Kein zweiter Wahlgang in Afghanistan

  • Montag, 2. November 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 2. November 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 2. November 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das grosse Scheitern des Westens: Hamid Karzai bleibt Präsident in Afghanistan, trotz Wahlbetrug und Manipulation.

Weitere Themen:

Aussenpolitiker fordern vom Bundesrat, er solle die Visa-Praxis gegenüber libyischen Staatsbürgern verschärfen.

Der Druck auf das Schweizer Steuersystem werde bestehen bleiben, war heute am Europaforum Luzern zu vernehmen, es sei denn, die Schweiz sorge für einen faireren Steuerwettbewerb.

Die Vision fürs Museum: die superschnelle Swissmetro ist Geschichte. 

 

Beiträge

  • Karzai bleibt Präsident Afghanistans

    Hamid Karzai bleibt afghanischer Präsident, der zweite Wahlgang vom kommenden Samstag ist abgesagt. Damit ist zwar das zweieinhalbmonatige afghanische Wahl-Chaos beendet, doch auf eine Art und Weise, die niemanden befriedigt. Eine Einschätzung von Fredy Gsteiger.

    Fredy Gsteiger / Simone Fatzer

  • Druck auf Libyen mit Visa-Restriktionen

    Die Krise zwischen der Schweiz und Libyen bleibt verfahren. Aussenpolitiker fordern eine verschärfte Visa-Praxis gegenüber libyschen Staatsbürgern. Das ist in erster Linie eine Botschaft an den Bundesrat. Aber nicht nur.

    Fredy Gasser

  • Schweiz soll für fairen Steuerwettbewerb sorgen

    Das Geld ist knapp. Besonders dort, wo Staaten wegen der Krise Banken retten und die Wirtschaft stützen mussten. Das hat die Schweiz zu spüren bekommen. Unser Steuersystem geriet unter Druck, mit den bekannten Folgen.

    Nötig sei nun ein fairer Steuerwettbewerb in der Schweiz, war am Europaforum Luzern zu erfahren, wo über Steuerwettbewerb diskutiert wurde.

    Beat Soltermann

  • Swissmetro AG wird aufgelöst

    Von Zürich schnell mal nach Bern in bloss 12 Minuten und eben so schnell wieder zurück. So hatten es sich die Initianten der «Swissmetro» vor vielen Jahren kühn ausgedacht und 11 Millionen Franken in die Entwicklung einer superschnellen unterirdischen Schwebebahn gesteckt.

    Doch heute glaubt der Verwaltungsrat der Swissmetro AG nicht mehr an das ehrgeizige Projekt.

    Patrik Mühlhauser

  • Fünf Jahre nach dem Mord an Theo van Gogh

    Ein ganzes Land war im Schockzustand als vor fünf Jahren ein junger niederländischer Muslim-Extremist den Filmemacher Theo van Gogh ermordete. Das Attentat sorgte für grosse Unruhe. Brandanschläge auf Kirchen, Moscheen und Schulen waren die Folge.

    Heute ist die Ruhe zwar nicht gänzlich wiedergekehrt. Aber die vielen Aktionsprogramme, die es seit dem Mord gegeben hat, scheinen Früchte zu tragen.

    Elsbeth Gugger

  • Auf den Lehmhügel rechts wird Fischer Shishombur Mahji bald seine Hütte versetzen, um sie vor Überschwemmungen zu schützen.

    Klimawandel in Bangladesch zerstört Existenzen

    Die Kosten des Klimawandels sind in den armen Ländern nicht bloss Geldsummen: Es geht um Menschenleben, zerstörte Existenzen, bedrohte Gemeinschaften. In Bangladesch zum Beispiel helfen jetzt erste Projekte den Bewohnern, sich zu schützen.

    Thomas Häusler

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi