Keine Bewegung in der SBB Cargo-Krise

  • Donnerstag, 20. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die SBB-Angestellten im Werk Bellinzona wollen ihren Streik fortsetzen, auch während allfälligen Gesprächen mit der SBB-Spitze am Karfreitag.

Weitere Themen:

Die Credit Suisse erwartet wegen der US-Bankenkrise rote Zahlen im ersten Quartal.

Die Session ist nicht nur für die Politikerinnen und Politiker zu Ende gegangen, sondern auch für die Bundeshaus-Lobbyisten.

Ab sofort wird die «Bild»-Zeitung, Deutschlands auflagestärkstes Blatt, nicht mehr in Hamburg, sondern in Berlin gedruckt.

Beiträge

  • Kein Streik-Ende bei SBB Cargo

    Die Angestellten des SBB-Werks in Bellinzona setzen ihren Streik fort. Die Betriebsversammlung beschloss, den Arbeitsausstand erst abzubrechen, wenn die SBB Garantien für die Arbeitsplätze im Tessin abgebe.

    Damit bleiben die Streikenden bei ihren Forderungen, trotz der Verhandlungsbereitschaft von SBB-Chef Andreas Meyer. Übers Wochenende sollen erste Gespräche geführt werden.

    Die Frage an Alexander Grass: Ist das nicht ein Widerspruch: Streiken und verhandeln?

    Hans Ineichen

  • Crédit Suisse überrascht mit ihrem Gewinn.

    Finanzkrise hat Hedge Fonds erfasst

    Die Credit Suisse hat angekündigt, wegen der US-Finanzmarktkrise im ersten Quartal rote Zahlen zu schreiben.

    Noch vor Kurzem hatte es ausgesehen, dass die zweitgrösste Schweizer Bank relativ glimpflich davonkäme. Doch die globale Finanzkrise hat in den letzten Wochen die Hedge Fonds erfasst. Das hat Folgen für die Banken.

    Eveline Kobler

  • Kriminelle Börsenhändler in London

    An der Londoner Börse haben Spekulanten böswillig Gerüchte gestreut, um eine Bankaktie auf Talfahrt zu schicken. Sie verdienten mit der kriminellen Aktion gegen 200 Millionen Franken.

    Dies ist derzeit nur möglich, weil das Vertrauen unter den Banken wegen der weltweiten Finzkrise massiv gestört ist.

    Martin Alioth

  • Die Wandelhalle ist Heimat der Lobbyisten.

    Lobbyisten üben immer mehr Einfluss aus

    Die Session ist nicht nur für die Politiker und Politikerinnen zu Ende gegangen, sondern auch für die Bundeshaus-Lobbyisten.

    Lobbyisten sind heute, anders als früher, nicht mehr in erster Linie Vertreter grosser Verbände. Immer häufiger versuchen einzelne Firmen oder kleinere Berufsverbände direkt die Parlamentarier in ihrem Sinne zu beeinflussen. Eine problematische Entwicklung, sagen langjährige Parlamentsmitglieder.

    Priscilla Imboden

  • «Bild» ab sofort aus Berlin

    Neuerdings wird die «Bild»-Zeitung in Berlin gedruckt und nicht mehr in Hamburg. Das auflagenstärkste Blatt Deutschlands hat der Hansestadt nach 56 Jahren den Rücken gekehrt.

    Nun verkünden in der Hauptstadt gigantische Werbeplakate «Bild liebt Berlin».

    Fritz Dinkelmann

  • Lambiel kämpft mit Benotungssystem

    In Göteborg strebt Stéphane Lambiel derzeit seinen dritten WM-Titel an. Doch das neue Bewertungssystem benachteiligt Künstler wie ihn.

    Eigentlich wurde es eingeführt, um den Eiskunstlauf-Sport objektiver und transparenter zu benoten. Doch es scheint, als ob das Gegenteil der Fall wäre.

    Barbara Colpi

  • Resignierte Wähler in Italien

    In drei Wochen wählt Italien ein neues Parlament und damit eine Regierung. Eines steht jetzt schon fest: die Stimmberechtigten werden sehr lustlos an der Wahl teilnehmen, wenn überhaupt.

    Viele Italiener glauben, dass weder links noch rechts, die Probleme des Landes wirlich lösten kann oder vor allem will. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte Italiens.

    Massimo Agostinis

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber