Keine Waffenruhe für Gaza in Sicht

  • Montag, 5. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 5. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 5. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Seit dem 27. Dezember greift Israel den Gazastreifen an, mit dem Ziel die Kämpfer der Hamas ausser Gefecht zu setzen. Vermittlungsversuche, sowohl von Frankreichs Präsidenten Sarkozy wie von einer Delegation ranghoher EU-Politiker, haben bisher zu keinem Erfolg geführt.

Weitere Themen

Die Sans Papier in Zürich schöpfen Hoffnung.

Ein Marokkaner wird Bürgermeister von Rotterdam.

Mit Nukleartechnik gegen die Lebensmittelkrise.

Beiträge

  • Die Spitäler im Gazastreifen sind überfüllt. Die Kämpfe fordern immer mehr Opfer unter den Unbeteiligten.

    Gaza kommt nicht zur Ruhe

    Die israelischen Streitkräfte setzen ihre Militäroffensive im Gazastreifen seit zehn Tag unverändert fort. Kampfjets, Kriegsschiffe und Bodentruppen fordern - auch unter der Zivilbevölkerung - immer mehr Opfer. Und eine Waffenruhe ist nicht in Sicht.

    Ruedi Mäder

  • Der aus Marokko stammende Ahmed Aboutaleb ist neuer Bürgermeister von Rotterdam.

    Rotterdam hat einen muslimischen Bürgermeister

    In den Niederlanden hat erstmals ein Einwanderer das Amt des Bürgermeisters in einer Stadt übernommen. Der aus Marokko stammende Ahmed Aboutaleb lenkt seit Montag die Geschicke in Rotterdam.

    Aboutaleb kam im Alter von 14 Jahren aus Marokko in die Niederlande. Er arbeitete zunächst als Journalist, später als Ministeriumssprecher und dann als Sozialminister in der niederländischen Regierung.

    Rechte protestieren

    Einige Politiker aus dem rechten Lager hatten angesichts Aboutalebs Ernennung Zweifel an seiner Loyalität gegenüber den Niederlanden geäussert. Demonstranten entrollten vor dem Bürgermeisteramt in Rotterdam ein Plakat mit der Aufschrift «Pim Fortyun hätte nicht gemocht, was heute hier passiert.»

    Ludger Kazmierczak

  • Mit Nukleartechnik gegen die Nahrungsmittelkrise

    Die UNO-Atombehörde IAEA wacht nicht nur über den Atomsperrvertrag. Sie soll auch die Nukleartechnik im zivilen Bereich fördern, auch im Kampf gegen die internationale Lebensmittelkrise.

    Fredy Gsteiger

  • Grundsatzfragen zur Schweizer Europa-Politik

    In fünf Wochen stimmen die Schweizer Bürgerinnen und Bürger ab über die Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU und die Ausdehnung auf die neuen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien. Das Abstimmungsresultat wird die zukünftige Europa-Politik der Schweiz massgeblich prägen.

    Oliver Washington

  • Ohne Dialog keinen Frieden in Nahost

    Obwohl die Verhandlungen zwischen den Hamas und Israel die israelische Militär-Offensive im Gazastreifen nicht verhindern konnte, will Alastair Crooke, der frühere Nahostberater von Javier Solana, die zerstrittenen Parteien wieder zusammenbringen.

    Birgit Kaspar

  • Papierlose in Zürich fordern Bleiberecht.

    Sans-Papier hoffen auf Härtefall-Kommission

    Der Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich will sich für eine Härtefall-Kommission für abgewiesene Asylbewerber einsetzen. Die Sans-Papiers zeigten sich verhalten optimistisch nach diesem Versprechen. Sie hofften auf mehr Zugeständnisse.

    In Zürich existierte bereits einmal eine solche Kommission. 2002 wurde sie nach drei Jahren abgeschafft, weil sie zwar Vorschläge für fremdenpolizeiliche Entscheide machen konnte, selber aber keine Kompetenzen hatte. 2007 wurde im Kantonsrat die Wiedereinführung gefordert. Der Rat lehnte ein entsprechendes Postulat jedoch ab.

    Keine Zugeständnissse machen will Hans Hollenstein allerdings bei den Kriterien, die über Aufenthalt oder Ausreise entscheiden. Es gehe zuerst darum, dass man sich beim Bund für eine einheitliche Regelung einsetze. So müsse etwa geklärt werden, was «Offenlegung der Identität» bedeute. Diese Vorgabe werde nämlich von Kanton zu Kanton anders gehandhabt.

    Sonja Schmidmeister

  • Wer sind die Menschen ohne Papiere in der Schweiz?

    Die Zahl der Sans-Papier in der Schweiz wird auf rund 90 000 geschätzt. Die meisten sind ehemalige Saisoniers, die nach Ablauf ihrer Arbeitsbewilligung illegal in der Schweiz bleiben und abgewiesene Asylsuchende.

    Alexander Sautter

Moderation: Simone Fazter, Redaktion: Monika Oettli