Kartellgesetz: Sechs Jahre Arbeit - für den Papierkorb

  • Mittwoch, 17. September 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. September 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. September 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eine ungewöhnliche Allianz hat in der Grossen Kammer dazu geführt, dass die Vorlage zum Kartellgesetz mit 99 gegen 80 Stimmen bei 12 Enthaltungen das Zeitliche segnet respektive im Papierkorb landet.

    Kartellgesetz: Sechs Jahre Arbeit - für den Papierkorb

    Rund sechs Jahre lang haben Bundesrat und Parlament an einer Revision des Kartellgesetzes gearbeitet. Nun ist der Nationalrat zum zweiten Mal nicht auf die Vorlage eingetreten - und hat sie damit versenkt. SVP, Grüne, BDP, die gewerkschaftsnahe Linke und ein Teil der FDP haben Nein gesagt.

    Was steckt hinter der Ablehnung?

    Philipp Burkhardt

  • Sowohl die Einheits-Krankenkasse als auch die Initiative zur Mehrwertsteuer dürften es am 28. September an der Urne schwer haben.

    Ein Nein zur Einheitskrankenkasse zeichnet sich ab

    Die Idee ist nicht neu, aber sie wird wohl auch diesmal eine Idee bleiben: Eine Einheitskasse statt vieler verschiedener Krankenkassen. Wäre vergangene Woche über die Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» abgestimmt worden, wäre sie abgelehnt worden.

    Das zeigt die zweite Trend-Umfrage des Forschungsinstitutes GfS in Bern.

    Peter Maurer

  • Wenn er das Aufsichtsgesetz nun betrachte, stünden ihm die Haare zu Berge, ärgert sich SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi.

    Krankenkassen-Aufsicht - eine sanfte Verschärfung

    Die Zeichen für ein Ja zur Einheitskasse stehen schlecht. Die BefürworterInnen haben aber politisch Druck gemacht - und dieser hat etwas bewirkt: Das Parlament will die Krankenkassen unter eine schärfere Aufsicht stellen. Der Nationalrat hat Ja gesagt zum Aufsichtsgesetz.

    Géraldine Eicher

  • Die meisten Shetländer wollen lieber Briten bleiben.

    Auf den Shetland-Inseln überwiegen die Nein-SagerInnen

    Die Bevölkerung der Shetland-Inseln pflegt in rauer Umgebung ihre kulturelle Eigenständigkeit, die Inseln sind sozusagen ein Destillat alles Schottischen.

    In Sachen Unahängigkeit von Grossbritannien sind sie aber nicht typisch schottisch: Die Mehrheit der 23'000 InselbewohnerInnen ist gegen die Unabhängigkeit von Grossbritannien.

    Marianne Landzettel

  • Der Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus sei ihm ein persönliches Anliegen, hat Bundesrat Berset dem SIG geschrieben.

    Bundesrat Bersets klares Zeichen gegen Antisemitismus

    Die jüngsten Bombardierungen des Gazastreifens hatten eine Flut von Kommentaren zur Folge - auch in der Schweiz. In sozialen Medien und auf Online-Portalen tauchten zahlreiche anti-jüdische Drohungen auf.

    Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund forderte in einem öffentlichen Brief, dass der Bundesrat Stellung beziehe.

    Nicoletta Cimmino

  • Die Berufsbildung entfernt sich in Frankreich immer weiter von der Berufswelt – mit der Folge, dass immer mehr Schüler und Schülerinnen die Gymnasien besuchen.

    Frankreichs Nöte mit der Berufsbildung

    Frankreichs Politik und Wirtschaft wünschen sich zwar eine Aufwertung der Berufsbildung. Weniger als 40 Prozent der französischen Jugendlichen machen eine Lehre. Das Land tut sich aber extrem schwer, die bisherige Lehrlingsausbildung zu verändern.

    Das liegt am zentralistische Schulsystem und daran, dass keine Sozialpartnerschaft existiert.

    Charles Liebherr

  • Guarani-Indianer in Mato Grosso do Sul.

    Guarani-Indios - leben und sterben unter dramatischen Umständen

    215 Stämme mit rund 400'000 Angehörigen, das ist alles, was vonden Urvölkern Brasiliens übriggeblieben ist. Bedroht sind sie alle, egal ob die Indios in weitläufigen Schutzgebieten im Urwald leben oder in Landwirtschaftsgebieten. Ein Augenschein beim Volk der Guarani in Südbrasilien.

    Ulrich Achermann

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser