Keine soziale Abfederung beim flexiblen Rentenalter

  • Freitag, 15. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 15. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Wer früher in Rente geht, soll dafür voll bezahlen. Die Gewerkschaften reagieren vehement auf die Vorschläge aus dem Nationalrat.

Weitere Themen:

Die SVP nimmt nicht an den Von-Wattenwyl-Gesprächen teil.

In Deutschland wird gegen mehrere hundert Verdächtige wegen Steuerhinterziehung ermittelt.

Die Eidgenössische Bankenkommission gerät wegen ihrer Rolle in der Bankenkrise in die Kritik.

Beiträge

  • Wer früher in Rente geht, soll dafür voll bezahlen

    Auch weniger Verdienende sollen die volle Rentenkürzung hinnehmen müssen, wenn sie vorzeitig in Pension gehen. Die nationalrätliche Sozialkommission hat eine Abfederung beim flexiblen Rentenalter knapp abgelehnt.

    Damit wird die 11. AHV-Revision zu einer reinen Sparvorlage. Denn die Erhöhung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre hat die Kommission gutgeheissen. Die Gewerkschaften habe vehementen Widerstand gegen das Vorhaben angekündigt.

    Katrin Hug

  • Von-Wattenwyl-Gespräche ohne SVP

    Die SVP hat an den Von-Wattenwyl-Gesprächen, dem Meinungsaustausch zwischen den Bundesratsparteien und dem Bundesrat, nicht teilgenommen.

    Die SVP versteht sich bekanntermassen nicht mehr als Bundesrats- sondern als Oppositionspartei. SP, FDP und CVP sind bei den Gesprächen dabei und sprechen von einer neue Ära.

    Pascal Krauthammer

  • Deutschland droht ein Steuerskandal

    Deutschland droht ein Steuerskandal

    Mit dem Rücktritt von Klaus Zumwinkel als Chef der Deutschen Post und weiteren Ermittlungsverfahren nimmt die Affäre um Steuerhinterziehung über Konten in Liechtenstein beispiellose Ausmasse an.

    Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt nicht nur gegen den scheidenden Post-Chef Zumwinkel, sondern gegen mehrere hundert vermögende Bundesbürger. Auch sie sollen versucht haben, mit Liechtensteiner Stiftungen Geld am deutschen Fiskus vorbei geschleust zu haben.

    Ursula Hürzeler

  • Finanzplatz Liechtenstein im Visier

    Finanzplatz Liechtenstein im Visier

    Im Zuge der deutschen Steuer-Affäre um Post-Chef Klaus Zumwinkel gerät das Fürstentum Liechtenstein unter Druck.

    Die Staatsanwaltschaft Bochum ist neben Zumwinkel mehreren deutschen Steuersündern auf der Spur, die über Stiftungen in Liechtenstein Kapitalerträge am heimischen Fiskus vorbeimogeln wollen.

    Steuerfahnder haben Stiftungen in Liechtenstein schon lange im Visier. Das Prinzip dahinter: Der Besitzer des Vermögens richtet eine Stiftung ein, vordergründig zu einem beliebigen Stiftungszweck und unter Trennung von seinem Vermögen, tatsächlich aber nur, um das Geld zu parken.

    Franco Battel

  • US-Präsident Bush in Afrika

    Ein Jahr vor dem Ende seiner Amtszeit reist US-Präsident George W. Bush noch einmal nach Afrika. Das Ansehen Bushs auf dem Kontinent ist weitgehend intakt.

    Die afrikanischen Länder haben in ihrem Kampf gegen Armut und Aids jahrelang finanzielle Unterstützung von der Regierung Bush erhalten. Allerdings prallen die wachsenden US-Interessen in Afrika neuerdings auf jene von Ländern wie China und Indien sowie der alten Kolonialmächte.

    Fredy Gsteiger

  • Globaler Schiffsverkehr als Umweltsünder

    Rund 90 Prozent des globalen Güterverkehrs wird per Schiff abgewickelt. Die Schiffe sind zwar umwelt-freundlicher als etwa Flugzeuge. Aber auch Schiffe produzieren das Treibhausgas CO2.

    Eine neue Studie im Auftrag der Uno-Behörde für Schifffahrt zeigt das Ausmass des Problems. Der CO2-Ausstoss wird wachsen, da auch der Gütertransport per Schiff zunehmen wird.

    Odette Frey

  • Jagd nach ältester Trophäe im Wintersport

    Bereits seit mehr als 120 Jahren stürzen sich in St. Moritz Sportler Kopf voran auf einem Schlitten in die Eisrinne des Cresta-Run und rasen mit einer Geschwindigkeit bis zu 140 km/h in die Tiefe.

    Sie kämpfen in der Disziplin Skeleton um die älteste Wintersport-Trophäe der Welt, den «Grand National».

    Immer wieder gibt es dabei furchterregende Unfälle: Vor zwei Wochen wurde einem Engländer der Fuss abgerissen. Doch das hält über 800 Skeletonfahrer aus allen Kontinenten nicht davon ab, Jahr für Jahr ins Engadin zu reisen.

    Marcel Meltscher

  • Schweizerische Bankenaufsicht in der Kritik

    Im Zuge der Hypothekenkrise in den USA haben die UBS und andere Banken Milliarden-Verluste eingefahren. In der Schweiz ist die Eidgenössische Bankenkommission EBK das eigentliche Frühwarn-System.

    Nun gerät die EBK in die Kritik: Sie hätte die Risiken erkennen und frühzeitig eingreifen sollen.

    Priscilla Imboden

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli