Italien hat gegen das Folterverbot verstossen

  • Dienstag, 7. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 7. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 7. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Demonstration gegen den G8-Gipfel in Genua.

    Italien hat gegen das Folterverbot verstossen

    Rund um den G8-Gipfel in Genua im 2001 kam es zu heftigen Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und Polizisten. Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Italien wegen Folter verurteilt und einem Demonstranten 45'000 Euro Genugtuung zugesprochen.

    Rolf Pellegrini

  • Wegen der Bevölkerungsentwicklung braucht es heute nicht einmal 2 Prozent Stimmberechtigte; bei der Einführung vor über 100 Jahren waren es noch fast 8 Prozent.

    «Avenir Suisse» will Initiativrecht reformieren

    Die liberale Denkfabrik «Avenir Suisse» will klarere Spielregeln für Volksinitiativen. So soll die Zahl der Unterschriften für eine Volksinitiative mehr als verdoppelt werden. Und bereits vor der Unterschriftensammlung soll die Bundeskanzlei festlegen, ob eine Initiative gültig ist.

    Politisch dürften diese Vorschläge einen schweren Stand haben.

    Elmar Plozza

  • Der iranische Präsident Hassan Rohani, rechts, im Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Teheran, Iran, am 7. April 2015.

    Erdogan besucht Iran - trotz Spannungen

    Der türkische Präsident wirft Teheran Grossmacht-Phantasien vor. Trotzdem besucht er derzeit den Iran. 65 Abgeordnete im iranischen Parlament hatten gefordert, den Besuch abzusagen. Was ist unter solchen Umständen von Erdogans Iran-Reise zu erwarten?

    Reinhard Baumgarten und Iren Meier

  • In Äthiopien würden in einem Grossprojekt, an dem die Weltbank beteiligt sei, Kleinbauern von ihren fruchtbaren Feldern vertrieben, auch gewaltsam.

    Weltbank verwässert eigene Ideale

    Die Weltbank, die grösste Institution für Entwicklungshilfe, hat Anfang März zugeben müssen, durch Projekte Millionen von Menschen umgesiedelt zu haben. Deren Präsident, Jim Yong Kim, versprach Besserung. Doch damit ist kaum zu rechnen.

    Die Weltbank ist dabei, ihre eigenen Umwelt- und Sozialstandards aufzuweichen, aus Angst vor der wachsenden Konkurrenz.

    Maren Peters

  • Teresa Rodriguez von der Partei Podemos reagiert nach der andalusischen Regionalwahlen, in Sevilla, Südspanien,  am 22. März 2015.

    Wahlen Spanien: Das Zittern des Establishments

    Die Wahlen in Andalusien vor neun Tagen sind ein schlechtes Omen für die Sozialisten und die Konservativen. Die Jungparteien Podemos und Ciudadanos erreichten Erfolge. Das Ergebnis sorgt in Madrid für Unruhe vor den Nationalwahlen im Herbst.

    Martin Durrer

  • Der republikanische Senator Rand Paul.

    Rand Paul will ins Weisse Haus

    Nun kommen sie einer nach dem anderen, die Kandidaten, die Barack Obama im Weissen Haus ablösen wollen. Eben erst warf Rand Paul, der republikanische Senator aus Kentucky, seinen Hut in den Ring. Hat er Chancen und wofür steht er?

    Priscilla Imboden

  • Eine Lehrerin in der Schule zur Integration von Romas und anderen Minderheiten am 24. März 2015 in Gradinari. Im Rahmen des Erweiterungsbeitrags beteiligt sich die Schweiz autonom an Projekten in Rumänien.

    Schweizer Hilfe für Roma in Rumänien

    Die Schweiz unterstützt mit 180 Millionen Franken Entwicklungsprojekte in Rumänien. Rund zehn Prozent davon kommt den Roma zu Gute. Sie werden in Rumänien immer wieder ausgegrenzt, finden kaum Arbeit und leben oft in Armut. Besuch in einer Schule, welche von der Schweiz unterstützt wird.

    Rafael von Matt

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Ursula Hürzeler