Julian Assange: Willküropfer oder Justizflüchtling?

  • Freitag, 5. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 5. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 5. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ein Anhänger von WikiLeaks-Gründer Julian Assange hält eine Kopie der WikiLeaks-Dateien ausserhalb der ecuadorianischen Botschaft im Zentrum von London.

    Julian Assange: Willküropfer oder Justizflüchtling?

    Vor über fünf Jahren hat Schweden die Briten um die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange gebeten. Der Vorwurf: sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung. Doch Assange verschanzt sich seit über 1000 Tagen in der ecuadorianischen Botschaft in London.

    Nun hat ein Uno-Gremium befunden, Assange sei das Opfer einer willkürlichen Freiheitsberaubung.

    Martin Alioth

  • Kampf gegen den Terrorismus. Bild: Jesse Hughes von der «Eagles of Death Metal Band» trauert vor dem Bataclan-Konzertsaal.

    Verfassungsreform entzweit Frankreich

    Protection de la Nation - Schutz der Nation: So lautet die Verfassungsreform, die Frankreichs Präsident Hollande vorschlägt. Er will den Ausnahmezustand festschreiben und verurteilten Terroristen die französische Staatsbürgerschaft entziehen, falls sie Doppelbürger sind.

    Doch diese Reform im Zeichen der Terroranschläge entzweit das Parlament.

    Charles Liebherr

  • Andrey Kolodyuk investiert in die ukrainische Informationstechnologie, um Geld zu verdienen, aber auch um Russland zu ärgern.

    Ukraine: Krise als Chance

    Die Ukraine soll vom Internationalen Währungfonds (IWF) insgesamt 40 Milliarden Dollar erhalten. Noch verlaufen die Reformen schleppend. Dennoch versprüht die ukrainische Finanzministerin Zuversicht. Ebenso wichtig wie das IWF-Geld sind aber auch private Investoren.

    Gespräche vom WEF 2016 in Davos mit der ukrainischen Finanzministerin Nathalie Jaresko und dem ukrainischen Investor Andrey Kolodyuk.

    Susanne Giger und Isabelle Jacobi

  • Am Anfang war der Sieg der SVP – dann folgte der Kuss. Bild: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident.

    Schweiz-EU: Chronik eines Beziehungsdramas

    Vor zwei Jahren sagte eine knappe Mehrheit des Schweizer Stimmvolks «Ja» zur Zuwanderungsinitiative der SVP. Bis Februar 2017 muss der Bundesrat die Personenfreizügigkeit mit der EU neu verhandelt haben. Fast könnte der Eindruck entstehen, die Umsetzung sei eine einzige Hängepartie.

    Die Zeit aber drängt. Wo steht man heute?

    Peter Maurer, Philipp Burkhardt und Oliver Washington

  • 160‘000 Kühe sind wegen der Dürre verendet; 12‘000 Wasserlöcher sind trocken.

    Zweieinhalb Millionen Menschen in Simbabwe müssen hungern

    Seit Wochen leidet das südliche Afrika unter einer extremen Dürre. Nun hat die simbabwische Regierung den Katastrophenzustand ausgerufen. Zweieinhalb Millionen Menschen haben zu wenig zu essen, das ist ein Viertel der Bevölkerung. Hauptursache für die Dürre ist das Wetterphänomen «El Nino».

    Jan-Philippe Schlüter

  • Genügend Beute, mehr Platz und Schutz vor Wilderern: Deshalb haben sich die Tiger vermehrt.  Doch die Ureinwohner fürchten sich.

    Tiger und Mensch - ohne Konflikte geht es nicht

    Noch vor zehn Jahren lebten bloss 1400 Tiger in Indien, heute sind es 800 mehr. Am schnellsten ist der Tigerbestand im südlichen Gliedstaat Karnataka gewachsen. Dort leben Tiger, Elefanten und andere Wildtiere gemeinsam mit Ureinwohnern in einem Gebiet so gross wie der Kanton Basel-Landschaft.

    Nichtregierungsorganisationen sehen das als Beweis für das friedliche Zusammenleben von Tiger und Mensch. Doch so einfach ist es nicht. Ein Besuch im Nationalpark.

    Karin Wenger

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Marcel Jegge