IWF und Weltbank mit mehr Mitteln

  • Sonntag, 26. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 26. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 26. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank erhalten mehr Geld und mehr Aufgaben. Schwellenländer haben künftig mehr zu sagen.

Weitere Themen:

Im Kanton Neuenburg übernehmen die Bürgerlichen in der Regierung die Mehrheit.

In Island gewinnt die Linke die Mehrheit im Parlament.

Beiträge

  • IWF stärkt Position der Entwicklungsländer

    Die aufstrebenden Entwicklungsländer erhalten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr Gewicht. Dies hat der IWF an seiner Frühjahrstagung in Washington beschlossen. Die Schweiz ist verärgert.

    In Washington haben die Mitgliedsländer des Internationalen Währungsfonds IWF beschlossen, den so genannten Schwellenländern mehr Gewicht zu geben.

    Bundespräsident Merz hatte sich vergeblich gegen die Reform gewehrt. Merz setzte sich dafür ein, dass die Schweiz ihren Sitz im Exekutivrat des IWF behalten kann.

    Nach dem Reformbeschluss des IWF kritisierte Merz, die kleinen Länder würden zunehmend von den mächtigen Staaten übergangen. Wichtige Entscheidungen würden ohne Rücksprache getroffen.

  • Kommentar: Von der Wirtschaftskrise zur politischen Krise

    Die Wirtschaftskrise ist in der Schweiz auch zu einer Vertrauenskrise gegenüber der Politik geworden. Der Glaube, dass der aktuelle Bundesrat die Interessen des Landes bestmöglich wahrnimmt, ist schwach.

    Deshalb fragt sich Lukas Schmutz, Chef der Inlandredaktion von Schweizer Radio DRS, ob die personelle Zusammensetzung des Bundesrates und die Möglichkeiten, ihn zu erneuern, der Vertrauenskrise angemessen sind.

    Lukas Schmutz

  • Lettland kämpft ums wirtschaftliche Überleben

    Die IWF-Tagung in Washington wird ein Land besonders aufmerksam verfolgen: Lettland. Der grösste der drei baltischen Staaten erlebt zur Zeit seine schlimmste Wirtschaftskrise.

    Lettland konnte nur dank eines Kredites des IWF von 7,3 Milliarden Dollar einen Staatsbankrott verhindern.

    Weiteres Geld will der IWF erst auszahlen, wenn Lettland noch rigoroser spart und das Budgetdefizit auf 5 Prozent senkt. Nun regt sich in Riga Kritik am IWF-Kredit.

    Brigitte Zingg

  • Machtwechsel in Island

    Das von der Finanzkrise schwer getroffene Island hat ein neues Parlament gewählt. Die Linke gewinnt zum ersten Mal in der Geschichte des Landes die absolute Mehrheit.

    Nach vorläufiger Auszählung der Stimmen gewinnt das rot-grüne Bündnis der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir 34 der 63 Sitze im Parlament.

    Bruno Kaufmann

  • FDP gewinnt Wahlen in Neuenburg

    Bei den Neuenburger Staatsratswahlen hat die FDP die Mehrheit in der fünfköpfigen Regierung gewonnen. Der Grüne Fernand Cuche schaffte den Sprung in die Regierung nicht wieder.

    Die Stimmbeteiligung lag mit 40,67 Prozent, deutlich höher als beim ersten Wahlgang.

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi