Krisengipfel zur Rettung von Lehman Brothers

  • Sonntag, 14. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 14. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 14. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In New York wird seit Freitagabend über die Zukunft der taumelnden Investmentbank Lehman Brothers verhandelt. US-Finanzminister Henry Paulson hat die Chefs grosser US-Banken und der Notenbank Fed bereits zu einem dritten Krisentreffen zusammengerufen.

Weitere Themen:

Im Süden Nigerias - einer erölreichen und seit langem umkämpften Region - droht die grösste Rebellengruppe mit Krieg.

Das Geld aus der so genannten «Kohäsionsmilliarde» ist ab morgen in den Empfängerländern abrufbar.

Beiträge

  • Stark angeschlagen: Die US-Investmentbank Lehman Brothers.

    Krisengipfel soll Investmentriesen Lehman retten

    In New York haben die Manager grosser amerikanischer Banken zusammen mit der US-Regierung das ganze Wochenende über nach einer Lösung für die angeschlagene Lehman Brothers gesucht.

    Dabei dürfte es um die Zerschlagung oder gar die Abwicklung der viertgrössten amerikanischen Investmentbank gehen - mit möglichst geringen Folgen für die weltweiten Finanzmärkte.

    Die Lage ist ernst: Wird vor Börsenstart der neuen Woche keine Lösung gefunden, droht ein Kurssturz, die der fast 160 Jahre alten Traditionsbank das Genick brechen könnte.

    Beat Soltermann: Gibt es Hinweise darauf, was bei den Verhandlungen herauskommen könnte?

    Martin Durrer

  • MEND-Rebellen in Nigeria (Archibild Juli 2008)

    Rebellen in Nigerias Süden erklären den Ölkrieg

    In Nigeria hat eine der grössten Rebellengruppen den «Ölkrieg» ausgerufen. Sie machte Regierungstruppen dafür verantwortlich, die zuvor ihre Stellungen angegriffen im Süden des Landes angegriffen hatten. Nun gelte aus Sicht der Rebellen der Kriegszustand.

    Was die Ausrufung eines «Ölkriegs» bedeuten könnte, ist unklar. Angriffe von Rebellen auf die Öl-Infrastruktur und auch die Entführung von ausländischen Mitarbeitern der Ölindustrie gab es in der Vergangenheit häufig. Sie haben zu deutlichen Einbussen bei der Ölförderung geführt.

    Nigeria ist der grösste Ölproduzent in Afrika, die Menschen im Nigerdelta zählen aber zu den ärmsten der Welt. Die Rebellengruppen verlangen eine grössere Beteiligung der Region an den Öleinnahmen, die im Niger-Delta erzielt werden.

    Ruedi Küng

  • Polen verteilt Geld aus der «Kohäsionsmilliarde»

    Zwei Jahre nach dem Ja der Schweizerinnen und Schweizer zur so genannten «Kohäsionsmilliarde» kommt das Geld in den Empfängerländern an. In Polen zum Beispiel können die Anträge für Projekte eingereicht werden, die dann mit Schweizer Geld mitfinanziert werden.

    Marc Lehmann

  • George Nelson: Wegweisender Designer, kritischer Kommentator

    George Nelson ist weniger bekannt als seine Designerkollegen Charles und Ray Eames, dabei zählt auch er zu den wichtigsten amerikanischen Designern des 20. Jahrhunderts. Nelson war Pionier im Möbeldesign, Fachjournalist und kritischer Kommentator seiner Zeit.

    In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden.

    Nadja Fischer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Judith Huber