Kompromiss zur Ausschaffungsinitiative

  • Mittwoch, 11. März 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. März 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 11. März 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bundespräsidentin Sommaruga in der Nationalratsdebatte zur Umsetzung der SVP-Initiative «für die Ausschaffung krimineller Ausländer», am 11. März.

    Kompromiss zur Ausschaffungsinitiative

    Der Nationalrat sagt Ja zur Umsetzung der SVP-Initiative «für die Ausschaffung krimineller Ausländer», allerdings nur mit einer sogenannten Härtefall-Klausel; er ist damit dem Ständerat gefolgt. Die SVP ist erbost und droht mit ihrer Durchsetzungsinitiative.

    Interview mit Justizministerin Sommaruga.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Übergabe der gesammelten Unterschriften der sogenannten «Milchkuh-Initiative im März 2014. Der Luzerner Ständerat Konrad Graber sagt dazu: «Es handelt sich um ein Kuckucksei; ist das Ei einmal ausgebrütet, wird der Kuckuck andere Bereiche eines funktionierenden Staates aus dem Nest werfen».

    Kein Gehör für die «Milchkuh-Initiative»

    Die Volksinitiative «für eine faire Verkehrs-Finanzierung» fordert, dass die gesamten Einnahmen aus der Mineralölsteuer dem Strassenverkehr zugute kommen. Die Mehrheit im Ständerat befürchtet in der Folge Steuerausfälle von 1,5 Milliarden Franken - und empfiehlt deshalb ein Nein.

    Nächste Station ist der Nationalrat.

    Géraldine Eicher

  • Das neue NZZ-Chefredaktions-Team: $Felix E. Müller, Eric Gujer und Anita Zielina.

    Der neue NZZ-Chefredaktor Eric Gujer

    Der Verwaltungsrat der NZZ hat Eric Gujer als neuen Chefredaktor bestimmt: Seit fast 30 Jahren ist der 52-Jährige für die NZZ im Einsatz, in der DDR, in Jerusalem, Moskau und Berlin. 2013 übernahm er das Auslandressort. Ein Traumjob? Eric Gujer im Gespräch.

    Simone Fatzer

  • «Willkommen auf dem Panzerfriedhof von Tzagarat. All die Panzer und Waffen, die hier aufgehäuft sind, wurden ins Land gebracht, um das eritreische Volk auszulöschen. Sie wurden den Äthiopiern von Russen und Amerikanern geliefert, um uns zu zerstören», sagt Fitsum Gebratu, der Hüter des Panzerfriedhofs.

    Der Panzerfriedhof von Asmara in Eritrea

    Eritrea galt einmal als Vorzeigestaat Afrikas. In den 1990er-Jahren erhielt das Land eine vorbildliche Verfassung. Doch der erste eritreische Präsident Issaias Afeworki regiert das Land seit über 20 Jahren mit eiserner Hand.

    Reportage aus Eritrea und die Begegnung mit einer Eritreerin in der Schweiz.

    Patrik Wülser und Elmar Plozza

  • Mahnwache vor dem Ensi. Zweieinhalb Wochen nach dem Unfall von Fukushima standen zum ersten Mal AKW-Gegner vor dem Ensi, seither haben fast 400 Leute mitgemacht, einige waren schon über 100 Mal dabei.

    800 Mahnwachen gegen Atomenergie

    Im Durchschnitt sind es sechs Leute, die seit vier Jahren konsequent vier Abendee pro Woche vor der Atomaufsichtsbehörde Ensi in Brugg gegen Atomkraft demonstrieren. Am 4. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima findet die Mahnwache zum 800. Mal statt.

    Ein Besuch beim harten Kern der AtomgegnerInnen.

    Sarah Nowotny

  • Tadayuki Yokomura, Chef des AKW Kariwa-Kashiwazaki.

    Tepco hofft auf das weltgrösste Atomkraftwerk

    Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima gibt sich der Stromkonzern Tepco geläutert. Im zerstörten AKW kämpft das Unternehmen zwar immer noch mit kontaminiertem Wasser.

    Seine Zukunft sieht der Konzern aber in der weltgrößten Atomanlage Kariwa-Kashiwazaki - auf der anderen Seite der japanischen Hauptinsel.

    Martin Fritz

  • Blick auf ein Stahlwerk in Mariupol. Alle sehen, dass die ukrainische Wirtschaft marode ist, und trotzdem sind alle grundsätzlichen Reformversuche gescheitert.

    Mit Geld ist die ukrainische Wirtschaft nicht zu retten

    Die Ukraine steht kurz vor dem Staatsbankrott, nur dank Milliardenhilfe von EU und IWF wurde bislang das Schlimmste verhindert. Der IWF hat am Mittwoch ein Hilfspaket mehr als 17,5 Milliarden Dollar geschnürt.

    Doch Geld löst das strukturelle Problem nicht, sagt der Ökonomen Swjatoslaw Schwevzov in Kiew.

    Brigitte Zingg

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge