Klimapolitik am WEF

  • Freitag, 29. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 29. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 29. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Am Wirtschaftsforum WEF in Davos wird über Klimapolitik diskutiert. Es ist Zuversicht zu hören, dass das Problem gelöst werden könne.

Weitere Themen:

Der frühere britische Premierminister Tony Blair verteidigt sich vor einem Untersuchungsausschuss.

Die Finanzminister der Kantone wollen Pauschalbesteuerungen leicht erhöhen.

Künftig beliefert in der Schweiz noch eine einzige Nachrichtenagentur die Zeitungen, Radio und Fernsehen sowie die Behörden mit Inland-Themen.

Beiträge

  • Klimapolitik am WEF

    Die Klimapolitik stand heute zuoberst auf der Traktandenliste am WEF in Davos: Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten darüber, wie es nach dem Gipfel in Kopenhagen weitergehen soll.

    Sie waren dabei recht zuversichtlich. Allerdings nicht wegen der Beschlüsse von Kopenhagen, sondern wegen der Entwicklung des Ölpreises.

    Priscilla Imboden

  • Chef des Öl-Giganten Shell befürwortet Verursacherprinzip

    Was macht die Wirtschaft aus den Beschlüssen am Klimagipfel in Kopenhagen? Das fragt man sich am WEF in Davos. «Was wir in erster Linie brauchen ist ein Preis für das CO2», sagt Peter Voser, Chef von Royal Dutch Shell. Er sei ein Freund des Verursacherprinzips.

    Casper Selg

  • Blair rechtfertigt sich vor Irak-Ausschuss

    Der ehemalige Premier Tony Blair wurde vor dem britischen Untersuchungsausschuss zu den Ursachen und Folgen des Irak-Kriegs nicht ernsthaft auf die Probe gestellt. Es sei keine Lüge oder Täuschung gewesen, sondern eine Entscheidung, so Blair.

    Martin Alioth

  • Finanzdirektoren wehren sich für Pauschalbesteuerung

    Reiche Ausländer leben in der Schweiz, arbeiten aber nicht hier und bezahlen deshalb nur eine pauschale Steuer. Eine Ungerechtigkeit, meinen viele.

    So haben vor einem Jahr die Zürcher Stimmbürger die Pauschalbesteuerung kurzerhand abgeschafft. In andern Kantonen laufen Initiativen mit dem gleichen Ziel. Seither ist den Kantonsregierungen klar, dass sie etwas unternehmen müssen.

    Oliver Washington

  • Unfreiwilliges Monopol wegen Agenturen-Schwund

    Presseagenturen versorgen den journalistischen Markt mit Basisinformationen. Zeitungen und elektronische Medien beziehen oft ihre erste Information aus einer Agenturmeldung.

    Nun schliesst die deutsche Agentur ddp ihr Büro in der Schweiz. Damit ist die Schweizerische Depeschenagentur die einzige Agentur, die über die Schweizer Innenpolitik und das Geschehen in den Regionen berichtet.

    Klaus Bonanomi

  • Asylsuchende Minderjährige besser schützen

    Kinder und Jugendliche, die alleine in die Schweiz einreisen und Asyl beantragen, würden hier zu wenig gut geschützt. Das sagt eine Studie des Hilfswerks Terres des hommes.

    Immer wieder verschwänden Minderjährige während ihres Asylverfahrens. Die Organisation fordert einen besonderen Schutz für unbegleitete minderjährige Asylsuchende.

    Patrick Mülhauser

  • Was islamische Frauen zum Burka-Verbot denken

    Das Burka-Verbot, also ein Verbot der völligen Verschleierung in der Öffentlichkeit, wird derzeit in verschiedenen Ländern diskutiert und ist laut und schrill. Die Frage aber, welche Frauen einen Ganzkörperschleier tragen und warum eigentlich, geht oftmals vergessen.

    Zwei Soziologinnen, die aus dem islamischen Kulturraum stammen, antworten. Sie lehnen die Ganzkörperverschleierung ab. Trotzdem finden sie, man müsse das Problem differenziert betrachten.

    Judith Huber

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi