Kölns Polizeichef muss nach Übergriffen gehen

  • Freitag, 8. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 8. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 8. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers ist nach den massiven sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

    Kölns Polizeichef muss nach Übergriffen gehen

    Die Vorfälle in Köln schlagen weiterhin hohe Wellen. Neustes Kapitel: Der Polizeipräsident wird in den Ruhestand versetzt. Grund sind das Versagen der Polizei in der Silvesternacht und die Informationspolitik.

    Peter Voegeli

  • Zürich ist nicht Köln. Doch auch in der Schweiz nehmen sexuelle Belästigungen in der Öffentlichkeit zu. Pro Jahr sind es ca. 600 Anzeigen.

    In der Schweiz nehmen sexuelle Übergriffe von Gruppen zu

    Organisierte Massenbelästigungen hat man in der Schweiz noch nicht erlebt - nicht in der Dimension, wie sie sich in Köln zutrugen. Aber die Polizei stellt fest, Frauen werden vermehrt von Männergruppen belästigt.

    Sarah Nowotny

  • Der offiziellen Statistik müssen etwa zwei Prozent Arbeitslose dazugeschlagen werden. Damit sind also etwas mehr als 5 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ohne Arbeit.

    Immer mehr Ausgesteuerte in der Schweiz

    In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit 2015 leicht gestiegen - von 3.2 auf 3.3 Prozent. Überraschend ist das nicht: Der Franken ist stark und die Konjunkturaussichten sind eher trübe.

    Rechnet man die Ausgesteuerten zu den Arbeitslosen, sind rund fünf Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ohne Arbeit.

    Massimo Agostinis

  • Nach fast zweieinhalb Jahren Friedensprozess ist der Konflikt neu entflammt - mitten in dicht bewohnten Quartieren. Bild: Proteste in Diyarbakir.

    Konflikt zwischen Türkei und Kurden neu entflammt

    Seit der türkische Präsident Erdogan im Juli 2015 den Friedensprozess als gescheitert erklärte, eskaliert erneut die Gewalt. Menschenrechtsorganisationen sprechen von kriegsähnlichen Zuständen in mehreren kurdischen Städten und rufen die EU zum Einschreiten auf.

    Nicht nur in Europa, auch in der Türkei gibt es Informationslücken.

    Luise Sammann

  • Foto des saudischen Schiitenführers Nimr Baqir al-Nimr in einer Zeitung. Er wurde mit 46 anderen Menschen am 2. Januar hingerichtet, wegen Anstiftung zu Terrorismus und Gewalt.

    Saudi-Arabien und die Rolle des Westens

    Lange Zeit war das Königsreich Saudi-Arabien der Lieblingsverbündete des Westens im Nahen Osten, ein exzellenter Kunde für topmoderne Waffen und ein Anker der Stabilität. Dass Saudi-Arabien ein Unrechtsregime ist, darüber wurde hinweggesehen.

    Doch die Zweifel an der engen Partnerschaft wachsen und die Kritik wird lauter, nicht erst seit den jüngsten Hinrichtungen.

    Fredy Gsteiger

  • Gisela Mota wollte in ihrer Stadt ein neues Sicherheitskonzept einführen. Nur einen Tag nach Amtsantritt wurde die 33-Jährige ermordet.

    Mexkio: Bundespolizei will gegen Drogenkartelle vorgehen

    Die 33-jährige Bürgermeisterin von Temixco in Mexiko wollte in ihrer Stadt ein neues Sicherheitskonzept einführen, um die Macht des organisierten Verbrechens zu brechen. 24 Stunden nach ihrem Amtsantritt war sie tot - ermordet. Der Regierungschef des Bundesstaates Morelos reagiert.

    Soldaten und Bundespolizisten sollen durchgreifen. Einschätzungen von Klaus Ehringfeld, Journalist in Mexiko-Stadt.

    Samuel Wyss

  • Eine Luftaufnahme zeigt den Wanjiazhai-Damm im Bau in der Provinz Shanxi, China. Der 434 Meter hohe Damm wurde von der chinesischen Regierung und der Weltbank finanziert.

    Die Weltbank und die Menschenrechte

    Das Ziel der Weltbank ist es, wenig entwickelte Länder finanziell zu unterstützen und damit die Armut zu senken. Nachdem die Weltbank im Frühjahr 2015 zugeben musste, dass mit Projekten wie dem Bau von Staudämmen Millionen Menschen vertrieben werden, hagelte es Kritik.

    Folgen für die Politik der Weltbank habe das bislang nicht gehabt, kritisiert die UNO.

    Maren Peters

  • In der Hochphase des Imperialismus war Cecil Rhodes einer der führenden Akteure des Wettlaufs um Afrika.

    Die umstrittene Vergangenheit des Cecil Rhodes

    Im britischen Königreich ist eine Bewegung entstanden, die sich mit der kolonialen Vergangenheit kritisch auseinandersetzt. Der Streit um die alte Kolonialpolitik droht nun die uralte englische Universitätsstadt Oxford zu erfassen.

    Im Visier ist Cecil Rhodes - wegen seiner umstrittenen Vergangenheit.

    Martin Alioth

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Matthias Kündig