Kaum noch Chancen für Verschüttete

  • Montag, 4. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 4. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 4. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Lawinen-Unglück im Diemtigtal kostete insgesamt vier Menschen das Leben. Die Suche nach den drei weiterhin Vermissten konnte heute nicht fortgesetzt werden. Ihre Chancen sind gering.

Weitere Themen:

Novartis übernimmt das Augenheilmittel-Unternehmen Alcon für 50 Milliarden Dollar.

Vittorio Lampugnani kritisiert den Burj Dubai, verteidigt aber das Hochhaus.

Peter Burri würdigt Albert Camus.

Das Generationengespräch: Eine erfahrene und eine junge Lehrerin über ihren Beruf - damals und heute.

Beiträge

  • Kaum noch Chancen für Verschüttete

    Die im Diemtigtal verschütteten Skifahrer haben nach Ansicht der Retter kaum noch Überlebenschancen. Sie wollen erst wieder eingreifen, wenn die Lawinengefahr gebannt ist.

    Beim Unglück sind bisher vier Menschen ums Leben gekommen. Vier Weitere liegen verletzt im Spital und drei Personen werden noch vermisst.

    Fredy Gasser

  • Novartis tätigt strategisch wichtigen Einkauf

    Es ist die grösste Übernahme der Schweizer Wirtschaftsgeschichte: Novartis wird Hauptaktionär des US-Augenheilkunde-Konzern Alcon. Ein strategisch wichtiger Einkauf.

    Die Milliardentransaktion ist Novartis insgesamt 50 Milliarden Dollar wert. 25 Prozent der Alcon-Aktien hat Novartis heute schon. Nun kauft das grösste Schweizer Pharmaunternehmen 52 Prozent vom bisherigen Besitzer Nestlé abkaufen. Für die restlichen 23 Prozent hat Novartis ein öffentliches Kaufangebot unterbreitet.

    Beat Soltermann

  • Schwerer Stand für Armutsbekämpfung

    Die Schweiz müsse mehr tun als bisher, um die Armut zu bekämpfen, sagt nach der Caritas auch die Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Ein Teil der Forderungen steht schon sehr lange auf der Wunschliste von Armuts-Bekämpfern - ohne dass aus den Wünschen Wirklichkeit geworden wäre.

    Das zeigt: Auch die neusten Ideen werden einen schweren Stand haben.

    Nathalie Christen

  • Vittorio Lampugnani.

    Wie viel Sinn machen Hochhäuser?

    Der höchste Wolkenkratzer der Welt ist in Dubai eingeweiht worden: Der Burj Khalifa ist 828 Meter hoch und kostete 1,5 Milliarden Dollar. Solche grossen Prestigetürme seien relativ schwer zu bewirtschaften, sagt der Architekt und ETH-Professor Vittorio Lampugnani.

    «Man schafft sich eine Menge künstlicher Probleme.»

    Casper Selg

  • Albert Camus.

    Albert Camus: Aus PR-Gründen ins Pantheon?

    Albert Camus ist nach wie vor einer der am meisten gelesenen französischen Schriftsteller. Nun will Präsident Nicolas Sarkozy dessen Gebeine in das Pantheon verlegen - und löst damit in Intellektuellenkreisen heftige Kritik aus.

    Sie verdächtigen Sarkozy, den Nobelpreisträger für PR-Zwecke zu missbrauchen. Heute vor 50 Jahren ist Camus ums Leben gekommen.

    Peter Burri

  • Generationengespräch: Zwei Lehrerinnen

    Zwei Lehrerinnen über die Schule und ihren Beruf damals und heute. Was hat sich verändert, was ist gleich geblieben? Welches sind die Hauptprobleme?

    Isabelle Egli ist Mitte 20 und unterrichtet seit drei Jahren 4. bis 6. Klasse im Schulhaus Untermosen, Wädenswil, in einer sozial eher ruhigen Gegend.

    Verena Jenzer unterrichtet schon seit fast 40 Jahren. Sie hat eine 1. und 2. Klasse im Schulhaus Geysried, einem sehr gemischten Quartier von Biel. Sie ist zudem in der Lehrerfortbildung tätig. Worauf hat sie sich vor knapp 40 Jahren als junge Lehrerin am meisten gefreut, wenn Sie auf das Schulhaus zuging?

    Casper Selg

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli