Israelische Soldaten stossen nach Gaza-Stadt vor

  • Sonntag, 11. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 11. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 11. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die israelische Armee ist mit Panzer-Unterstützung in Gaza-Stadt eingedrungen. Derweil geht immer mehr Menschen der Strom aus und immer mehr Helfer werden zur Zielscheibe der kämpfenden Parteien.

Weitere Themen:

In Sri Lanka gibt sich die Regierung im Kampf gegen die Tamilen-Rebellen siegessicher.

In Washington wird die Feier zur Amtseinsetzung des neuen Präsidenten Barack Obama am 20. Januar geprobt.

Argentinien wird immer mehr zum ernstzunehmenden Forschungsstandort.

Beiträge

  • Rauchwolken über Gaza.

    Israelische Soldaten in Gaza-Stadt

    Die israelischen Truppen haben sich dem Machtzentrum der Hamas in Gaza-Stadt genähert. Dabei kam es zu den bislang schwersten Kämpfen zwischen bewaffneten Palästinensern und israelischen Soldaten.

    Laut Augenzeugen drangen die Panzer etwa einen Kilometer tief in den Süden der Stadt vor. Es kam zu heftigen Kämpfen. Betroffen davon war vor allem das Scheich-Adschlin-Viertel in Küstennähe. Dabei wurden mindestens 14 Menschen getötet, wie palästinensische Sanitäter mitteilten. Augenzeugen berichteten von israelischen Truppen auf der Hauptstrasse der Vorstadt und auf den Feldern der Umgebung.

    Brigitte Zingg

  • Die sri lankische Armee gibt sich siegesgewiss.

    Dünne Luft für die Tamil Tigers

    Seit Tagen kommen aus Sri Lanka Meldungen der dortigen Regierung, die von siegreichen Aktionen gegen die Tamilen-Rebellen handeln. Wie aber ist die Lage tatsächlich in Sri Lanka?

    Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) sind nach Regierungsangaben nun in ein kleines Gebiet um ihre letzte Hochburg Mullaittivu im Nordosten zurückgedrängt. Beobachter vermuten, dass die Rebellen ihre Kräfte in der Region Mullaittivu zusammenziehen, um die Regierungstruppen dort anzugreifen.

    Die LTTE kämpfen seit 1983 für einen eigenen Staat im Norden der Insel Ceylon. Den Gefechten und Anschlägen fielen bisher mehr als 70 000 Menschen zum Opfer.

    Hans Ineichen

  • Statisten proben die Inauguration von Präsident Obama.

    Washington probt Obamas grossen Tag

    Am 20. Januar wird der neue US-Präsident Barack Obama in sein Amt eingeführt. Bereits jetzt wird in Washington die Zeremonie für den Mega-Anlass geprobt.

    Am 20. Januar wird erstmals ein Schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten. Und weil dieser historische Moment auf den Tag und die Stunde vorhersehbar ist, gelten für diesen Moment auch besondere Gesetze: Für einmal führt dann nicht der Weltgeist seine Figuren, für einmal wird dann der Weltgeist von seinen Figuren an die Kandare genommen.

    Peter Voegeli

  • Forschungsstandort Argentinien unter Druck

    Argentinien ist nicht nur das Land des Tangos und der Gauchos, sondern auch ein Land des wissenschaftlichen Fortschritts. Doch die Auswirkungen der Krise von 2001 sind bis heute spürbar.

    Seit der Herzchirurg René Favaloro vor vierzig Jahren die Bypass-Operation erfand, ist die Medizin das Steckenpferd der argentinischen Forschung. Weltspitze gar sind die Argentinier heute in der Biomedizin. Längst weiden in der Pampa geklonte Kühe, die zusammen mit der Milch Insulin ausschütten für Zuckerkranke. Doch nun bedroht die neue Finanzkrise das innovative argentinische Bildungssystem.

    Ulrich Achermann

  • Kirche kämpft in Spanien ums Überleben

    Die katholische Kirche kämpft in Spanien verzweifelt um ihren letzten Einfluss auf die Gesellschaft und sieht sich von einem Bankrott bedroht.

    Nirgendwo in Europa ist die katholische Kirche derzeit in derart heftige Konflikte mit der weltlichen Macht verwickelt wie in Spanien. Sowohl im einstigen Reich der katholischen Könige, als auch unter der Diktatur des selbst ernannten Kreuzritters Francisco Franco war sie die wichtigste Stütze des jeweiligen Regimes.

    Dies gilt aber nicht mehr für die heutige Zeit, in der sich nur mehr gerade vier Prozent der Spanierinnen und Spanier als praktizierende Katholiken bezeichnen.

    Alexander Gschwind

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer