Kalifornien brennt

  • Mittwoch, 24. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 24. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Im Kampf gegen die Waldbrände in Kalifornien bleibt der Feuerwehr nur die Hoffnung auf anderes Wetter.

Weitere Themen:

Die Friedensgespräche für Darfur scheitern möglicherweise vor ihrem Start.

Nach interner Kritik an Pascal Couchepin droht beim Freisinn ein Hauskrach.

Die Mieten für zentral gelegene Wohnungen steigen weiter.

Beiträge

  • Kalifornier schöpfen wieder Hoffnung

    Die kalifornischen Waldbrände, die seit Tagen wüten, sind nicht unter Kontrolle zu kriegen. 7000 Feuerwehrleute kämpften am Rande der Erschöpfung gegen die Brandherde.

    Die Brände fressen sich in Wohngebiete, rund 1300 Häuser sind völlig niedergebrannt, Hunderttausende von Menschen fliehen und lassen alles zurück, was sie haben. Nun lassen günstige Wetterprognosen erstmals auf eine Entspannung hoffen.

    Max Akermann

  • Kritik an FDP aus den eigenen Reihen

    Nach der Wahlniederlage haben in der FDP die Schuldzuweisungen begonnen. Parteiintern wird gar der Rücktritt von FDP-Bundesrat Pascal Couchepin gefordert.

    Seit einige Nationalräte Couchepin für die Wahlschlappe verantwortlich machten, halten auch andere Parteimitglieder mit ihrer Meinung nicht mehr hinter dem Berg. Nun wird öffentlich über die Defizite der Partei diskutiert.

    Gaby Szöllösy

  • Friedensgespräche für Darfur bereits vor Aus?

    Vertreter der Rebellengruppen und der sudanesischen Regierung treffen sich am 27. Oktober auf Einladung von Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi zu Friedensgesprächen über die Krisenregion Darfur. Doch die Verhandlungen scheitern möglicherweise vor ihrem Start.

    Mehrere Darfur-Rebellengruppen haben ihre Teilnahme bereits abgesagt. Seit Wochen arbeiten die Uno und die Afrikanische Union darauf hin, mit einem breit abgestützten Abkommen der Darfur-Bevölkerung endlich Frieden zu verschaffen.

    Ruedi Küng

  • Buenos Aires ist entscheidend für Präsidentenwahl

    Argentinien wählt am 28. Oktober ein neues Staatsoberhaupt. Cristina Kirchner, die Frau des amtierenden Präsidenten Néstor Kircher, dürfte mühelos gewinnen und die Nachfolge ihres Mannes antreten. Dennoch dauert auch ihr Wahlkampf bis zur letzten Minute.

    Alle kämpfen am Schluss um eine Provinz: In Buenos Aires entscheidet sich jede Wahl Argentiniens. Dort lebt schon fast die Hälfte der Bevölkerung. Nur wer es versteht, die Menschen dieses Teilstaates zu überzeugen, schafft den Einzug in die Casa Rosada, den Präsidentenpalast.

    Ulrich Achermann

  • In guten Wohnlagen steigen die Mieten weiter

    Die Mieten steigen nächstes Jahr insgesamt etwas langsamer. Das gilt allerdings nicht für die zentral gelegenen Wohnungen. Diese werden laut einer neuen Studie auch künftig teurer.

    Denn Wohnungen im Herzen der Stadt sind beliebt, insbesondere auch bei Mietern, die aus den EU-Staaten in die Schweiz arbeiten kommen. Anders als frühere Zuwanderer müssen sie sich nicht mehr mit Wohnsilos am Rand der Stadt zufrieden geben.

    Priscilla Imboden

  • Das Denklabor Collegium Helveticum wird 10

    Das Collegium Helveticum ist ein universitärer Think Tank, ein Denklabor. Die Institution der Uni Zürich und der ETH gibt es nun seit zehn Jahren. Sie versucht Geistes- und Naturwissenschaften zusammenzuführen. Ein Laboratorium für Transdisziplinarität, Denken ohne Scheuklappen heisst das.

    Beatrice Born

  • Migrationsprobleme in Florenz wachsen

    Die toskanische Metropole Florenz ist ein Schmelztiegel. In jüngster Zeit hat die linke Stadtverwaltung die so genannten lava-vetri, meist Roma aus Rumänien, im Visier. Sie stehen an den Strassen-Kreuzungen, reinigen Windschutzscheiben und erwarten dafür von den Autofahrern ein Trinkgeld.

    Diese Tätigkeit ist seit Ende August unter Androhung einer Busse verboten. In Florenz hat das eine rege Diskussion über eine neue Immigrations-Welle ausgelöst.

    Rolf Pellegrini

Autor/in: Martin Durrer