Krankenkassenprämien steigen um 15 Prozent

  • Montag, 25. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 25. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 25. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Im nächsten Jahr werden die Prämien für die Krankenkassen im schweizerischen Durchschnitt um 15 Prozent steigen. Davon geht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) aus. Die Bandbreite der Erhöhung bewegt sich zwischen drei und 20 Prozent je nach Kanton.

Weitere Themen

Die Revision des Mietrechts wird vom Nationalrat abgelehnt.

Freihandelsabkommen mit Kolumbien in der Kritik.

Beiträge

  • Krankenkassenprämien steigen mehr als erwartet

    Die Prognosen gingen davon aus, dass die Krankenkassenprämien im 2010 um rund zehn Prozent erhöht würden. Nun teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit, dass die Prämien im Schnitt sogar um 15 Prozent steigen werden. Doch die Unterschiede von Kanton zu Kanton sind gewaltig.

    Oliver Washington

  • Nationalrat lehnt Vorschlag für neues Mietrecht ab

    Die Koppelung der Mietzinse an die Hypothekarzinse gilt seit Jahren an unbefriedigend. Doch der Vorschlag des Bundesrats, die Wohnungsmieten in Zukunft von der Teuerung abhängig zu machen, stiess im Nationalrat auf keine Mehrheit.

    Die Grosse Kammer hat mit klarer Mehrheit beschlossen, nicht auf die Mietrechtsrevision einzutreten.

    Philipp Burkhardt

  • Wie weiter mit der Mietrechtsrevision?

    Die Mietzinsen sollten nach dem Willen des Bundesrats von den Hypothekarzinssätzen abgekoppelt werden und künftig zu etwa 90 Prozent der Teuerung folgen. Der Hauseigentümerverband forderte 100 Prozent. Ansonsten sei jeder Kompromiss mit den Vermieterverbänden gestorben.

    «Wenn es in den nächsten Jahren überhaupt eine Änderung des Mietrechts geben wird, dann nur durch eine Volksinitiative.» meint Philipp Burkhardt, Bundeshauskorrespondent von SR DRS.

    Simone Fatzer

  • Umstrittenes Freihandelsabkommen mit Kolumbien

    Das Freihandelsabkommen der Schweiz mit Kolumbien wird von entwicklungspolitischen Kreisen kritisiert. Die Schweiz sei zu wenig kritisch gegenüber der Menschenrechtssituation in diesem lateinamerikanischen Land.

    Der Nationalrat debattierte über die Verquickung von Handelsfragen mit Menschenrechtsfragen.

    Dieter Kohler

  • Schlechte Stimmung unter GM-Arbeitern

    Die Wahrscheinlichkeit, dass General Motors, der einst weltweit grösste Autohersteller in ein Konkursverfahren unter Gläubigerschutz geschickt wird, ist gross. Und Tonawanda, eine Stadt im US-Bundesstaat New York, wäre davon besonders betroffen.

    GM ist der wichtigste Arbeitgeber in Towanda. Und dementsprechend schlecht ist die Stimmung unter den Angestellten. Viele von ihnen glauben, dass die Belegschaft nun für die Fehler des Managements zahlen müsse.

    Peter Voegeli

  • Afrika vor dem Ausverkauf

    Afrikas Regierungen vergeben grosse Ländereien an ausländische Investoren aus den ölreichen Golfstaaten, aus China, Japan oder auch aus Südkorea. Damit soll die landwirtschaftliche Produktion erhöht werden.

    Kritiker reden von neuem Kolonialismus. Andere glauben an die Möglichkeit, so die Ernährungslage in der Welt zu verbessern. Ein Uno-Bericht dokumentiert nun Chancen und Gefahren dieser Entwicklung. Vor allem Gefahren.

    Markus Mugglin

  • Georgiens Opposition organisiert sich

    Der Widerstand gegen den georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili wächst im eigenen Land. Bei Dauerprotesten in der Hauptstadt Tiflis wird lautstark sein Rücktritt gefordert.

    Viele im Land sind überzeugt, Saakaschwili sei mitverantwortlich dafür, dass Georgien die Teilrepubliken Südossetien und Abchasien verloren hat. Und sie lehnen Saakaschwilis autoritären Regierungsstil ab. Für morgen Dienstag dem Nationalfeiertag hat die georgische Opposition zu einer Gross-Kundgebung aufgerufen.

    Peter Gysling

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Urs Bruderer