Isolieren oder Integrieren: Der schwierige Umgang mit Rechtspopulisten

  • Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 5. Oktober 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Schweden zeigt die neue Regierung den Extremisten die rote Karte, in den Niederlanden lässt sie sich vom Islamhasser Geert Wilders dulden.

Weitere Themen:

Ein Pariser Strafgericht stempelt den gescheiterten Börsenhändler Jérôme Kerviel zum Sündenbock.

MTV wird zum PAY-TV: Das frühere Erfolgskonzept funktioniert nicht mehr.

Argentiniens Schriftsteller auf der Frankfurter Buchmesse.

Der lange Schatten des Slobodan Milosevic. Zehn Jahre nach dem Volksaufstand in Serbien.

Beiträge

  • Kabinettsbildung in Schweden

    Es waren daramtsiche Wahlen in Schweden vor zwei Wochen. Nun trat das Parlament in Stockholm zu seiner ersten Sitzung zusammen.

    Dabei machte der bürgerliche Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt einmal mehr klar, dass er auch nach dem Verlust der Mehrheit weitermachen möchte - dabei aber nicht auf die Unterstützung der fremdenfeindlichen Schwedendemokraten zählen wolle.

    Bruno Kaufmann

  • Gefährlicher Pakt der Regierungsparteien in den Niederlanden

    Einen ganz anderen Weg als Schweden wählen die Niederländer. Dort haben Rechtsliberale und Christdemokraten beschlossen, mit Geert Wilders einen Duldungspakt zu schliessen.

    Damit sitzt der bekennde Islamhasser zwar nicht am Kabinettstisch, doch faktisch bestimmt er den Kurs der Minderheitsregierung mit.

    Dazu ein Gespräch mit Elsbeth Gugger.

    Ursula Hürzeler

  • Die Finanzmärkte sind noch immer nicht stabil

    Zwei Jahre ist es her, dass die Investmentbank Lehman Brothers kollabierte und damit die Krise an den globalen Finanzmärkten auslöste. Seither gab es einige Krisengipfel, viele Versprechungen und ein paar neue Regeln für Banken und Finanzhandel.

    Doch die Gefahr eines erneuten Versagens der Finanzmärkte ist noch immer nicht gebannt. Das hat der internationale Währungsfonds IWF in seiner halbjährlichen globalen Bestandesaufnahme beklagt.

    Maren Peters

  • Fall Kerviel: Ein Urteil, das Fragen aufwirft

    Schuldig in allen Punkten. So lautet das harte Urteil gegen den früheren Börsenhändler Jérôme Kerviel, der vor zweieinhalb Jahren eine der grössten Banken Frankreichs, die Société Générale, mit Spekulationen an den Rand des Abgrunds brachte.

    Das Urteil ist ein Sieg für die Bank auf der ganzen Linie. Die Argumentation des 33-jährigen Angeklagten verfing überhaupt nicht. Ein Urteil, das in seiner Eindeutigkeit überrascht und Fragen aufwirft.

    Ruedi Mäder

  • Ein Erfolgskonzept das nicht mehr funktioniert

    MTV - das Kürzel steht für zwei Jahrzehnte Popkultur. Der amerikanische Musiksender lieferte Abermillionen Jugendlichen mit seinen Zweigsendern auf allen Kontinenten die Tonspur zum Lebensgefühl und die Bilder zur Tonspur. Hier liefen die Musikvideos, die Sänger zu Stars machen.

    Der Kanal prägte Trends und brachte viele Werbe-Dollar ein. Nun soll MTV zum Bezahl-Sender werden.

    Philippe Erath

  • Argentinien an der Frankfurter Buchmesse

    Ein Drittel der Bücher aus Argentinien, die im Hinblick auf die Messe übersetzt werden, drehen sich um die Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983. Dazu gehört auch der Roman «Sittenlehre» von Martìn Kohan, einem herausragenden Autoren der mittleren Schriftstellergeneration Argentiniens.

    Ina Bösch

  • Zehn Jahre Aufstand gegen Milosevic

    Am 5. Oktober 2000 rebellierte in Serbien das Volk. Über eine Million Menschen verlangte den Rücktritt von Präsident Slobodan Milosevic. Einen Tag später musste Milosevic abtreten, ein Jahr später wurde er ans Kriegsverbrechertribunal ausgeliefert, wo er wegen Völkermords angeklagt war.

    Bogoljub Arsenijevic, einer der Helden des Oktoberaufstandes gegen das Milosevic-Regime, erinnert sich.

    Walter Müller

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Isabelle Jacobi