Italiens Oppositionsführer Veltroni tritt zurück

  • Dienstag, 17. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 17. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 17. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bei den Regionalwahlen in Sardinien gewinnt die Rechtskoalition von Premier Silvio Berlusconi mit 57 Prozent der Stimmen. Die grösste Partei des linken Zentrums, der Partito Democratico von Walter Veltroni, bricht regelrecht ein. Veltroni tritt daraufhin zurück.

Weitere Themen:

Der Kosovo feiert den ersten Jahrestag seiner Staatsgründung.

Russland und China vereinbaren langfristige Öllieferungen.

Die Schweizer Banken sollen ihre Bonisysteme überarbeiten.

Beiträge

  • Italiens Oppositionsführer tritt zurück

    In Italien hat Oppositionsführer Walter Veltroni seinen Rücktritt bekannt gegeben. Veltroni reagiert damit auf die schwere Niederlage seiner Mitte-Links-Partei bei der Regionalwahl in Sardinien

    In Sardien wurde der bisherige Präsident Renato Soru abgewählt. Die Wahl gewann Ugo Cappellacci, der Kandidat der Mitte-Rechts-Partei von Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

    Rolf Pellegrini

  • Schweizer Banken sollen Lohnsysteme überarbeiten

    Die Finanzkommission des Ständerats hat grundsätzlich nichts an den Boni der UBS auszusetzen. Sie will aber, dass alle Schweizer Banken ihre Lohnpolitik korrigieren, damit künftig keine unverhältnismässigen Risiken mehr eingegangen werden.

    Die ständerätliche Finanzkommission fordert von der Finanzmarktaufsicht (Finma), dass sie ihre Weisungen zu den Vergütungen in der Bankenwelt bis Ende Mai erlässt und diese auch veröffentlicht.

    Nathalie Christen

  • Tauziehen um Rettung der US-Autobranche

    Die US-Autobauer General Motors und Chrysler haben der Regierung ihre Sanierungspläne vorgelegt. Überzeugen ihre Pläne nicht, müssen sie Kredite in Höhe von 13 Milliarden Dollar zurück zahlen, was ihr sicheres Aus bedeutet.

    Mit ihren Sanierungsplänen sollen GM und Chrysler bis am Dienstagabend beweisen, dass sie die ihnen bereits gewährten Kredithilfen auf Kosten der Steuerzahler für die Einleitung einer umfassenden Neustrukturierung genutzt haben und langfristig ihre Lebensfähigkeit sicherstellen können.

    Das Weisse Haus machte klar, dass die Möglichkeit kontrollierter Insolvenzverfahren weiterhin nicht vom Tisch ist.

    Peter Vögeli

  • Opel bangt ums Überleben

    Die Sparpläne von General Motors bedrohen die europäische Tochter Opel. Tausende Arbeitsplätze und die Existenz ganzer Standorte sind bedroht.

    In einem Schreiben an die Opel-Mitarbeiter erklärte Betriebsratschef Klaus Franz zum GM-Restrukturierungsplan: «In seiner derzeitigen Fassung umfasst er vermutlich Massenentlassungen an den Standorten von GM, Opel und Vauxhall und einige Werksschliessungen.»

    Ursula Hürzeler

  • Preiskampf im Detailhandel

    Die Detailhändler Migros, Coop, Denner, Aldi und bald auch noch Lidl werben in der Schweiz um Kunden und jeder will der Billigste sein.

    Um im Preiskampf mitmachen zu können, wird es immer wichtiger, nicht nur günstig einzukaufen, sondern die Waren auch möglichst schnell und möglichst effizient zu verteilen. Die Logistik wird immer wichtiger.

    Urs Siegrist

  • Prozess gegen Rote Khmer

    Die Regierung der Roten Khmer in Kambodscha liess in weniger als vier Jahren zwei Millionen ihrer Landseute ermorden. Das war ein Viertel der damaligen Bevölkerung. Noch mehr wurden gequält, gefoltert, traumatisiert. Den Häschern wird nun der Prozess gemacht.

    ARD-Asien-Korrespondent Bernd Musch-Borowska

  • Russisch-chinesisches Energieabkommen

    Russland und China haben sich auf ein Energieabkommen geeinigt. Es hat einen Wert von 25 Milliarden Dollar. Russland versorgt demnach China 20 Jahre lang mit Erdöl.

    Es gehe um insgesamt 300 Millionen Tonnen Erdöl, melden Medien. Im Gegenzug gewährt China den russischen Erdölkonzernen Milliardenkredite.

    Die Konzerne sind auf das ausländische Kapital dringend angewiesen, weil die Erdölpreise wegen der Wirtschaftskrise stark gefallen sind.

    Peter Gysling

  • Kosovo feiert den ersten Geburtstag

    Die frühere serbische Provinz Kosovo feiert den ersten Jahrestag der Unabhängigkeit. Doch das Land kämpft immer noch gegen die gleichen Probleme. Auch ein Jahr nach der Trennung von Serbien ist Kosovo noch nicht wirklich unabhängig.

    Inzwischen haben 54 von 192 Staaten die Republik Kosovo anerkannt. Serbien und Russland weigern sich jedoch weiterhin.

  • Festtag für Kosovaren in der Schweiz

    Auch die rund 200 000 in der Schweiz lebenden Kosovaren feiern den ersten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Die meisten von ihnen kamen in den 1980er Jahren zum Arbeiten in die Schweiz und sind geblieben.

    Die Unabhängigkeit Kosovos lässt einige Kosovaren in der Schweiz von einer Rückkehr träumen. Die meisten jedoch fürchten, sich in der eigenen Heimat fremd zu fühlen. Ausserdem ist dort die Arbeitslosigkeit extrem hoch.

    Dominik Meier

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer