Klimaschutzziele bremsen Klimawandel zu wenig

  • Freitag, 30. Oktober 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 30. Oktober 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 30. Oktober 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Staatengemeinschaft will, dass sich die Erde um maximal zwei Grad erwärmt. Die geplante Reduktion an Treibhausgasen reicht aber nur für plus 2.7 Grad.

    Klimaschutzziele bremsen Klimawandel zu wenig

    In einem Monat beginnt in Paris der Klimagipfel. Das Ziel: ein neuer Klimavertrag. Bereits jetzt haben die meisten Länder bekannt gegeben, wie viel Treibhausgas sie in Zukunft einsparen wollen. Doch das reiche nicht, sagt die Uno.

    Thomas Häusler

  • Hacker konnten mit einigen Informatik-Kenntnissen die Passwörter des Wasserversorgers einsehen und hätten so die Schalthebel des Werks übernehmen können. Symbolbild.

    Informatik-Sicherheitslücke bei Wasserversorger

    Die Gefahr kommt aus dem Netz. Kraftwerke, Verkehrssysteme oder die Wasserversorgung - alles potentielle Ziele für Attacken übers Internet, warnt der Bund. Ein neuer Fall zeigt: Die Schweizer Versorger machen den Hackern das Leben zum Teil zu leicht.

    Gaudenz Wacker

  • Drei Banken sind aufgrund des Steuerstreits zusammengebrochen: die Bank Wegelin, die Bank Frey und die Neue Zürcher Bank.

    Kasse machen mit dem Steuerstreit

    Zwölf Milliarden Dollar - diese riesige Summe haben die US-Behörden bisher im Zusammenhang mit dem amerikanisch-schweizerischen Steuerstreit einkassiert.

    Ein Teil kommt von Amerikanerinnen und Amerikanern, die Steuern hinterzogen haben, ein anderer Teil sind Bussen, die Schweizer Banken zahlen mussten. Eine Zwischenbilanz aus amerikanischer und aus Schweizer Sicht.

    Manuel Rentsch und Beat Soltermann

  • Ignazio Marino: »Ich habe mich entschieden, meinen am 12. Oktober eingereichten Rücktritt zurückzuziehen».

    Der Sindaco von Rom muss gehen

    Die spinnen, die Römer, würde Obelix sagen, wenn er davon hören würde. Viele Römerinnen und Römer würden ihm recht geben. Ihre Stadt ist nämlich in ein politisches Chaos gestürzt. Bürgermeister Ignazio Marino trat vor drei Wochen zurück. Gestern sagte er, er wolle bleiben.

    Aber nun muss er definitiv gehen, weil über die Hälfte der Gemeindeparlamentarier zurückgetreten sind.

    Franco Battel

  • Bürgertum ist Ober- und Mittelschicht. Bild: Elefantenrunde am Wahlsonntag, 18. Oktober 2015.

    «Eine bürgerliche Gesellschaft par excellence»

    Die Schweiz sei wieder bürgerlicher geworden bei den letzen Wahlen, heisst es. Die FDP will bürgerlich sein, die CVP, die SVP und die BDP sowieso. Sogar von den Sozialdemokraten heisst es, sie seien bürgerlicher geworden.

    Der Historiker Albert Tanner hat über das Bürgertum und seine Rolle in der Schweizer Geschichte geforscht. Ein Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Bundesrat Didier Burkhalter und seine Frau Friedrun Sabine betrachten den Schweizer Pavillon, am Freitag, 30. Oktober 2015, an der Expo in Mailand.

    Die Mailänder Expo und die kühnsten Träume

    Anfang Sommer war die Expo in Mailand überall Thema. Es gab viele Warnungen, viel Kritik. Von Mafia, von Verzögerungen und Chaos war die Rede. Morgen geht die Weltausstellung 2015 zu Ende. Und sie gilt als Erfolg.

    Auch im Schweizer Pavillon: 2,1 Millionen Menschen haben ihn besucht - eine halbe Million mehr als erwartet. Ein Abschiedsbesuch.

    Alexander Grass

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Isabelle Jaggi