rolle der USA und Chinas im Sudan

    Sudan wählt einen Präsidenten, die Gouverneure, das Parlament. Diese Wahlen sind Teil eines Friedensabkommens zwischen dem arabisch-muslimischen Norden und dem vorwiegend afrikanischen, christlichen Süden, nach 22 Jahren Krieg.

    Das Friedensabkommen ist auf massiven Druck der USA zustande gekommen. Denn die USA spielen eine wichtige Rolle im Sudan, ähnlich wie China, bloss weniger sichtbar.

    Ruedi Küng

  • Australiens Angst vor Überbevölkerung

    Mit 7,6 Millionen Quadratkilometern ist Australien ein riesiges Land. Und doch leben dort nur 22 Millionen Menschen. Die Frage, ob diese Zahl steigen soll, ist für die Menschen in Australien seit jeher mit Emotionen verbunden.

    Nun sprach sich Premierminister Kevin Rudd dafür aus, dass bis zu 35 Millionen auf dem Kontinent leben könnten.

    Urs Wälterlin

  • Italien verliert ein Symbol: Bialetti wird osteuropäisch

    Italienischer Kaffee ist untrennbar verbunden mit den legendären, einfachen Kaffeemaschinen aus Aluminium zum Zusammenschrauben.

    Besonders typisch: jene mit dem schwarzen Männchen mit seinem grossen Schnurrbart drauf, jene von Bialetti, die auch uns im Norden einen Espresso wie aus Bella Italia beschert. Doch dieses Symbol für «Made in Italy» geht an Osteuropa verloren. Italien ist schockiert.

    Massimo Agostinis

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Philipp Scholkmann