Japan steckt in tiefer Rezession

  • Montag, 16. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 16. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 16. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Japans Wirtschaftsleistung ist im letzten Quartal 2008 um 3,3 Prozent zurückgegangen, so stark wie seit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre nicht mehr.

Weitere Themen:

In Saudi-Arabien findet ein politischer Wandel statt; fast unbemerkt.

Auf den französischen Karibik-Inseln Guadeloupe & Co. wird seit einem Monat gestreikt; Paris ist ratlos.

Der Eisenplastiker Bernhard Luginbühl feiert seinen 80. Geburtstag.

Kalifornien, die achtgrösste Volkswirtschaft der Welt, steht vor dem Bankrott.

Beiträge

  • Japans Wirtschaft ist gewaltig in der Krise

    Das Brutto-Inlandprodukt von Japan ist im 3. Quartal 2008 gegenüber dem  Vorquartal um 3,3 Prozent eingebrochen, im Jahresvergleich schrumpfte die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt gar um 12,7 Prozent.

    Japans Wirtschaft ist sehr stark von Exporten abhängig. Die sind wegen der weltweiten Krise ins Stocken geraten. Die Export-Abhängigkeit ist laut ARD-Korrespondent Peter Kujath denn auch der Hauptgrund für den Wirtschafts-Einbruch.

    Hans Ineichen

  • Der saudische König Abdallah.

    In Saudi-Arabien bewegt sich etwas

    Der saudische König Abdallah hat im Justizapparat und im Bildungswesen gleich reihenweise alte Hardliner durch jüngere, moderatere Kräfte ersetzt.

    Für saudische Verhältnisse ist das ein Wandel, der fast als Umsturz gälte, ginge er nicht vom mächtigsten Mann im Land aus. Denn, symbolisch besonders wichtig, er berief sogar erstmals in der saudischen Geschichte eine Frau in sein Kabinett.

    Fredy Gsteiger

  • Generalstreik im Karibik-Paradies

    Auf den französischen Karibikinseln Guadeloupe, Martinique und La Réunion wird seit Wochen gestreikt. Die Regierung in Paris wirkt ratlos.

    Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hatte am Freitag angekündigt, er wolle «unverzüglich» einen mehrere Ministerien umfassenden Rat einsetzen, der sich mit der explosiven Lage auf den Karibikinseln befasst.  In den beiden französischen Verwaltungsgebieten, die vor allem  vom Tourismus leben, steht das öffentliche Leben praktisch still, weil die Einwohner aus Protest gegen die teuren Lebenshaltungskosten im Generalstreik sind.

    Philipp Scholkmann

  • Bernhard Luginbühl wird 80.

    So tönt Bernhard Luginbühl

    Der Emmentaler Eisenplastiker Bernhard Luginbühl wird 80 Jahre alt. Eine Hommage an Luginbühl mit Tönen aus den letzten 40 Jahren.

    Denn in seinen 80 Lebensjahren ist der Künstler unzählige Male gewürdigt, gepriesen, beschrieben worden. Peter Maurer aber meint: den besten Eindruck erhält man, wenn man dem Mann mit seinem Schweissbrenner und dem Hammer einfach zuhört.

    Peter Maurer

  • Kalifornien kämpft mit dem Bankrott

    Kalifornien ist der wirtschaftlich grösste US-Bundesstaat. Wäre es ein eigenes Land, bildete es die achtgrösste Volkswirtschaft der Welt. Nun aber steht Kalifornien vor dem Bankrott - und nicht zum ersten Mal.

    Staatsangestellte müssen Zwangsferien nehmen, Tausende Bauprojekte wurden auf Eis gelegt, Zahlungen an Schulen und Sozialdienste sind vorläufig gestoppt. In den Kassen des Staates fehlen über 40 Milliarden Dollar und das Parlament kann sich nicht auf einen Sanierungsplan einigen. Die republikanische Minderheit ist strikt gegen jede Steuererhöhung.

    Max Akermann

  • Geldsegen für die US-Forscher

    In Chicago tagt der Kongress der amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft, AAAS.

    Die dort versammelten 8000 Wissenschafter nehmen verblüfft zur Kenntnis, dass mit dem Konjunkturpaket des neuen Präsidenten ein Geldsegen von 21 Milliarden Dollar auf die Wissenschaft hernieder regnet.

    Das Weisse Haus war für die Wissenschaft lange Zeit ein Problem, George Bush galt als wissenschaftsfeidlich. Jetzt ändert sich das Verhältnis offenbar schlagartig.

    Odette Frey

  • Immigrantenkinder spielerisch fördern.

    Spielerisches Integrationsprojekt für Kinder

    Für die Frühförderung von benachteiligten ausländischen Kindern setzen mehrere Schweizer Städte seit rund einem Jahr auf ein Spiel- und Lernprogramm aus den Niederlanden. Was bringt es?

    Das Programm heisst «Schrittweise» und funktioniert ganz einfach: Ausländische Mütter und deren Kinder lernen, wie wichtig spielen ist. Sie lernen das bei sich zu Hause und von Frauen, die aus demselben Land kommen, so dass keine Sprachbarriere besteht.

    In den Niederlanden wird das Spielprogramm schon seit 25 Jahren betrieben. Entsprechend grösser sind die Erfahrungen, die mit dem Projekt bisher gemacht wurden.

    Sonja Schmidmeister / Elsbeth Gugger

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer