Korruption kostet die EU jedes Jahr 120 Milliarden Euro

  • Montag, 3. Februar 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 3. Februar 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 3. Februar 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström  sagt zum Bericht über Korruption in der EU: «Das Ausmaß des Problems ist atemberaubend».

    Korruption kostet die EU jedes Jahr 120 Milliarden Euro

    In allen 28 EU-Ländern gibt es nach einer Mitteilung der EU-Kommission Korruption - allerdings in ganz verschiedenem Ausmass. Die Musterschüler sind Schweden, Dänemark und Finnland. Am unteren Ende der Skala rangieren südeuropäische Staaten wie Griechenland oder Italien.

    EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hat Massnahmen gegen Korruption vorgestellt.

    Veronika Meier und Urs Bruderer

  • Proteste gegen Korruption im vergangenen November in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Die Demonstranten trugen Masken mit dem Gesicht von Premier Plamen Oresharski.

    Bulgarien: Recht und Gerechtigkeit als Fremdworte

    Auch die monatelangen Proteste der Bevölkerung haben kaum etwas geändert an der Korruption in Bulgariens Wirtschaft und Politik. Der Grund für die Korruption liegt darin, dass der Machtwechsel nach dem Ende des Kommunismus schief ging, sagt Ognyan Minchev.

    Er ist Präsident von Transparency International in Bulgarien.

    Christoph Wüthrich

  • Bild einer Mammografie

    Umstrittene Brustkrebsvorsorge

    Immer mehr Menschen erkranken an Krebs. Das zeigen die jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation. Sie zeigen auch, dass sich neben Lungenkrebs vor allem Brustkrebs ausbreitet. Die WHO empfiehlt deshalb Prävention.

    Das «Swiss Medical Board» hingegen rät von vorsorglichen Reihenuntersuchungen ab.

    Thomas Häusler

  • «Free Pepper» -  mit diesem Slogan wollen Bauernverbände, Züchter und Nichtregierungs- gegen das Patent von Syngenta vorgehen.

    Klagen gegen Peperoni-Patent

    Der Agrarkonzern Syngenta will eine Peperoni-Sorte mit Resistenz gegen einen bestimmten Schädling entwickelt haben.

    Bauern-, Züchter- und Umweltorganisationen aus 27 Ländern klagen nun beim Europäischen Patentamt: Syngenta habe einfach eine wilde Peperoni, die resistent sei gegen den Schädling mit einer kommerziellen Sorte gekreuzt.

    Denise Schmutz

  • Blick auf die Strafanstalt Thorberg. Direktor Caccivio ist entlassen worden.

    Thorberg-Direktor entlassen

    Der Direktor der Berner Strafanstalten Thorberg, Georges Caccivio, ist vorläufig seines Amtes enthoben worden. Dies hat der bernische Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser vor gut einer Stunde verfügt.

    Caccivio wird Führungsschwäche vorgeworfen; auch soll er einzelne Gefangene bevorzugt haben.

    Christian Strübin

  • Bundespräsident Burkhalter (3.v.l.) und seine Frau Friedrun Sabine Burkhalter (3.v.r.) wurden vom japanischen Kaiser und seiner Frau empfangen.

    «Die Botschaft ist: Japan ist wieder da»

    Bundespräsident Didier Burkhalter ist dieser Tage in Japan. Gefeiert werden 150 Jahre diplomatiche Beziehungen. Die Insel verharrte jahrelang in einer Agonie - jetzt ist es wirtschaftlich wieder zurück an der Weltspitze. Das Gespräch über das neue japanische Selbstbewusstsein.

    Martin Fritz

  • Ein Mädchen und ein Junge nach einem Angriff von Assads Truppen auf Aleppo.

    Wie helfen in Syrien?

    Wir haben alle versagt, sagte Italiens Aussenministerin Bonino zum Auftakt zum Auftakt einer weiteren internationalen Konferenz für humanitäre Hilfe in der Syrienkrise. Sechs Milliarden Dollar sind allein dieses Jahr nötig, schätzt die Uno. Gerade mal ein Zehntel davon ist zugesichert.

    Und: Es ist unklar, wie die Hilfe überhaupt zu den Notleidenden in Syrien gelangen kann.

    Philipp Scholkmann

  • Etihad Airways hegt Pläne für Einstieg bei Alitalia

    Der italienische Ministerpräsident Enrico Letta hat am Wochenende Abu Dhabi besucht: Etihad, die Fluggesellschaft aus dem Golf-Emirat, zeigt sich willig, die schwer defizitäre Alitalia zu übernehmen. Innert vier Wochen sollen die Details geregelt werden.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig