Kärntens Tafelsilber wird verscherbelt

  • Montag, 10. Oktober 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 10. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. Oktober 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Logo an der Zentrale der Hypo Alpe-Adria-Bank in Klagenfurt, Österreich.

    Kärntens Tafelsilber wird verscherbelt

    In Österreich scheint die Pleite des Bundeslandes Kärnten abgewendet. Österreich kauft von den Gläubigern der ehemaligen Kärntner Landesbank Hypo-Alpe-Adria die noch ausstehenden Anleihen in der Höhe von 11 Milliarden Euro mit gut 10% Abschlag zurück.

    Doch der Schrecken und die Kosten sind noch immer da.

    Joe Schelbert

  • Am Wochenende wurde in einer Wohnung im ostdeutschen Chemnitz eine grössere Menge Sprengstoff gefunden. Ein verdächtiger Syrer wurde nach stundenlanger Suche am Montag gefasst.

    «Vorgehen und Verhaltensweise sprechen für IS-Kontext»

    Nach der Festnahme eines Syrers in Deutschland in der Nacht auf heute vermuten die Behörden, dass der 22jährige Mann einen Anschlag plante, vergleichbar mit den Attentaten von Paris und Brüssel.

    Peter Voegeli

  • Gespannt verfolgen Gäste eines Restaurants die zweite Fernseh-Debatte von Hillary Clinton und Donald Trump.

    Erbitterte Debatte zwischen Clinton und Trump

    Die zweite TV-Debatte zwischen Donald Trump und Hillary Clinton ist zwar erst seit ein paar Stunden zu Ende, doch sie gilt unter Beobachtern bereits als das hässlichste Fernseh-Duell aller Zeiten. Auch die Reaktionen fallen äusserst harsch aus.

    Beat Soltermann

  • Hillary Clinton und Donald Trump während der zweiten TV-Debatte am 9. Oktober 2016.

    Was zeichnet die Rhetorik von Trump aus?

    Elisabeth Wehling unterrichtet Neurolinguistik an der Universität Berkeley in Kalifornien und befasst sich unter anderem damit, wie mit Sprache politische Debatten gesteuert werden können. Sie sagt: Wenn man nur die Rhetorik betrachtet, wird Donald Trump die Wahl gewinnen.

    Hat das gestrige TV-Duell Ihre Einschätzung bestärkt?

    Samuel Wyss

  • Die Wirtschaftsprofessoren Oliver Hart (li.) und Berndt Holström erhalten 2016 den Wirtschafts-Nobelpreis.

    Nobelpreis für Vertrags-Forschung

    Verträge begegnen uns täglich und überall. Doch was braucht es, um einen sinnvollen und verständlichen Vertrag aufzusetzen, der alle Seiten zufrieden stellt? Mit dieser Frage beschäftigen sich die beiden Wissenschaftler Oliver Hart und Berndt Holström.

    Für ihre jahrzehntelange Arbeit haben sie den Wirtschafts-Nobelpreis erhalten.

    Massimo Agostinis

  • Dichtgedrängt sitzen Migranten und Migrantinnen aus Somalia und Eritrea in einem Flüchtlingsboot nahe der libyschen Küste.

    Europa muss einen gemeinsamen Weg finden

    Während Ungarn seine Grenzen dichtmacht, hat die italienische Küstenwache in zwei Tagen mehr als 10'000 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer vor Libyen gerettet. Dies zeigt: Europa hat keine Antworten, wie mit der Migrationsbewegung umzugehen ist.

    Gespräch mit Christian Dustmann vom «University College London». Er hat sich mit dieser Thematik beschäftigt.

    Samuel Wyss

  • Peter Greif, Leiter des RAV in Dietikon (Kanton Zürich).

    20 Jahre RAV: Auch heute ist die Eintrittsschwelle hoch

    Vor zwanzig Jahren haben in vielen Regionen der Schweiz regionale Arbeitsvermittlungszentren, die RAV, ihren Betrieb aufgenommen. Die Schweiz sah sich in den 90er Jahren mit einer, für Schweizer Verhältnisse, hohen Zahl an Arbeitslosen konfrontiert.

    Reportage aus dem RAV im zürcherischen Dietikon.

    Matthias Heim

  • Blick über das saharauischen Lager am Rande der Westsahara. Seit über vierzig Jahren dauert der Konflikt zwischen Marokko und Spanien.

    Die Furcht der UNO vor den jungen Wilden in der Sahara

    Seit 41 Jahren schwelt der Konflikt in der Westsahara. Das Wüstengebiet gehörte einst zu Spanien, dann wurde es von Marokko besetzt. Die einheimischen Sahraouis akzeptieren das bis heute nicht. Frieden ist nicht in Sicht; vielmehr gibt es Anzeichen einer erneuten Eskalation.

    Die Blauhelm-Truppen der UNO schauen hilflos zu.

    Fredy Gsteiger