Kritik an Calmy-Reys Kosovo-Besuch

  • Mittwoch, 26. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 26. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 26. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey betritt nur wenige Tage nach ihrem umstrittenen Besuch in Iran wieder heisses Pflaster: Diesmal wird Kritik schon im Vorfeld ihres Besuchs in Kosovo laut.

Weitere Themen:

Die SBB will noch einmal intensiv prüfen, ob der Arbeitsplatzabbau im Werk Bellinzona tatsächlich nötig ist.

In Argentinien kommt es drei Monate nach ihrer Wahl zu massiven Protesten gegen Präsidentin Cristina Kirchner.

Simbabwes Präsident Mugabe dürfte die Wahlen vom Wochenende gewinnen; trotz seiner katastrophalen Politik der letzten Jahre.

Immer mehr Stimmen fordern strenge Regeln für Rating-Agenturen im Finanzbereich.

Beiträge

  • Kritische Stimmen zu Kosovo-Reise

    Rund anderthalb Wochen nach ihrer umstrittenen Reise nach Iran begibt sich Aussenministerin Micheline Calmy-Rey nach Kosovo. Dafür erntet sie schon im Vorfeld Kritik.

    Vor allem die beiden Präsidenten der aussenpolitischen Kommissionen von National- und Ständerat äusserten sich kritisch dazu. Calmy-Rey will in Pristina an der Eröffnung der Schweizer Botschaft in Kosovo teilnehmen. Unter anderem trifft sie auch den kosovarischen Premieminister Hashim Thaci.

    Pascal Krauthammer

  • Wahlplakat in Simbabwe.

    Mugabe dürfte Simbabwes Präsident bleiben

    Im afrikanischen Krisenstaat Simbabwe wird am Samstag der Präsident gewählt. Gewinnen dürfte der seit 28 Jahren mit eiserner Hand regierende Robert Mugabe. Schon im Vorfeld gab es Manipulations-Vorwürfe.

    Mugabe ist höchst umstritten. Er führte das einst blühende Land an den Rand des Abgrunds. Nun hat er alles unternommen, um den Wahlausgang vorzubestimmen und seine drei Konkurrenten auszubooten.

    Ruedi Küng

  • Mindestens einer glaubt noch an eine Lösung für Nahost

    Die Zahl jener, die noch an einen Erfolg der Friedens-Bemühungen in Nahost glauben, wird immer kleiner. Sari Nusseibeh ist einer von ihnen und er hat noch Visionen.

    Der Palästinenser Nusseibeh kehrte nach seinem Studium in England in seine Heimat zurück, um die Zukunft mitzugestalten. In seinem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch erklärt der Rektor der Al-Kuds-Universität in Ost-Jerusalem, warum die Verwirklichung des zionistischen Traums noch immer auf sich warten lässt, und warum Wut und Gewalt der Palästinenser nur Israel in die Hände spielen.

    Robert Stähli

  • VR-Präsident Lalive d'Epiney

    SBB will nochmals über die Bücher

    Im Konflikt um den Abbau bei SBB Cargo stösst der Verwaltungsrat eine Tür auf: Er beauftragte die Geschäftsleitung, die Entscheidgrundlagen zum bestreikten Industriewerk in Bellinzona zu überprüfen. 

    Diese Arbeiten dürften rund zwei Monate in Anspruch nehmen, wie Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d'Epinay erklärte. Danach werde der Verwaltungsrat seine Entscheide über die notwendigen Massnahmen im Industriewerk Bellinzona noch einmal diskutieren und gegebenenfalls anpassen. Die Streikenden wollen am Donnerstag darüber entscheiden, ob sie den Streik nun abbrechen wollen.

    Geraldine Eicher

  • Argentinier demonstrieren gegen Kirchner.

    Argentinier protestieren gegen Präsidentin

    Drei Monate nach der Wahl zur Präsidentin haben in Argentinien Zehntausende unzufriedene Bürger gegen Cristina Kirchner demonstriert. Sie solidarisierten sich mit den Bauern, deren Steuern erhöht werden sollen.

    Wie im Jahr der grossen Wirtschaftskrise 2001 demonstrierten die Menschen durch das Schlagen auf Kochtöpfe gegen die Politik der Regierung. In Buenos Aires kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen Demonstranten und Anhängern Kirchners, bei denen mindestens eine Person verletzt wurde.

    Ulrich Achermann

  • Kredit-Krisen sollen künftig verhindert werden.

    Regeln für Rating-Agenturen vorgeschlagen

    Die Rating-Agenturen sollen besser überwacht werden. Nun kommen Vorschläge für neue Regeln, nach denen sie Firmen und Kredite bewerten sollen, auf den Tisch.

    Als sich vor einigen Monaten die Dimension der weltweiten Finanzkrise allmählich abzeichnete, wurden die Rating-Agenturen mit Kritik eingedeckt. Sie hätten Ramschpapiere zu lange zu optimistisch bewertet, wurde ihnen damals vorgeworfen.

    Beat Soltermann

  • Assitsenzärzte sind oftmals überlastet

    Seit drei Jahren gilt für Assistenzärzte in Spitälern offiziell die 50-Stunden-Woche. Doch die Realität sieht anders aus.

    Karoline Arn

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roman Fillinger